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Mo, 09:55 Uhr
02.09.2019
Langjähriges Engagement für Handwerk und Ausbildung

Ehrenobermeister-Würde für Hans Georg Näder

Am Freitagabend erhielt Professor Hans Georg Näder in Voerde die Ehrenobermeister-Würde der Orthopädietechnik Innung Düsseldorf. Anschließend wurden durch den Obermeister Thomas Münch die Junggesellinnen und Junggesellen losgesprochen....

Ehrenobermeister-Würde verliehen (Foto: Ottobock) Ehrenobermeister-Würde verliehen (Foto: Ottobock)
(v.li.) Professor Hans Georg Näder, Obermeister Thomas Münch, OT-Innung für den Regierungsbezirk Düsseldorf und Assessor Lutz Denken, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Düsseldorf.

„Die Auszeichnung ist mir eine große Ehre. Meine Familie ist seit mehr als fünf Jahrzehnten eng mit der Innung hier vor Ort verbunden“, sagte der Eigentümer des Technologieführers in der Orthopädietechnik, Ottobock.

„Gemeinsam – Ärzte, Therapeuten, Orthopädietechniker und Industrie – müssen wir auch künftig für die bestmögliche Versorgung unserer Patienten und Anwender an einem Strang ziehen.“ Bereits 1990 wurde seinem Vater Dr. e.h. Max Näder die gleiche Ehrung zuteil.

Digitalisierung: „Eine Chance für uns alle.“
„Es spielt keine Rolle, was auf der Visitenkarte steht. Der Digitalisierung kann sich keiner verweigern“, betonte Näder. „Für Handwerk und Industrie erschließen sich durch smarte Technologien zahlreiche spannende und neue Applications.“ Basierend auf einem digitalen Modell, das via Scanner beim wohnortnahen Orthopädietechniker entsteht und am Computer nachmodelliert wird, können Hilfsmittel zentral gefertigt werden. Mit Hilfe von Fräsrobotern und 3D-Druckern entstehen maßgeschneiderte Modelle oder Orthesen und Prothesen. „Bei der Digitalisierung geht es aber nicht um Revolution, sondern um Evolution. Techniker bekommen mehr Freiraum für ihre eigentliche Berufung, die Versorgung von Patienten.“

Zukunftsorientierte Ausbildung als Fundament für das Handwerk
Entscheidend für die Zukunft des Handwerks sei nicht zuletzt die Weiterbildung durch die Innungsverbände. „In Zeiten, in denen der technologische Change auf Hochtouren läuft, muss sich auch die Ausbildung verändern“, sagte der Honorarprofessor an der Privaten Fachhochschule (PFH) in Göttingen, die u.a. Orthobioniker ausbildet.

„Digitale Medien, Software und Soft Skills im Umgang mit den Patienten müssen Teil der Ausbildung werden. Das macht den Beruf noch attraktiver und begeistert junge Talente.“ Das Ottobock eine fundierte Fachkräfteausbildung als Basis seines wirtschaftlichen Erfolgs versteht, hat die 100-jährige Geschichte des Unternehmens mehrfach belegt.

Mit dem Aufbau des interdisziplinären Orthobionik Studiengangs an der PFH oder dem Future Lab in Berlin, in dem an der Digitalisierung der Orthopädietechnik gearbeitet wird, leistet Ottobock Pionierarbeit für kommende Generationen.
Autor: ik

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