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Di, 14:43 Uhr
28.07.2020
Bei Urlaub im Risikogebiet

Reiserückkehrer sollen Kosten für Corona-Test selber tragen

Thüringens Finanzministerin Heike Taubert unterstützt die Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten ausdrücklich. Anders als Bundesgesundheitsminister Jens Spahn plädiert sie aber dafür, dass Reiserückkehrer die Kosten für die Tests selbst tragen...

„Wer sich freiwillig in ein Risikogebiet begibt, der kann die Kosten für einen daraus resultierenden Test nicht der Allgemeinheit aufbürden, sondern muss selbst für die Kosten des Tests geradestehen“, so Taubert und: „Die Kosten für die Reisen trägt der Reisende, so etwa den Flug, das Hotel oder auch eben vorgeschriebene Impfungen. Wieso sollten Corona-Tests eine Ausnahme bilden?“

Aus Sicht der Thüringer Finanzministerin, die von 2009 bis 2014 auch Gesundheitsministerin im Freistaat war, ist es nicht vermittelbar, dass Menschen, die sich in Anbetracht ihrer wirtschaftlichen Situation in diesem Jahr gar keinen Urlaub leisten können, die Testkosten für Reisende in einer gewissen Form, etwa über die gesetzliche Krankenversicherung, mitzahlen müssen.

Auch bei Geschäftsreisenden in Risikogebiete plädiert Taubert dafür, die Kosten den entsendenden Unternehmen in Rechnung zu stellen.

„Wir haben in Thüringen mit den Finanzmitteln für die Bewältigung der Corona-Pandemie auch Geld für Testkapazitäten vorgesehen, insgesamt drei Millionen Euro aus dem Sondervermögen zur Bewältigung der Corona-Pandemie. Sie betont: „Das ist viel Geld, das wir dringend für Tests im Rahmen der Daseinsvorsorge brauchen. Wir wollen, dass sich medizinisches Personal, Lehrerinnen und Lehrer und Erzieherinnen und Erzieher testen lassen können. Wer sich im Urlaub oder auf Reise freiwillig in ein Risiko begibt, der muss dieses auch selbst tragen.“

Ministerin Taubert fordert deshalb, die geplante Regelung, die vorsieht, dass die Kosten für die Tests über die Flughafengebühren und damit mittelbar auf die Ticketpreise umgelegt werden, zügig umzusetzen.
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Kommentare

28.07.2020, 15.21 Uhr
N. Baxter | und da ist sie
die neue Einnahmequelle...!!!

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28.07.2020, 15.43 Uhr
Mr0815 | Ja was denn sonst?
Selten, daß ich einem politischen Statement der Linken zu 100% folge, aber hier tue ich es. Auch die Argumentation ist schlüssig.
Zudem sehe ich es nicht ein, daß meine Krankenkassenbeiträge oder Steuern für Menschen rausgeworfen werden, für die Solidarität eine Einbahnstraße zu deren Gunsten ist und die vorsätzlich eine Ansteckung riskieren.

Wer risikoreich lebt, zahlt halt mehr. Das ist schon bei Abschluss einer Versicherung so.

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28.07.2020, 15.48 Uhr
Kritiker2010 | Zwangsabgabe für Stubenhocker und Konsumverweigerer
Wer sich einen Auslandsurlaub leisten kann, hat bestimmt auch noch ein paar Kröten für die Tests übrig.

Aber blödsinnigen Ideen muss man dennoch mit Blödsinn begegnen - vor allem, wenn ein SPD oder SED-Label dran klebt.

ALSO:
Ich fordere von jedem Stubenhocker eine Zwangsabgabe in Höhe des verweigerten Konsums.
Wer die ganze Zeit zu Hause sitzt, nicht arbeiten, reisen oder konsumieren will, schadet der Wirtschaft und damit auch unserer Gesellschaft.
Vom Löcher in die Luft starren können wir nämlich nicht leben. Und der Tourismus stellt nun mal weltweit eine Lebensgrundlage für sehr viele Menschen dar.

