Fr, 07:45 Uhr
13.12.2019
Heute in Heilbad Heiligenstadt
Vortrag zur Hexenverfolgung in Papua-Neuguinea
Die Trägerin des Menschenrechtspreises der Stadt Weimar 2018, Schwester Lorena Jenal (69), hält in Heilbad Heiligenstadt einen Vortrag über ihren Kampf gegen die Verfolgung vermeintlicher Hexen in Papua-Neuguinea....
Den Menschenrechtspreis erhielt die aus der Schweiz stammende Ordensschwester, weil sie bei ihren Hilfsaktionen für Frauen in Gefahr vielfach ihr eigenes Leben riskiert. Dass sie auch die massiven Menschenrechtsverletzungen und die Tatenlosigkeit der Behörden anprangert, tut ein Übriges dazu.
In Heiligenstadt spricht Schwester Lorena am Freitag, 13. Dezember, um 15 Uhr bei einer Veranstaltung des katholischen Hilfswerkes Missio im Marcel-Callo-Haus (Lindenallee 21). Vor dem Vortrag wird ein Film über Hexenverfolgung in der Gegenwart gezeigt.
Schwester Lorena Jenal lebt mit einer Unterbrechung von drei Jahren seit 1979 in Papua-Neuguinea. Das Land wurde wie kaum ein anderes Entwicklungsland geradezu in die Neuzeit geschleudert. Es ist reich an Rohstoffen, doch bei der Bevölkerung kommt vom Boom kaum etwas an.
Gerade junge Männer betäuben ihr Ohnmachtsgefühl mit Alkohol, Drogen und Gewalt gegen Frauen. Die Jagd auf Hexen wird zu einem Ventil für die eigenen Probleme. Dem setzt Schwester Lorena mithilfe von ehemaligen Opfern und Laienmitarbeitern Aufklärungsarbeit entgegen. Um in den Dörfern präsent zu sein, bildet sie weitere Freiwillige aus.
Schwester Lorenas Wunsch ist es, dass den Opfern umfassend geholfen wird: medizinisch und emotional und nach einem Vorfall die ersten Tage danach rund um die Uhr.
In der Fürsorge sieht Schwester Lorena ihre Aufgaben: Geborgenheit schenken, Trost spenden, sich mit den Menschen freuen. Am wichtigsten ist ihr, bei ihren Einsätzen zwischen Krankenhaus, Polizeistation und Gericht, den Menschen stets nahe zu bleiben. Als menschlicher Wegweiser versucht sie, die Situation der Schwachen im Land ein bisschen zu verbessern.
Autor: ikDen Menschenrechtspreis erhielt die aus der Schweiz stammende Ordensschwester, weil sie bei ihren Hilfsaktionen für Frauen in Gefahr vielfach ihr eigenes Leben riskiert. Dass sie auch die massiven Menschenrechtsverletzungen und die Tatenlosigkeit der Behörden anprangert, tut ein Übriges dazu.
In Heiligenstadt spricht Schwester Lorena am Freitag, 13. Dezember, um 15 Uhr bei einer Veranstaltung des katholischen Hilfswerkes Missio im Marcel-Callo-Haus (Lindenallee 21). Vor dem Vortrag wird ein Film über Hexenverfolgung in der Gegenwart gezeigt.
Schwester Lorena Jenal lebt mit einer Unterbrechung von drei Jahren seit 1979 in Papua-Neuguinea. Das Land wurde wie kaum ein anderes Entwicklungsland geradezu in die Neuzeit geschleudert. Es ist reich an Rohstoffen, doch bei der Bevölkerung kommt vom Boom kaum etwas an.
Gerade junge Männer betäuben ihr Ohnmachtsgefühl mit Alkohol, Drogen und Gewalt gegen Frauen. Die Jagd auf Hexen wird zu einem Ventil für die eigenen Probleme. Dem setzt Schwester Lorena mithilfe von ehemaligen Opfern und Laienmitarbeitern Aufklärungsarbeit entgegen. Um in den Dörfern präsent zu sein, bildet sie weitere Freiwillige aus.
Schwester Lorenas Wunsch ist es, dass den Opfern umfassend geholfen wird: medizinisch und emotional und nach einem Vorfall die ersten Tage danach rund um die Uhr.
In der Fürsorge sieht Schwester Lorena ihre Aufgaben: Geborgenheit schenken, Trost spenden, sich mit den Menschen freuen. Am wichtigsten ist ihr, bei ihren Einsätzen zwischen Krankenhaus, Polizeistation und Gericht, den Menschen stets nahe zu bleiben. Als menschlicher Wegweiser versucht sie, die Situation der Schwachen im Land ein bisschen zu verbessern.
