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Di, 19:43 Uhr
19.05.2020
CBD:

Was genau steckt hinter dem Produkt?

Es rückt immer mehr in den Vordergrund und findet immer häufiger Anwendung in verschiedenen Bereichen. Das CBD Öl ist ein aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnenes Öl, mit dem Hauptbestandteil an Cannabiodiol...

Natur heilt (Foto: congerdesign auf Pixabay ) Natur heilt (Foto: congerdesign auf Pixabay )

Es wird in vielerlei Hinsicht vermehrt genutzt und soll entzündungshemmende wie entkrampfende Wirkungen haben. Auch soll es bei Krebstherapien begleitend hilfreich sein. Doch, was genau verbirgt sich hinter dem CBD und wie wirkt es tatsächlich?

Herstellung
Zur Herstellung des CBD Öls werden zunächst die Blüten der weiblichen Pflanze in einem für die Lebensmittelbranche nutzbaren Speiseöl getrennt und gelöst. Die Blüten werden dann im Öl getränkt erhitzt und dies geschieht auf eine sehr schonende Art und Weise, um auch alle wichtigen Bestandteile und die primären Inhaltsstoffe der Pflanze wirken zu lassen. Da die Cannabinoide der Hanfpflanze fettlöslich sind, können alle Bestandteile auf diese Weise sehr leicht voneinander gelöst werden. Wie das CBD-Öl hergestellt wird und vieles mehr erfährt man auch hier.

Wie wirkt CBD?
Grundsätzlich gehört das Cannabidiol zu den Cannabinoiden. Dies sind Wirkstoffe, die sich primär in der Hanfpflanze auffinden lassen. Während der zweite Bestandteil der Hanfpflanze, das Tetrahydrocannabinol, die berauschende Wirkung und Eigenschaft hat, hat das Cannabidiol dagegen nicht dergleichen aufzuweisen. Forscher entdeckten in den späten 70ern erst diese Eigenschaften der Pflanze und seitdem wird ständig weiterhin erforscht, was es mit der Pflanze und deren Wirkungsformen an sich hat. So wurden die beiden Hauptdarsteller, das CBD und THC quasi auf Herz und Nieren untersucht und entschlüsselt. In der Medizin tritt der Wirkstoff Cannabinoid immer mehr in den Vordergrund und ist für die moderne Medizin als eine weitere Errungenschaft anerkannt zur Behandlungsunterstützung bei unterschiedlichen Erkrankungen und Leiden.

Der Protagnoist: Das Endocannabinoid-System
Bei den Forschungen rund um das CBD entdeckten Experten das im menschlichen Körper befindliche Endocannabinoid-System. Die menschlichen Rezeptoren reagieren auf die Cannabinoide. Sie betreffen in erster Linie das zentrale Nervensystem und das Nervensystem des Darmtraktes. Ein weiterer Rezeptor befand sich auf die Zellen des Abwehrsystems und jene, die den Knochenstoffwechsel regulieren. Die beiden Letzteren gehören zum Endocannabinoid-System. Ohne dieses System würden viele Körperfunktionen nicht stattfinden können. Sie haben einen wesentlichen Einfluss auf unser Abwehrsystem, der Schmerzwahrnehmung, der Entstehung von Ängsten und Angstneurosen, der Stimmungslage und sie regulieren sogar die Schlaf- und Körpertemperaturen und auch den Appetit.

Somit gehen Experten davon aus, dass die Zufuhr von Cannabinoid dieses System unterstützen und auf die Sprünge helfen könnte. Der Körper kann so nicht nur seine eigenen Endocannabinoide produzieren, wie das Anandamid, welches sich im zentralen Nervensystem wiederfindet. Es sorgt für ein ausgewogenes Gleichgewicht unserer Nervensysteme und hat eine schmerzstillende wie stimmungsaufhellende Eigenschaft.

CBD als Antioxidant
Wissenschaftler gehen davon aus, dass das CBD die Eigenschaft besitzt, antioxidantisch zu wirken. Dies würde bedeuten, dass das Cannabidiol unsere Zellen und damit auch das wichtige Erbgut der Zellen vor negativen Einflüssen schützen könnte.
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