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Di, 13:47 Uhr
14.08.2018
Birkungen

Die Wünsche für den neuen Haushalt stehen

Die Birkunger haben noch viel vor. Diesen Eindruck konnte man gestern Abend aus der Ortsteilratsitzung mit nach Hause nehmen. Für den Haushalt 2019 hat der Ortsteilbürgermeister jedenfalls einige Maßnahmen beantragt….

Ortsteilratsitzung Birkungen (Foto: Ilka Kühn) Ortsteilratsitzung Birkungen (Foto: Ilka Kühn)

Bis Ende Juli sollten die Anträge bei der Stadtverwaltung eingereicht sein. Jeder Ortsteil soll selbst bestimmen können, was im neuen Haushalt berücksichtigt werden soll. Jeder Wunsch wird sicher nicht in Erfüllung gehen, aber jedenfalls haben die Ortsteile somit ein Mitspracherecht. Vor Jahren hat die Stadtverwaltung bestimmt und der Stadtrat abgesegnet, was gemacht wird.

Der Birkunger Bürgermeister hat am Abend dann auch noch einmal bekannt gegeben, was auf dem Antrag alles stand. Da ging es u.a. um Straßenbaumaßnahmen, Dachdeckung Feuerwehr, Sportverein Naturrasenplatz, Umgestaltung des Siechens (Projektierungskosten), Pumpe für Lindebrunnen, Sirenenmast, neue Bänke für Siechengelände, Neubestuhlung Siechen, Verbreiterung Straße beim Pferdehof, um nur einige zu nennen.

Für 2020 gibt es ebenfalls schon Wünsche – neues Fahrzeug für Feuerwehr, Strukturierung des Siechenplatzes, Kunstrasenplatz Kley, Platz am Stauseegebäude, Erweiterung Wohngebiet an der Ziegelei.

Bürgermeister Marko Grosa sprach dem Ortsteilbürgermeister seinen Dank aus und würdigte, dass er auch in der Sommerpause sich Gedanken um die Entwicklung des Ortsteiles gemacht habe. In seinen Ausführungen ging Marko Grosa kurz auf aktuelle Dinge ein, die mit Birkungen zu tun haben. Priorität habe die Weiterentwicklung von Wohngebieten.

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Auch die Landesgartenschau umriss er, die ja Birkungen unmittelbar tangiert. Auch wenn die Ziele der Landesgartenschau immer wieder schräg von außen dargestellt werden, es geht mit der LGS vor allem um Nachhaltigkeit. Er versicherte, dass hier nichts gemacht wird, was nicht sowieso irgendwann mal auf dem Plan gestanden hätte.

Ein anderer Punkt war die Gebietsreform, in der Leinefelde-Worbis mit Hundeshagen nun endlich zusammen gekommen sind. Der Bürgermeister verwies noch einmal auf die Schwierigkeiten im Vorfeld und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass Kallmerode dann ab 1. Januar 2019 wie gewünscht zur Stadt gehört. Momentan gebe es keinen Grund, sich weiter zu vergrößern.

Bevor Beschlüsse vom Ortsteilrat gefasst wurden, arbeitete Michael Apel verschiedene Punkte aus der vergangenen Sitzung ab. Es ging um Straßenausbeibeiträge, die bei der Wilhelmstraße beispielsweise gemildert werden konnte. Statt ursprünglich 70 Prozent werden die Anwohner nur noch 50 Prozent bezahlen müssen, das andere tragen die Stadt und der Zweckverband. Trotzdem sind es für einzelne noch sehr hohe Beträge. Bei der Straße handelt es sich nicht um eine reine Anliegerstraße, sondern im weitgehendsten Sinn auch um eine Durchfahrtstraße.

Mit den Schaltkästen ginge es in Birkungen voran, deren Umrüstung ist Voraussetzung für schnelles Internet im Ortsteil.

Michael Apel berichtete von der Fahrt in die Partnergemeinde nach Polen. Von dort werden auch Kontakte zu einer Schule gewünscht. Schöne wäre es auch, wenn Vereine sich anschließen.

In der anschließenden Fragestunde ging es um Hunde, die nicht angeleint werden, um Tore, die für Fußball fehlen, um Falschparken in den Straßen bis hin zum Kreuzungsbereich, wo die Feuerwehr Mühe hat, beim Einsatz überhaupt noch durchzukommen.

Es waren einige interessierte Bürger gekommen, die hatten aber keine Fragen.

In der Sitzung wurden weitere Themen angesprochen, die wir aber noch gesondert veröffentlichen, da hier noch Recherche notwendig ist.
Ilka Kühn

Autor: ik

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