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Sa, 08:58 Uhr
20.07.2019
Verbrauchertipps

Sonnenbrillen auch für Kinder wichtig

Sommer, Sonne, Sonnenschutz – die Sommerferien stehen vor der Tür und für die Kinder gehören Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor zu jedem Ausflug dazu. Dass allerdings auch die Sonnenbrille zur Grundausstattung der Kleinen gehören sollte, wird oft übersehen.

Dabei sind gerade die Augen von Kindern noch sehr empfindlich und bedürfen eines besonders hohen Schutzes. Wie sie richtig vor der Sonne geschützt werden und worauf Eltern beim Sonnenbrillenkauf achten sollten, verraten die Brillenglasexperten von Wetzlich Optik-Präzision.

Warum ist die Sonne für Kinderaugen schädlich?


Die Sonne ist Ausganspunkt für die schönsten Familienausflüge, die Fahrt ins Schwimmbad oder die Reise in den Urlaub. Jedoch kann die wärmende Lichtquelle auch irreparable Schäden an unseren Augen verursachen. Florian Gisch, Geschäftsführer des Brillenglasherstellers Wetzlich Optik-Präzision, erklärt: „Kinder, die sich noch im Wachstum befinden, haben größere Pupillen und klarere Linsen als Erwachsene, denn die Pigmentierung ist noch nicht vollständig ausgebildet. Somit blockt die Linse im Kinderauge noch nicht vollständig die UV-A-Strahlung ab, die dadurch bis zur Netzhaut vordringt. Dies kann langfristig zu bleibenden Schäden führen.“



Da also bei Kindern die Sonne viel besser ins Auge eindringen und mehr Schaden anrichten kann als bei Erwachsenen, ist es für sie im Sommer, beim Urlaub am Meer oder in den Bergen sehr wichtig, eine Sonnenbrille zu tragen.

Gläsergröße, CE-Kennzeichen und UV 400: Darauf sollten Eltern achten


Eltern, die für ihre Kinder Sonnenbrillen kaufen, sollten vor allem darauf achten, dass die Brille ausreichend Schutz für die Augen bietet. Dabei lohnt sich oftmals eine Beratung beim Optiker. Auch hier gibt es preiswerte Modelle für Kinder. Vor allem ist es wichtig, beim Kauf darauf zu achten, dass die Gläser der Sonnenbrille nicht zu klein sind. Daher ist es ratsam, die Sonnenbrille gemeinsam mit dem Kind zu kaufen. Idealerweise schirmen die Gläser die Augen des Kindes rundherum gut ab und schützen auch vor seitlich einstrahlendem Sonnenlicht. „Generell sollte beim Sonnenbrillenkauf auch darauf geachtet werden, dass das Modell der Wahl die Bezeichnung ‚UV 400‘ sowie eine ‚CE-Kennzeichnung‘ trägt. Denn nur dann kann davon ausgegangen werden, dass die Brille den EU-Richtlinien entspricht und das Auge ausreichend vor der Sonne schützt“, erklärt Florian Gisch.

Neu: Infrarotschutz für Kinderaugen


Noch besser als ein reiner UV-Schutz ist eine Sonnenbrille, die zusätzlich einen Infrarotschutz bietet. Infrarotstrahlen sind im Sonnenlicht enthalten und machen über 40 Prozent des Sonnenlicht-Spektrums aus. Der Schutz vor Infrarotstrahlen ist vor allem bei Kindersonnenbrillen wichtig, denn hinter dem abgedunkelten Brillenglas ist das sowieso schon empfindliche Kinderauge bei Sonneneinstrahlung weit geöffnet und damit auch offen für Infrarotstrahlen.

Der Brillenglashersteller Wetzlich hat, bisher als einziger Hersteller in Deutschland, einen Infrarotschutz für Sonnenbrillengläser entwickelt Das Ergebnis: Eine Beschichtung „Saphir X IR“, die verhindert, dass die langwelligen Infrarotstrahlen ins Augeninnere gelangen und dieses erwärmen.

Florian Gisch: „Die verschiedenen Bestandteile des Auges können durch Infrarotstrahlen der Sonne deutlich erwärmt und somit langfristig geschädigt werden. Daher sollten Eltern bei ihren Kindern auf einen Rundum-Sonnenschutz setzen, der sowohl UV- als auch Infrarotstrahlen filtert. Schließlich steigt die Lebenserwartung immer weiter an und wir möchten ja, dass unsere Kinder auch im Alter noch gut sehen können.“
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Kommentare

20.07.2019, 09.41 Uhr
blondchen | Endlich! !!
Jetzt weiß ich endlich warum alle älteren Menschen schlecht sehen können und eine Brille tragen. Weil sie eben als Kind keine Sonnenbrille hatten.

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