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28.07.2020, 16.51 Uhr
Leser X | Sehe ich auch so
Wer High Life über die Gesundheit seiner Mitmenschen stellt, ist ein Egoist. Da sollte es doch wohl selbstverständlich sein, dass nicht auch noch die Allgemeinheit für diese Kosten blechen muss.

Ich weiss nun wirklich nicht, was es da wieder zu nölen gibt. Kam der Vorschlag vielleicht aus der "falschen" politischen Richtung? Wahrscheinlich...

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28.07.2020, 17.12 Uhr
henry12 | "Corona-Test selber tragen"
Ich habe heute einen Beitrag zum Thema im
Radio gehört. GM Herr Spahn hat dabei erklärt, warum die die Tests durch die Allgemeinheit bezahlt werden.
Erstens, weil wir eine Solidargemeinschaft sind und zweitens, weil die Migranten auch in den Urlaub wollen, um ihre Verwandten zu besuchen.
Das zur Info, denn ich hatte vorher
auch gegrübelt, wieso, weshalb, warum.

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28.07.2020, 17.23 Uhr
ottilie | Reisen in ein Risikogebiet
Hier stimme ich der Thüringer Finanzministerin, Heike Taubert, voll zu.

Wenn man sich einen Flug, das Hotel, die vorgeschriebenen Impfungen für einen Urlaub in ein Risikogebiet leisten kann, dem sollten auch die Kosten für ein Corona-Test nicht zuviel sein.
Dieser Test ist für die in ein Risikogebiet Reisenden ganz wichtig, man könnte von diesem Virus selbst betroffen sein, andere Menschen anstecken und die Krankheit somit verbreiten.
Möchte man den Test nicht zahlen, sollte man Urlaub in risikofreien Ländern machen.
Auch Deutschland freut sich über den Tourismus und viele Menschen leben auch hier davon.

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28.07.2020, 17.57 Uhr
diskobolos | Für kostenlose Tests...
spricht nur, dass es dann keinen finanziellen Grund gibt sich den Tests zu entziehen. Etwas anderes hat Spahn auch nicht gesagt. Von Migranten hat er nicht gesprochen. Nach Afghanistan oder Syrien in Urlaub zu fahren ist sicher auch nicht deren Ziel. Die sind heilfroh, wenn sie erstmal hier sind.
Ich bezweifle, dass alle die in Risikogebieten waren erfasst werden können. Schließlich wird in D nicht registriert, wo jemand im Urlaub war.
Ein anderes Thema ist, dass uns allen die Rechnung in Form von Beiträgen und Steuern präsentiert werden wird.

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28.07.2020, 20.13 Uhr
alex300800 | Zu kurz gedacht
Liebe Kommentatoren, was ist mit den Urlaubern, die losfahren z. B. nach Dänemark und innerhalb von zwei oder drei Wochen wird das Gebiet auf einmal Risikogebiete oder noch besser, jemand macht Urlaub z. B. in einem Ostseeort und dort entwickelt sich auf einmal ein Hotspot...... Sollen die dann auch selber zahlen und sind selber Schuld oder sollen wir lieber alle nur zu Hause bleiben und die Gastronomie und Hoteliers gehen alle Pleite, weil dieses Jahr niemand mehr kommt. Was ist mit denen, die an jetzt wieder möglichen Familienfeiern teilnehmen, obwohl sich das ja schon mehrfach als Infektionsquelle erwiesen hat..... Wenn dann einer positiv ist, müssen die anderen Feiernden auch selbst zahlen, weil sie ja wussten, dass das passieren kann..... Und wenn man so weit geht, ab wann muss dann auch die medizinische Behandlung selbst gezahlt werden, weil man ja selbst schuld ist..... Und warum werden das nur Menschen zahlen müssen, die nicht "bedürftig" sind und sich vielleicht nur alle paar Jahre einen Urlaub leisten können.... Insbesondere wenn sie zu Beginn der Reise gar nicht wussten, dass sie gerade in ein künftiges Risikogebiet fahren....... Ich halte von diesen plakativen und nicht zu Ende gedachten Äußerungen einiger Politiker, die sich offenbar für die nächste Wahl profitieren wollen, überhaupt nichts...... Eine weitere Spaltung und Endsolidarisierung der Gesellschaft brauchen wir nicht. Ich beziehe das jetzt nicht auf Flüchtlinge, die meinen, auf Kosten des Steuerzahlers irgendwohin fahren zu wollen. Das ist ein völlig anderer Sachverhalt. Ich beziehe mich auf Menschen, egal welcher Nationalität, die hier arbeiten oder gearbeitet haben und Steuern und Sozialabgaben zahlen....... Denn genau denen wird der Staat nach dem Willen von Frau Taubert in die Tasche fassen....

