Mi, 21:10 Uhr
18.03.2020
Kolpingfamilie
Demografischer Wandel in der Region
Auch dem demografischen Wandel ist eine Menge Gutes abzugewinnen. So das Fazit von Tiftlingerodes Ortsbürgermeister Gerd Goebel in seinem Referat, das er vor fast einhundert Kolpingern, deren Ehepartnern und weiteren Gästen hielt....
Zu Beginn der turnusmäßig im Frühjahr stattfindenden Versammlung am 11. März des Kolpingbezirks Untereichsfeld hatten sich die Tagungsteilnehmer in der Pfarrkirche Tiftlingerode zu einem gemeinschaftlichen Gottesdienst eingefunden.
Die Messe zelebrierte der Kolping-Bezirkspräses Matthias Kaminski. Einleitend ging der Pfarrer auf das Evangelium des Sonntags ein, dem die Verwandlung von Jesus auf dem Berg Tabor zugrundeliegt.
Diesbezüglich sagte der Geistliche, Christus sei auch heute noch das Licht, das wir alle im Alltag benötigen und auf den wir nach der Aufforderung Gottes hören sollen. Im örtlichen Pfarrheim hießen Gerd Goebel und der stellvertretende Kolpingvorsitzende Alexander Nolte die Gäste willkommen.
In seinem Vortrag mit dem Thema Der demografische Wandel in unserer Region stellte er die Möglichkeiten vor, die auch in einem kleinen Dorf wie unserem realisierbar seien. Dabei brach Goebel eingangs eine Lanze für die ältere Generation, die heutzutage leistungsfähig sei.
Sein Appell: Traut euch etwas zu und bringt das ein, was ihr könnt, und das ist nicht wenig. Dann ging der Redner auf die altersmäßige Entwicklung ein, in deren Verlauf die Dörfer in der Region auszubluten drohen. Er beklagte dabei den Rückzug nahezu aller Dienstleistungsbetriebe und Wirtschaftsunternehmen und nannte dabei Einzelhandels-Geschäfte und Post, Sparkasse und auch die Gastronomie. Es dürfe diesen Institutionen nicht ausschließlich um deren Wirtschaftlichkeit gehen.
Für seinen Ort legte der Ortsbürgermeister eine positive Bilanz vor. Ein nennenswertes Vereinsleben, wie die Kolpingfamilie, drei Chöre sowie eine Stärkung des kulturellen Lebens tragen zur Verbesserung des Gemeinschaftslebens im Dorf und in der Kirche bei.
Dank und Freude für das Geleistete zollte Helmut Otto, der seit etlichen Jahren den Untereichsfelder Bezirksverband, den zweitgrößten dieser Art im Bistum Hildesheim, leitet.
Gerhard Germeshausen
Autor: ikZu Beginn der turnusmäßig im Frühjahr stattfindenden Versammlung am 11. März des Kolpingbezirks Untereichsfeld hatten sich die Tagungsteilnehmer in der Pfarrkirche Tiftlingerode zu einem gemeinschaftlichen Gottesdienst eingefunden.
Die Messe zelebrierte der Kolping-Bezirkspräses Matthias Kaminski. Einleitend ging der Pfarrer auf das Evangelium des Sonntags ein, dem die Verwandlung von Jesus auf dem Berg Tabor zugrundeliegt.
Diesbezüglich sagte der Geistliche, Christus sei auch heute noch das Licht, das wir alle im Alltag benötigen und auf den wir nach der Aufforderung Gottes hören sollen. Im örtlichen Pfarrheim hießen Gerd Goebel und der stellvertretende Kolpingvorsitzende Alexander Nolte die Gäste willkommen.
In seinem Vortrag mit dem Thema Der demografische Wandel in unserer Region stellte er die Möglichkeiten vor, die auch in einem kleinen Dorf wie unserem realisierbar seien. Dabei brach Goebel eingangs eine Lanze für die ältere Generation, die heutzutage leistungsfähig sei.
Sein Appell: Traut euch etwas zu und bringt das ein, was ihr könnt, und das ist nicht wenig. Dann ging der Redner auf die altersmäßige Entwicklung ein, in deren Verlauf die Dörfer in der Region auszubluten drohen. Er beklagte dabei den Rückzug nahezu aller Dienstleistungsbetriebe und Wirtschaftsunternehmen und nannte dabei Einzelhandels-Geschäfte und Post, Sparkasse und auch die Gastronomie. Es dürfe diesen Institutionen nicht ausschließlich um deren Wirtschaftlichkeit gehen.
Für seinen Ort legte der Ortsbürgermeister eine positive Bilanz vor. Ein nennenswertes Vereinsleben, wie die Kolpingfamilie, drei Chöre sowie eine Stärkung des kulturellen Lebens tragen zur Verbesserung des Gemeinschaftslebens im Dorf und in der Kirche bei.
Dank und Freude für das Geleistete zollte Helmut Otto, der seit etlichen Jahren den Untereichsfelder Bezirksverband, den zweitgrößten dieser Art im Bistum Hildesheim, leitet.
Gerhard Germeshausen
