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So, 12:00 Uhr
30.09.2018
Aus der Musikszene

Starkstrom Rock mit Ohrenfeindt

Sankt Pauli rockt, heißt es seit einigen Jahren und gemeint ist damit ausnahmsweise mal nicht der Fußballclub aus Hamburg, sondern ein munteres Trio namens Ohrenfeindt. So glänzt die Band immer wieder mit bodenständigem Rock’n Roll – der hier und da an die großen australischen Vorbilder von AC /DC erinnert, treibenden lauten und auch leisen Klängen....

Ohrenfeindt (Foto: Ohrenfeindt AFM) Ohrenfeindt (Foto: Ohrenfeindt AFM)

Das Ganze altbewährt und geradeaus mit einer großen Portion hörbarem Spaß, garniert mit einen Spritzer Blues und mit deutschsprachigen anregenden Texten ausgestattet, ist dieser kraftvolle Sound genau das, was den von den Musikern erfundenen original Hamburg St. Pauli Kitzrock ausmacht.

Dabei reichen hier ganz locker drei bis vier druckvolle und markante Akkorde einer knackigen Gitarre, einem coolen, mal rockigen, mal blusigen Rhythmus von Schlagzeug und Bass, verknüpft mit einer röhrenden Reibeisenstimme (die jeden Fan von AC/DC und Co. aufhorchen lässt) um den Funken überspringen zu lassen und das nicht nur bei Konzerten der Band, sondern auch auf CD.

So auch auf ihrem neuesten musikalischen Output, das sie „Tanz nackt“ genannt haben und das vom ersten Stück „Porschekiller” (eine Hommage ans „Wernerrennen“) an, die Marschrichtung klar macht. Mit geerdetem „Hauvolldraufroggenroll“ verpackt in 11 neue Songs zeigen die 3 Herren aus St. Pauli, warum sie sich seit ihrer Gründung 1994 recht schnell vom „nur“ Geheimtipp zu einer der angesagtesten Livebands weit über die Grenzen Hamburgs hinaus etabliert haben.

Da wird nichts schöngefärbt oder auf Hochglanz poliert. Drei Musiker spielen um ihr Leben und zeigen eindrucksvoll wie Rock'n'Roll gefälligst zu sein hat. Mit geballter ungebremster Power fragen sie sich auf ihrem neusten Werk, in „Voodoo“, warum die Waage immer mehr anzeigt als sie soll. Vielleicht hilft dabei ja nur „Frau Docktor“, der hier musikalisch gehuldigt wird, wenn die Band sehr gefühlvoll, blueslastig und bittersüß nach einer Trennung darüber nachdenkt, wie es ist „Wenn das alles nicht mehr weh tut“.

Denn schließlich hat man „Nix zu verlieren“ und „Nichts kann dich bremsen“, wenn man den „Rock n Roll Psychiater” konsultiert und das Ganze sich anfühlt wie ein „Sechser im Lotto“ (und der Schein weg ist), wenn das „Bum Bum Ballett” tanzt.

So erzählt die Band lebensnahe Geschichten, von der Liebe, vom Hinfallen und wieder aufstehen, vom Rock und vom Roll, sowie von der Ehe und Frauen die plötzlich nicht mehr da sind und auch gleich die Einrichtung mitnehmen.

Rundum, Ohrenfeindt wissen wie man Starkstrom Rock und mit coolen Texten auch auf der aktuellen Scheibe „Tanz Nackt“ mit gut abgehangenem Rock’n Roll, einer fetten Portion Frische, ordentlich Blues und mit Hamburger Spirit kombiniert. So legen Reibeisenstimme und Bandchef Chris Laut am Bass, Andi Rohde am Schlagwerk und Pierre "Keule" Blesse an den Gitarren, ein Album voller kernigem und bodenständigem Rock’n Roll vor, das in jeder Note glaubwürdig und echt ist und das richtig Spaß macht und Lust drauf die Band live zu erleben.

Zwar wird hier nichts wirklich nicht neu erfunden, aber der "Vollgasroggenroll" der „Drei von der Rockstelle“ ist und bleibt cool, alters - und zeitlos. Mit anderen Worten „Dreh das Radio Auf“ „…..denn ist es zu laut, bist du zu alt!“
Live Termine unter www.ohrenfeindt.de
Stefan Peter
Autor: en

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