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28.07.2020, 21.12 Uhr
Paul | henry12
Also seit wann hat ein Asylsuchender ein Recht auf Urlaub? Und wer bezahlt die Urlaubs- FLÜGE ??? Und wieso nach Hause fahren ??? Ich denke die suchen alle Schutz in Deutschland, da kann es ja wohl kaum einen Grund für Asyl geben, wenn die sogar sich dorthin in den Urlaub trauen !!! Und der Vorschlag von Fr. Taubert ist vollkommen berechtigt, denn wer trotz der Gefahr in solche Länder fährt stellt ein Risiko für ALLE dar und der soll auch SELBER die Kosten dafür bezahlen.

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29.07.2020, 07.56 Uhr
henry12 | @Paul
Das hab nicht ich gesagt, das hat Herr Spahn in dem Interview gesagt. Ich habe den Inhalt nur wieder gegeben.
Mein Fehler,ich hätte es als Zitat kennzeichnen müssen.

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29.07.2020, 08.12 Uhr
Thüringen-Mann | Corona-Test selber tragen - Richtig !!!
Alle die dieses Jahr wegen der Corona ins Ausland fahren (wollen,möchten,muss) sind in meinen Augen "egoistisch".
Hauptsache ich ich !!!
Dann können sie auch diesen selbst Test bezahlen.
Verantwortung zeigen,Leute !!!

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29.07.2020, 09.42 Uhr
TB77 | gebe ALEX 300800 vollkommen Recht
Viele habe Ihren Urlaub schon als Frühbucher im Herbst letztes Jahr oder im Januar gebucht. Das sind normale Familien die sich auf Ihren Urlaub freuen! Warum sollen diese Familien, wenn ihr Urlaubsgebiet auf einmal zu einem Risikogebiet erklärt wird, für eine Test bezahlen??
Für mich gibt es nicht eine Grund dafür! ..., Weil wieder teure Beraterfirmen mitverdienen?!
Und wenn alles so schlimm ist, warum gibt das Auswärtige Amt dann keine Reisewarnung???, sodass die Leute Ihre Reise stornieren können und Ihr Geld wieder bekommen???
Ist das Vielleicht nicht gewollt?

Für mich wieder nur Abzocke!!

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29.07.2020, 09.47 Uhr
blackbird | Egoistisch sind auch alle
die trotz Corona jeden Tag auf Arbeit rennen.( Achtung Ironie)
Dort bin ich jeden Tag mit einer Vielzahl von Menschen aus
unterschiedlichen Regionen und auch unterschiedlichen Ländern zusammen. Mein Arbeitgeber tut und tat auch in der Vergangenheit nichts um mich vor einer Ansteckung zu schützen. Zu Hause bleiben konnte ich trotzdem nicht einfach. Und jetzt soll ich dafür büßen und soll in meinem Urlaub zu Hause bleiben ? (Sagen mit Sicherheit einige Leute hier, die schon länger nichts mehr in unsere Kassen einzahlen.)

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29.07.2020, 09.49 Uhr
könig_gerhard | Corona kann überall zuschlagen.
Aktuell im österreichischen St. Wolfgang, das zuvor natürlich als "sicher" eingestuft wurde. Soll jetzt jeder deutsche Urlauber, selbst wenn er "nur" ins deutsche Ausland gefahren ist, trotz Krankenversicherung seinen eventuell anstehenden Test selbst bezahlen, wenn im Urlaubsort etwas passiert?

