Fr, 10:16 Uhr
28.12.2018
Ein Blick in die Statistik
Jeder fünfte Empfänger 65 oder älter
Im Laufe des Jahres 2017 erhielten in Thüringen 35.005 Personen eine oder mehrere besondere Leistungen nach dem Zwölften Sozialgesetzbuch. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 1 405 Personen bzw. 3,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor...
Jeder fünfte Empfänger dieser Leistungen (7 056 Personen bzw. 20,2 Prozent) war mindestens 65 Jahre alt. Das Durchschnittsalter der Leistungsempfänger betrug 41,8 Jahre. Knapp 70 Prozent der Hilfen wurden in Einrichtungen gewährt.
Die öffentlichen Haushalte haben im Jahr 2017 für diese Hilfearten 507,8 Millionen Euro als Bruttoausgaben aufgewendet. Das waren 9,6 Millionen Euro bzw. 1,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Nach Abzug der Einnahmen für die besonderen Leistungen verausgabten die Träger der Sozialhilfe 447,8 Millionen Euro netto – 6,6 Millionen Euro bzw. 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Drei Viertel (75,7 Prozent bzw. 26 495 Personen) der Leistungen für diese Hilfearten entfielen im Laufe des Jahres 2017 auf die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen.
Das Durchschnittsalter dieser Leistungsempfänger betrug 32,6 Jahre. Männer waren häufiger betroffen als Frauen. Ihr Anteil betrug 60,8 Prozent. Für 3 915 Personen wurde die Eingliederungshilfe im Jahr 2017 nach durchschnittlich 3,8 Jahren beendet, während für 22 580 behinderte Menschen die Hilfe weiter andauert. Sie erhielten die Eingliederungshilfe bereits seit durchschnittlich 8,5 Jahren. Ferner erhielten 7 116 Personen im Laufe des Jahres 2017 Hilfe zur Pflege. Damit war ein Fünftel (20,3 Prozent) der Empfänger von besonderen Sozialhilfeleistungen auf diese Hilfeart angewiesen. Das Durchschnittsalter der Personen betrug 73,4 Jahre (2016: 73,0 Jahre). Hier waren Frauen mit einem Anteil von 56,6 Prozent häufiger betroffen als Männer.
Autor: redJeder fünfte Empfänger dieser Leistungen (7 056 Personen bzw. 20,2 Prozent) war mindestens 65 Jahre alt. Das Durchschnittsalter der Leistungsempfänger betrug 41,8 Jahre. Knapp 70 Prozent der Hilfen wurden in Einrichtungen gewährt.
Die öffentlichen Haushalte haben im Jahr 2017 für diese Hilfearten 507,8 Millionen Euro als Bruttoausgaben aufgewendet. Das waren 9,6 Millionen Euro bzw. 1,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Nach Abzug der Einnahmen für die besonderen Leistungen verausgabten die Träger der Sozialhilfe 447,8 Millionen Euro netto – 6,6 Millionen Euro bzw. 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Drei Viertel (75,7 Prozent bzw. 26 495 Personen) der Leistungen für diese Hilfearten entfielen im Laufe des Jahres 2017 auf die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen.
Das Durchschnittsalter dieser Leistungsempfänger betrug 32,6 Jahre. Männer waren häufiger betroffen als Frauen. Ihr Anteil betrug 60,8 Prozent. Für 3 915 Personen wurde die Eingliederungshilfe im Jahr 2017 nach durchschnittlich 3,8 Jahren beendet, während für 22 580 behinderte Menschen die Hilfe weiter andauert. Sie erhielten die Eingliederungshilfe bereits seit durchschnittlich 8,5 Jahren. Ferner erhielten 7 116 Personen im Laufe des Jahres 2017 Hilfe zur Pflege. Damit war ein Fünftel (20,3 Prozent) der Empfänger von besonderen Sozialhilfeleistungen auf diese Hilfeart angewiesen. Das Durchschnittsalter der Personen betrug 73,4 Jahre (2016: 73,0 Jahre). Hier waren Frauen mit einem Anteil von 56,6 Prozent häufiger betroffen als Männer.