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Mo, 10:03 Uhr
16.12.2019
Leinefelde-Worbis - Grußwort des Bürgermeisters

Marko Grosa: Weg zum Ziel manchmal steinig

Liebe Bürgerinnen und liebe Bürger der Stadt Leinefelde-Worbis, wieder ist ein arbeitsreiches Jahr beinahe zu Ende und ein neues, mit Sicherheit ebenfalls wieder spannendes Jahr steht bevor.....

Marko Grosa (Foto: Stadtverwaltung) Marko Grosa (Foto: Stadtverwaltung)
Mit Spannung haben wir 2019 auf die Wahlen geschaut: im Mai bestimmten die Bürger neue Ortsteilbürgermeister, Ortsteilräte, einen neuen Stadtrat sowie den Kreistag und gaben ihre Stimme ab für das neue Europaparlament. Im Oktober dann folgten die Landtagswahlen.

In den Kommunalparlamenten gibt es weiterhin stabile Mehrheiten aber es wären, anders als bei der Landesregierung, auch deutlich einfacher Koalitionen möglich. Bei uns geht es nämlich in erster Linie nicht um die Parteiprogramme, sondern um die gemeinsame Entwicklung unserer Stadt.

Unsere Stadt ist auf wechselvolle Zeiten gut vorbereitet. Im neuen Gewerbegebiet „Teichhof“ haben die ersten Investoren begonnen zu bauen. Und wir bereiten weitere Grundstücke im Stadtgebiet für Firmenansiedlungen vor. Im Rahmen der „Baulandoffensive“ verfolgen wir gleichzeitig das Ziel, in jedem Ortsteil den Bau von Eigenheimen zu ermöglichen. Dafür haben wir über 40 Baugebiete in der Entwicklung.

Noch nie in der Stadtgeschichte hat es so viele Aufstellungsbeschlüsse für Bebauungspläne gegeben wie in den vergangenen Monaten. Wir brauchen die Gewerbebetriebe, die uns Steuern bringen und uns unabhängig von der Finanzpolitik auf Landes- und Bundesebene machen, und wir brauchen die gut ausgebildeten Fachkräfte, die die Existenz unserer Betriebe sichern.

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Das schaffen wir nur, wenn wir für Investoren und junge Familien gleichermaßen attraktiv sind. Wozu nicht nur Baugrundstücke, sondern auch Kindergärten, ein vielfältiges kulturelles Angebot, moderne Sport- und Freizeiteinrichtungen und ein attraktives Stadtbild gehören.

Der Weg zum Ziel ist manchmal steinig. Ohne Fördermittel ginge auch in unserer Kommune nicht wirklich viel. Wenn wir Fördermittel nutzen, können wir mit wenig städtischen Anteilen große Ziele verwirklichen aber man muss zuweilen eben auch das angehen, was gerade gefördert wird, ohne dass es in der Bevölkerung gleichermaßen als die wichtigste Maßnahme angesehen wird.

Fördertöpfe zu nutzen, erfordert aber viel Vorbereitung seitens der Verwaltung und zuweilen einen langen Atem, denn nicht selten gibt es erstmal eine Ablehnung. Dann heißt es, den Weg von vorne zu beschreiten, und manchmal auch, einen Umweg zu gehen.

So sind wir davon überzeugt, dass es doch noch gelingen wird, neue Kindergärten in Kallmerode, Breitenholz und Leinefelde zu bauen, wo zunächst erst mal jede Förderung abgelehnt wurde. Am unproblematischsten scheint der Neubau des Kindergartens in Wintzingerode zu sein. Knapp 40 Wintzingeröder Kinder gehen in Kindergärten der Stadt und drei Baugebiete für zurück kehrende Familien aus den alten Bundesländern sind dort noch am Entstehen.

Und wir bleiben natürlich dran in Sachen Landesgartenschau 2024, für die als Ergebnis eines Architektenwettbewerbs seit wenigen Tagen die Planungen endlich konkreter sind und in einigen Wochen abschließend vorliegen.

Fördermittelbescheide sind in diesem Jahr eingegangen für das Kloster in Worbis, das künftig die Stadtverwaltung beherbergen soll, und für das „Stadt L.“ in Leinefelde, wo die neue Stadtbibliothek eingerichtet wird. Hoffentlich geht es dort bald auch so flott voran wie auf der Burg Scharfenstein, wo die Hoteleröffnung gut ein Jahr nach Eröffnung der Whiskywelt unmittelbar bevorsteht.

Höhepunkte waren in diesem Jahr die Festlichkeiten zum 50-jährigen Stadtjubiläum Leinefeldes und wir haben die beiden ersten Open-air-Konzerte auf dem Scharfenstein gerockt. Nächstes Jahr blicken wir auf 30 Jahre Deutsche Einheit – eine Zeit, in der sich unsere Gesamtstadt in allen – nunmehr 11 – Ortsteilen erfolgreich entwickeln konnte.

So möchte ich es auch in meinem Grußwort zum Jahreswechsel 2019/2020 nicht versäumen, allen zu danken, die sich für ihre Heimatstadt engagieren: ob ehrenamtlich im Verein, in der Kirchengemeinde oder in den Kommunalparlamenten, als Bewohner, die mithelfen, ihre Stadt attraktiv zu gestalten und sauber zu halten, als Mitarbeiter, die jeden Tag auf Arbeit ihr Bestes geben oder als Firmeninhaber, dieihre Steuern an unserer Kommune zahlen. Sie alle helfen mit, dass unsere Stadt eine gute Zukunft hat.

Und lassen Sie uns auch diejenigen in unsere Gedanken einschließen, die aus eigener Kraft nicht mehr für sich sorgen können und in unserer Stadt die nötige Unterstützung finden.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben besinnliche Weihnachtstage und einen guten Start ins neue Jahr!
Ihr Marko Grosa
Autor: ik

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