Oder - noch simpler: nebenan in Erfurt mal schnell 'ne Pizza gegessen. Pizzeria entpuppt sich auf einmal als Corona-Standort. Nun den Test selbst bezahlen, ich hätte mir ja auch vom Nordhäuser Lieferdienst direkt auf's Sofa liefern lassen können?

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29.07.2020, 10.13 Uhr
Wolfi65 | Selbst bezahlen
Wer ein paar tausend Euro für den "verdienten Urlaub" in Risikogebiete aufbringen kann, der hat auch noch die Kohle für einen C-Test.
Bei einer etwaigen Weigerung zum Test am Flughafen die Einreise verweigern und gut ist.
Da wird dann ganz schnell die Bereitschaft zum Selbstest gezeigt.
Ansonsten hält sich das Mitgefühl für Mallorca Infizierte ziemlich in Grenzen.
Seit Wochen wird vor Strandpartys gewarnt.
Aber das Ego ist immer größer als der Verstand.

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29.07.2020, 10.21 Uhr
Jörg Thümmel | selber zahlen oder nicht...
zum einen handelt es sich bei verpflichtenden Corona Tests um staatliche Zwangsmaßnahmen, deren Kosten nach dem Infektionsschutzgesetz von den Krankenkassen bzw. dem Staat direkt zu tragen sind.

Daher empfiehlt es sich,sich mal genauer mit dem Wortlaut des zugrunde liegenden Infektionsschutzgesetzes bzw. Sozialgesetzbuches zu befassen.

"§ 20i Absatz 3 Satz 2 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) in der Fassung des Zweiten Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite vom 19. Mai 2020 (BGBl. I S. 1018) ermächtigt das Bundesministerium für Ge-sundheit, im Fall der Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite durch den Deutschen Bundestag nach § 5 Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) nach Anhörung des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen durch Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bundesrates zu bestimmen, dass sowohl Versicherte als auch Personen, die nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert sind, Anspruch auf be-stimmte Testungen für den Nachweis des Vorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 oder auf das Vorhandensein von Antikörpern gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 haben. Voraussetzung ist, dass entsprechende Testungen nicht Bestandteil der Krankenbehandlung sind. Die Aufwendungen für die Testungen werden aus der Liquiditäts-reserve des Gesundheitsfonds gezahlt."

kurzum sagt der letzte Absatz klar und deutlich, dass bei Grundlage des Infektionsschutzgesetzes die Kosten vom Versicherungsträger zu erstatten und aus dem staatlichen Liquiditätsreserven zu erstatten sind.

Wer demnach noch immer der Meinung ist, dass Urlaubsrückkehrer selber für die staatlichen Zwangsmaßnahmen aufkommen sollen, sollte im gleichen Atemzug dann auch zustimmen, dass medizinische Behandlungen für Krankheiten als Folge des Rauchens oder Übergewichtes zukünftig von den entsprechenden Personenkreis selber getragen werden müssen. Sind diese schließlich doch auch selber an ihrer Erkrankung schuld.

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29.07.2020, 10.45 Uhr
Kaleida | Wer die Musik bestellt:
Der zahlt sie auch!

Insofern ist ein staatlich angeordneter Test von diesem zu tragen. Alles andere gibt die juristische Lage auch nicht her.

In anderen Ländern klappt das doch auch! Warum wird dann hier so ein Palaver darum gemacht?
Ach so, ja - natürlich: Man kann sich mal wieder fein in der moralischen Bessermensch-Suhle austoben. Na dann..

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29.07.2020, 11.10 Uhr
ScampiTom | was ist
mit all den Drogensüchtigen, Alkoholiker und Rauchern, die schädigen doch auch in vollem Bewusstsein ihre Gesundheit und bekommen die Entziehungskuren und Behandlungen von der Algemeinheit bezahlt...

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29.07.2020, 12.17 Uhr
Mr0815 | Wer grob fahrlässig handelt:
Sollte sich auch selbst dafür verantworten und gerade stehen!

Es ist ein Unterschied, ob man sich im Berghotel in Oberwiesenthal beim Wanderurlaub infiziert oder dabei, das man auf Malle gemeinsam mit zig anderen Menschen Sangria aus einem Eimer säuft oder besoffen wildfremden Leuten um den Hals fällt.

