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Mi, 17:02 Uhr
21.08.2019
Kreissparkasse Eichsfeld - Verkehrswacht Eichsfeld

Premiere für neuen Fahrsimulator

Die Verkehrswacht Eichsfeld hat sich einen langjährigen Traum erfüllt: einen Fahrsimulator. Dank der Kreissparkasse Eichsfeld wurde dieser Traum nun Wirklichkeit. Der Fahrsimulator - einer der neuen Generation und in seiner Art der bislang einzige in Thüringen - konnte heute erstmals vorgeführt werden....


Bei der Vorführung des Simulators dabei (v.li.) Klaus-Dieter Thomas, Leiter Polizeistation Leinefelde, Thomas Grimm, Dekra, Jürgen Gabrys, Verkehrswacht, Bert Dübner, Verkehrswacht, Hubert Riese, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse, Dieter Stolze, Verkehrswacht, Sebastian Hunstock, Verkehrswacht, Dietmar Kaiser, Polizeidirektor PI Eichsfeld und Sandro Wagner von der Kreissparkasse.Klaus

Die Freude bei den Mitgliedern der Verkehrswacht ist groß. Heute übergab der Vorstandschef der Kreissparkasse Eichsfeld, Hubert Riese, symbolisch den Scheck, denn das Geld ist bereits gut angelegt in den neuen Fahrsimulator. Mit ihm war die Verkehrswacht auch zur Kreissparkasse nach Worbis gekommen, um zu zeigen, was der Fahrsimulator so alles kann. Und das ist eine ganze Menge.


Bevor er sich hinters Lenkrad setzte und den Simulator testete, sagte Hubert Riese, dass die Kreissparkasse die 8000 Euro aus dem PS-Los Zweckertrag gern gegeben hat für solch einen Fahrsimulator und man sich heute einmal davon überzeugen wolle. Ihm sei klar, dass solch ein Gerät viel teurer sei, aber die Kreissparkasse habe sicher damit einen Grundstein gelegt. Wenn der Fahrsimulator dazu dient, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, sei das Geld gut angelegt.

Hubert Riese konnte dann auch testen, wie realitätsnah der Fahrsimulator die jeweilige Situation auf den Straßen darstellt.


Auch Sandro Wagner testete den Fahrsimulator

Bert Dübner, Vorsitzender der Verkehrswacht Eichsfeld e.V., dankte der Kreissparkasse im Namen seines Vereins ganz herzlich. Insgesamt kostet der Fahrsimulator 27 000 Euro. Eine Anschaffung, die ein kleiner Verein nicht allein stemmen kann.

Zum Einsatz wird der Fahrsimulator bei verschiedenen Veranstaltungen kommen, auch thüringenweit. Ist er doch in seiner Ausstattung der bislang einzige dieser Art im Freistaat.

Drei große Monitore zeigen das Bild so, wie man es vom Auto gewohnt ist. Lediglich der mittlere muss noch ein bisschen an den Simulator herangeführt werden, sagte Tobias Hunstock von der Verkehrswacht. Es gibt verschiedene Module für unterschiedliche Situationen, so auch Fahren bei Schnee und Eis, Nebel, unter Alkohol, zeigt Gefahren, Ablenkung durch Handy u.a. Das alles wird aufgezeichnet und kann dann wieder abgespielt werden, um dem "Fahrer" zu zeigen, was richtig oder falsch war.

Bert Dübner machte u.a. auch darauf aufmerksam, dass Ablenkungen im Auto wie ein Blindflug seien.Man ist nicht in vollem Bewusstsein unterwegs, was schlimme Folgen haben kann.

Die Verkehrswacht möchte mit diesem Fahrsimulator zu mehr Verkehrssicherheit beitragen. Drei Männer der Verkehrswacht werden mit dem Fahrsimulator unterwegs sein. Überall dort, wo der Einsatz dieses Trainingsgerätes erwünscht ist. Die nächsten Einsatzorte stehen schon fest, einmal am Bahnhof in Leinefelde, wenn der Revolution-Train hält (9. bis 11. September) und beim Stadtfest in Heilbad Heiligenstadt vom 13. bis 15. September. Dort kann jeder testen, wie er Gefahrensituationen auf der Straße selbst meistern würde.

Der Fahrsimulator ist noch erweiterungsfähig. So wird bereits über ein Modul nachgedacht, mit dem Rettungskräfte ausgebildet werden können.
Ilka Kühn
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