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So, 16:07 Uhr
24.11.2019
Private Krankenversicherung

Vorteile für Beamte

Eine Krankenversicherung ist für viele selbstverständlich und natürlich auch eine sehr wichtige Sache. Wer als Beamter tätig ist, sollte nur die Besonderheiten kennen, die es bei diesem Thema gibt. Beamte haben nämlich die Pflicht, zu der Beihilfe noch eine Kranken- und Pflegeversicherung abzuschließen. Dafür gibt es für die privaten Krankenversicherer besondere Tarife für Beamte...

Bild von Steve Buissinne auf Pixabay

Über eine PKV können Leistungen, die die Beihilfe nicht bezahlt, übernommen werden. Das können dann zum Beispiel bestimmte Wahlleistungen im Krankenhaus sein oder auch Kuren, eine Erstattung von Zahnersatz, Sehhilfen und alternative Heilmethoden.

Es ist dann so, dass die bei Vertragsabschluss gegebene Leistungsversprechen ein Leben lang gelten. Der Gesetzgeber und auch nicht der Versicherer können den Versicherungsschutz einseitig kürzen. Es ist auch so, dass Behinderungen und Vorerkrankungen dabei kein Ausschlussgrund sind. Wegen der sogenannten Öffnungsaktion der privaten Krankenversicherung können Beamte einen individuellen Schutz finden.

Wie kann man als Beamter die passende private Krankenversicherung finden?
Vielleicht sollte man damit beginnen, dass man sich fragt, welche Leistungen für einen wichtig sind. Da kann es sein, dass einem die Sehhilfe und dem anderen die vollständige Erstattung von Zahnarztbehandlungen besonders wichtig sind. Man wird so einige unterschiedliche Tarife mit auch unterschiedlichen Leistungen finden. Es wird ratsam sein, mehrere Angebote von speziellen Beamtentarifen zum Vergleich einzuholen. Das könnte eine gute Grundlage für eine Entscheidung sein, die richtige Krankenversicherung für Beamte zu erwischen. Auf der Seite von www.beamten-infoportal.de kann man sich beispielsweise auch weiterführend zu diesem Thema informieren.

Wie sieht es mit den Kosten für die Private Krankenversicherung für Beamte aus?
Es kommt darauf an, welchen Leistungsumfang man versichern möchte. Damit gestaltet man dann die Beitragshöhe mit. Mit einer guten Beratung am Anfang sollte man eigentlich den optimalen Versicherungsschutz finden. Man kann generell sagen, dass es einige Einflussfaktoren auf die Beitragshöhe gibt. Das können beispielsweise das Alter, der Gesundheitszustand bei Vertragsabschluss und die jeweilige Höhe der Beihilfe sein. Es kommt auch darauf an, um welches Bundesland es sich handelt oder wie der Familienstand ist, dass die Beihilfe variieren kann. Es kann auch passieren, dass man einen Teil der Beiträge zurückerhält, wenn man mindestens ein Jahr lang keine Rechnung eingereicht hat.

Wenn man aber mal öfter krank ist oder vielleicht teure Medikamente benötigt, wird sich deswegen nicht der Versicherungsbeitrag erhöhen. Was passieren kann, ist, dass auch die Private Krankenversicherung wegen dem medizinischen Fortschritt und der allgemeinen Preis- und Lohnentwicklungen die Versicherungsbeiträge immer wieder anpassen müssen, damit das dauerhafte Leistungsversprechen auch eingehalten werden kann. Es gibt aber Regeln für solche Beitragserhöhungen, die den Versicherungsunternehmen gesetzlich vorgeschrieben sind. Aber natürlich steigen auch bei den gesetzlichen Krankenversicherungen aus denselben Gründen in regelmäßiger Form die Beiträge. Man kann sagen, dass diese Entwicklung langfristig in beiden Systemen nahezu parallel stattfindet.

Was zu tun ist, wenn man als Privatversicherter krank wird?
Wenn man als Privatpatient zum Arzt geht, bekommt man für die Behandlung eine Rechnung, worauf man einen Überblick über die Leistungen erhält. Den Gesamtbetrag musst man selbst an den Arzt überweisen. Häufig erhält man dafür eine Frist von 30 Tagen. Man bekommt das Geld aber erstattet, wenn man die Rechnung bei seiner Versicherung einreicht.
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