Dann wird zusätzlich über Raucher und Übergewichtige fabuliert und dabei völlig außer acht gelassen, daß man sich ohne lückenlos geführtes Bonusheft an nicht unerheblichen Kosten für den Zahnersatz zu beteiligen hat. Ergo wird man schon für den eigenen Lebensstil bestraft.
Was Raucher angeht, so gebe ich mal den Ball an den Mitkommentator Tannhäuser weiter, was er davon hält mit Sauftouristen gleichgestellt zu werden und welche Gegenargumente er hat.

Den Vogel schießt wiedermal der Kritiker ab, aber dem Typen ist eh nicht mehr zu helfen.
Warum Stubenhocken mit einer Zwangsabgabe belegt werden soll und warum ich dann als Konsumverweigerer gelten soll, oder er mir einen Zwangsurlaub vorschreiben will, versteht man wohl nur unter Einnahme von bewusstseinsverändernden Substanzen.
Nur mal so, ich kaufe weiterhin ein, habe weiterhin meine Fixkosten und wenn ich mein Erspartes lieber in Erhalt und Verschönerung meines eigenen Grund und Bodens stecke, als das irgendwelchen Hoteliers oder Tourismuskonzernen in den Rachen werfe, kommt das preislich aufs selbe raus und ich habe langfristig was davon. Und als i-Tüpfelchen hat man damit vielleicht sogar noch einer heimischen Firma oder einem ansässigen Handwerker Umsatz beschert

Wo wir gerade bei der Hotel und Tourismusbranche sind, kommen mir die Tränen. Als Corona begann, gab es breite Unterstützung für Menschen in systemrelevanten Berufen. Diese sollten als Dank für ihre geleistete Arbeit eine bessere Entlohnung erhalten. Merke ich nichts von.
Was ich aber merke, ist die Tatsache das man gerade an einem Scheideweg steht und man auch geschuldet durch die Profitgier der Tourismusbranche wieder in eine Situation wie im Frühjahr rutscht.
Kleingastronomen nehme ich hiervon übrigens aus und ich hoffe für diese, das es nicht mehr zu einer Zwangsschließung kommen wird.
Pizza usw. kann man übrigens auch als Stubenhocker telefonisch ordern und abholen

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29.07.2020, 12.28 Uhr
Lotterfee | Risikogebiet?
Die Entscheidung das Reiserückkehrer aus Risikogebieten getestet werden kann ich ja noch verstehen, aber die Kostenfrage wirft doch Fragen auf. Zum einen existiert Corona nicht nur in Risikogebieten sondern weltweit.
Also egal wohin man reist, anstecken kann man sich überall, auch im eigenen Land. Zum anderen gibt es verschiedene Möglichkeiten zu reisen, Bus, Bahn oder PKW. Wer bitte schön will das kontrollieren? Dann müssten an allen Grenzübergängen Teststationen und Kontrollen zur Verfügung stehen. Dazu fehlen aber die Kapazitäten und die Kosten wären weitaus höher. Warum also sollen Reisende die per Flug reisen für den Test zahlen aber PKW, Bus oder Bahnreisende nicht? Letztendlich zahlen doch so oder so alle die Rechnung, da muss man sich nichts vormachen.
Die Infektionsraten werden weiterhin steigen wenn sich nicht " alle" an die Maßnahmen halten und das mit oder ohne Reisen. Auch die Uneinigkeit bei den Maßnahmen in den einzelnen Bundesländern ist zu kritisieren. Bayern testet großflächig und hat hohe Infektionsraten, Thüringen testet wenig bzw kaum und kann mit niedrigen Raten glänzen. Was wäre wenn hier großflächig getestet wird?

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29.07.2020, 12.39 Uhr
Jörg Thümmel | Das sich die derzeitige thüringer Landesregierung
gern einmal ausserhalb rechtlicher Rahmenbedingungen bewegt und dies auch nicht weiter berücksichtigt hat sich ja erst kürzlich beim gerichtlich kassierten "Paritätsgesetz" gesehen. Freilich werden die Kosten für die folgenden und durchaus vermeidbaren Gerichtsverfahren dann dem Steuerzahler auferlegt.

