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Fr, 23:13 Uhr
15.03.2019
Wetten, dass....

Schafft der Thüringer HC die Meisterschaft erneut?

In der Frauen-Handball-Bundesliga hat der Thüringer HC auch in diesem Jahr sehr gute Chancen, die Meisterschaft für sich zu gewinnen. Gemeinsam mit der SG BBM Bietigheim kämpfen sie aktuell um den Thron und somit die Meisterschaft...


Aktuell stetig mit jedem Spieltag die Spannung, denn die Thüringerinnen sind Bietigheim deutlich auf den Fersen. Dieser Artikel befasst sich mit der Situation und erklärt, für wen es erfolgreich enden könnte und wer eventuell absteigt.

Ein Dreikampf um die Meisterschaft
Auf den ersten Blick könnte durchaus von einem Dreikampf gesprochen werden. Zumindest stehen drei Teams relativ dicht beisammen, wenngleich es hier schon deutliche Abstriche gibt:
  • Platz 1 die SG BBM Bietigheim steht nach 16 Spieltagen mit einer doch deutlichen Führung auf dem ersten Rang. 32:0 Punkte und eine Tordifferenz von 122 sprechen eine recht eindeutige Sprache.
  • Platz 2 - der Thüringer HC folgt relativ knapp dahinter. Allerdings ist die Tordifferenz mit 112 schon geringer und auch der Punktestand von 30:2 zeigt eine kleine Schwachstelle.
  • Platz 3 - TuS Metzingen - es ist schon ein deutlicher Abstand vorhanden. 26:6 Punkte stehen auf dem Konto, dafür beweist jedoch die Tordifferenz, dass die Metzinger das Torewerfen können. Ganze 517 Mal landete der Ball im gegnerischen Tor, was eine Tordifferenz von 140 hervorbringt.
Weitere Teams haben bei der Frage nach der Meisterschaft nicht mehr mitzusprechen. Schon Borussia Dortmund auf Rang 4 ist mit nur noch 18:14 Punkten weit hinterher und hat nur noch Chancen, den Aspirantenposten zu halten.

Das Restprogramm der Favoriten es gibt noch einige Topspiele
Welche Chancen es in der Meisterschaft gibt, hängt auch immer mit von den nächsten Gegnern ab. In diesem Fall dürfte es bezüglich absoluter Überraschungen wenig Chancen geben. Aber das Restprogramm im Überblick:
  • SG BBM Bietigheim dieses Wochenende geht es zu Hause gegen Nellingen weiter. Als Tabellen 14. hängt Nellingen mitten im Abstiegskampf. Die Quoten für dieses Spiel sagen ganz klar, dass Bietigheim quasi gewinnen muss. Es folgt ein Auswärtsspiel in Auerbach, ein Heimspiel gegen Buxtehude, bevor es am 06. April das Topspiel gibt: Es geht zum Thüringer HC. Der Rest der Saison geht gegen Blomberg-Lippe, Neckarsulm, Oldenburg, Dortmund, Halle, Göppingen.
  • Thüringer HC - neben der Champions League spielen die Damen dieses Wochenende zu Hause gegen Oldenburg und nächste Woche, wieder zu Hause, gegen Blomberg-Lippe. Das letzte Spiel des März ist ein Auswärtsspiel bei Neckarsulm. Der April wird von dem Topspiel gegen Bietigheim gleich zu Beginn gekrönt. Hier könnte die Entscheidung umdie Deutsche Meisterschaft fallen. Weiter geht es mit einem Auswärtsspiel in Dortmund, dem Heimspiel gegen Halle-Neustadt und einem Gastspiel bei Göppingen. Auch im Mai stehen zwei Heimspiele auf dem Plan: Bayer Leverkusen und am letzten Spieltag gegen die Vipers. Zwischendurch geht die Reise nach Metzingen., die ebenfalls noch ein Wort beim Kampf um die Meisterschaft mitzureden haben.
  • Metzingen - der März geht mit einem Auswärtsspiel bei Halle-Neustadt weiter, einem Heimspiel gegen Göppingen und einem Gastspiel bei Bayer Leverkusen. Im April warten mit Oldenburg, Vipers, Nellingen und den Flames schlagbare Gegner. Der Mai wird mit Buxtehude, Blomberg-Lippe und dem Topspiel gegen den Thüringer HC beendet.
Letztendlich ist es jedoch unerheblich, welcher Gegner überhaupt in der Halle steht. Denn wer die Meisterschaft gewinnen möchte, der muss selbst siegen, egal welcher Gegner kommt oder einlädt.

Der Thüringer HC hat jedenfalls noch sehr viel selbst in der Hand. Liegt das Team bei den direkten Duellen mit Bietigheim und auch gegen Metzigen, stehen die Chancen gut, auch 2019 wieder als Meister die Saison zu beenden. Die Damen des Thüringer HC würden damit einen weiteren Meilenstein in einem äußerst erfolgreichen Jahrzehnt setzen.

Ein Blick auf die potenziellen Absteiger
Es ist ja immer so, dass Glück, Hoffnung und Leid recht dicht beieinanderliegen. Das trifft zumindest auf die simplen Ränge einer Tabelle zu, denn die Punktestände erzählen meist eine ganz andere Sprache. Zwischen wenigen Plätzen können ganze Welten liegen. Das zeigt sich auch in der Bundesligatabelle. Rechnet sich oben Metzingen mit 26:6 Punkten noch Chancen auf den Meistertitel aus, sieht es schon auf Platz vier ganz anders aus. Und weiter unten zeigt sich, dass Minuspunkte eher gesammelt werden, als alles andere:
  • Deutliche Kandidaten die HGS Bensheim steht nach sechzehn Spieltagen deutlich schlecht da. 6:26 Punkte sagt das Konto, eine Tordifferenz von -67. Trotzdem ist der Abstand zum Nichtabstiegsplatz längst nicht riesig. Im Gegenteil. Auch bei Halle-Neustadt offenbart ein Punktestand von 4:28, dass die Saison nicht wie gewünscht verläuft. Die Tordifferenz ist mit -100 noch schlechter.
  • Knapp - aktuell ist Nellingen nicht auf einem Abstiegsplatz, doch sollte dieser Fakt nicht darüber hinwegtäuschen, dass es rasch weiter abwärts gehen kann. 7:25 Punkte stehen auf dem Konto, da ist ein Platzwechsel mit Bensheim schnell geschehen. Ein wenig besser sieht es bei Neckarsulm aus. Das Konto von 9:23 hilft aber auch nicht über die Tabellensituation hinweg.
Der fünfte Club im Bunde der Abstiegskandidaten ist Bad Wildungen. Die Vipers haben zwar ein zweistelliges Habenkonto, doch bietet das keinen großen Abstand: 10:22. Das Team muss also aufpassen, am Ende nicht noch unten mit einzurutschen.

Fazit oben und ganz unten Spannung
Rund um die Meisterschaft und den Abstieg ist auch jetzt noch sehr viel Spannung in der Handball-Bundesliga der Frauen. In der Tabellenmitte wird es sicher noch Ränkespiele geben, doch weder nach oben noch nach unten ist mit viel Bewegung zu rechnen. Eine gute Aussage lässt sich vermutlich Mitte April treffen, wenn die meisten Restspiele der Saison absolviert sind.
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