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Di, 11:33 Uhr
30.07.2019
Aus unserer Postmappe

Der Stadtchef wehrt sich…..

Es gibt Menschen, die kritisieren, damit sich etwas verändert. Andere haben immer etwas zu meckern. Oft wird die Etikette nicht gewahrt und auch die Arbeit anderer nicht gewürdigt. Das Wort “Danke” kennen manche gar nicht mehr. Und so ist es nicht verwunderlich, dass auch ein Bürgermeister sich mit eigener Meinung mal zu Wort meldet….

Wenn ein gewisses Maß voll ist, dann muss man sich wehren. Wie in den nächsten Zeilen von Bürgermeister Marco Grosa. Er antwortet auf einen Leserbrief, der an eine Tageszeitung ging und aus Breitenbach stammt. Dort geht es um den von der Stadt sanierten Teich, die ehemalige Badeanstalt. Ein Bürger schrieb sinngemäß, dass der Ort früher sehr idyllisch war und man den Sonnenuntergang genießen konnte. Jetzt würden sich aggressive Angler breit machen, die den Dorffrieden stören. Man brauche sie nicht. Die Stadt könne doch auch einen Pächter finden für Teich und Anlage….

Die Antwort darauf von Marko Grosa:
“Sehr hätte sich die Stadt auch mal über ein Lob gefreut, vielleicht sogar mit den Worten: Danke liebe Stadtverwaltung dafür, dass ihr den verschlammten Teich ausgebaggert und in Breitenbach so einen schönen Flecken Erde geschaffen habt. Aber das ist sicher ein Problem dieser Zeit und der Gesellschaft, alles neu Geschaffene als selbstverständlich hinzunehmen und in der Bewertung allenfalls Makel zu suchen, Probleme aufzuzeigen und: Hass zu schüren. Wer da so alles „von meinen Steuergeldern” spricht da schüttelt es den Hund samt der Hütte.

Man hört von mehreren Stellen, weil das ‚von meinen Steuergeidern” gebaut wurde, kann ich das Geschaffene selbstverständlich auch uneingeschränkt nutzen und natürlich auch mit einem Quad oder Moped, und Auto über die frisch eingesäte Rasenfläche bügeln, kann meinen Müll dort ablagern und klar - auch dort baden. Ob die Anlage verpachtet ist oder nicht, dass interessiert schon gleich gar nicht. Ganz so einfach ist es aber dann doch nicht!

Fahrzeugführer haben die Fahrbahn zu benutzen, von zwei Fahrspuren die Rechte. Auf Wald- und Feldwegen haben Menschen ohne eine Sondergenehmigung mit mehr oder weniger zugelassenen Kraftfahrzeugen eben nichts zu suchen und da loben wir den staatlichen Forst, der mit seinen Gesetzten eben nicht mal nur 20 Euro dafür kassiert, sondern auch schon mal 5.000Euro Ordnungsgeld aussprechen kann.

Als Badeanstalt ist das Gewässer zwar vor rund hundert Jahren gebaut worden, aber heute hat die Stadt drei Spaßbäder - und keine Kommune hat finanziell die Kraft an jedem Dorfteich auch noch einen Bademeister zu bezahlen; das müsste sie aber, wenn das Baden erlaubt sein soll.

Weil es eine Menge solcher Leute gibt, die nur mit gefährlichem Halbwissen ausgestattet, meinen, alle Regeln dieser Gesellschaft würden für sie nicht gelten und die sich im kommunistischen Paradies des Volkseigentumes sehen, muss die Stadt nun mit einem Zaun weitere Vorkehrungen treffen, um das Befahren der Anlage für Unberechtigte zu unterbinden. Leider wird das dann auch wieder „von meinen Steuergeldern” bezahlt und das kann sich die Stadt nicht mal aussuchen. Sie ist in der Pflicht, gefahrenabwehrend alles für Ordnung und Sicherheit zu tun. Sonst trägt die Stadt im Schadensfall auch noch die Verantwortung dafür, wenn sich beispielsweise von dem dort als solchen verstandenen Sprungturm jemand nach einem Kopfsprung tödlich verletzt. Es ist eben kein Sprungturm sondern der Bestandteil des Mönchbauwerkes der Anlage, und wer mit dem Kopf unter Wasser auf die Metallteile trifft, die den Überlauf des Gewässers verkörpern, würde mit hoher Wahrscheinlichkeit sterben.

Am Ende kann man hier zwar vor allem den Frust gegen Angler und den in Frage gestellten Pachtvertrag herauslesen (aus dem Leserbrief in der Tageszeitung - die Red.) und es besteht keinerlei Hoffnung, dass der Schreiber des Artikels mit dem falsch verstandenen Volkseigentum irgend etwas von dem versteht, was hier geschrieben ist, aber vielleicht verstehen es die Leser, die ansonsten unkommentiert in die Irre geführt würden.”



Autor: ik

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