Da die Nachfolger der Mauerschützenpartei und der sozialdemokratische Mitläufer ja mit Mauern, ob nur physisch oder virtuell aber beste Erfahrungen haben, werden wir, natürlich unter dem Deckmantel von wahlweise der sozialen Gerechtigkeit und Gleichheit als Euphemismus für sozialistische Gleichmacherei oder dem Umweltschutzaspekt demnächst weitere Vorstöße der Mauerschützen und ihrer Zöglinge erleben, die dem Normalbürger ein zwangsweise asketisches Leben am Existenzminimum oder darunter nahebringen werden.

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29.07.2020, 12.43 Uhr
Mr0815 | Sinnlos
Aber macht ruhig, nur beschwert euch dann nicht über steigende Zusatzbeiträge bei der GKV oder steigende Steuerabgaben, wenn auch dafür Staat und Krankenkassen aufkommen sollen

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29.07.2020, 12.47 Uhr
diskobolos | Die Tests zahlt ...
der Gesundheitsfonds, der den Ausgleich zwischen den gesetzlichen Krankenversicherungen vornimmt. Die Privatversicherten, sind dabei fein raus. Ob die PKV irgendwann noch zurf Kasse gebeten werden, ist bisher noch ungeklart.

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29.07.2020, 13.41 Uhr
Thüringen-Mann | Corona-Test selber tragen
Leute wartet mal ab wie teuer die Krankenkassen Beiträge werden in 1 oder 2 Jahren !!!

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29.07.2020, 13.56 Uhr
Kyffhaeuser | Gesundheitsfonds
die Gelder aus dem Gesundheitsfonds sind aber zum größten Teil Gelder des gesetzlich Sozialversicherten, nicht Gelder der PKV oder der Beamtenkassen. Mit welchem Recht sollen Gelder der gesetzlich Versicherten für so einen Unfug veruntreut werden ? Da hat wohl die größtenteils privat versicherte politische Beamtenkaste wie schon oft üblich , schnell mal fremdes Geld für ihre eigenen Interessen umgeleitet. Das konnten unsere politischen Beamten schon imer am besten, Fremdes Geld ausgeben und so tun als sei es eine Wohltat !
Dieser Test sollte verpflichtend werden, ab Stichtag X und natürlich von dem Reisenden selbst gezahlt werden, gleich mit dem Reisepreis , direkt bei der Buchung und fertig. Ganz einfach. Bis dahin trägt die Kosten der Steuerzaher, nicht der Beitragszahler. Aber so transparent und einfach werden deutsche Politiker nie entscheiden.

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29.07.2020, 16.54 Uhr
Jörg Thümmel | aha, man lernt
ein Privatversicherter ist also ein Mensch zweiter Klasse und hat kein Anrecht auf gesetzlich geregelte Erstattung von Kosten?

Mal so am Rande, der entsprechende Gesundheitsfond wird primär aus Steuermitteln bedient an denen Privatversicherte aufgrund ihrer Einkommenssituation überproportional im Vergleich zu sozial schwachen Menschen beteiligt sind. Im übrigen werden aus dem Gesundheitsfond und der damit einhergehenden Steuerfinanzierung primär Leistungen an gesetzlich Versicherte finanziert und damit deren Leistungen über Steuern auch von den privat Versicherten getragen.

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29.07.2020, 19.28 Uhr
Pe_rle | Corona-Test
wer in den Urlaub in Risikogebiete fährt,soll dann bitte auch selbst das Risiko ausschließen andere anzustecken .
Ich bin für Selbstzahlung,warum sollen die anderen dafür mit zahlen . Selber Schuld.
Ich halte mich an die Regeln ,andere nicht ,weil eben Risiko geil ist. Warum soll ich das mit finanzieren

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30.07.2020, 07.35 Uhr
Henkel | Egal,
irgendwas müssen die Politiker sowieso machen, Billionen ausgeben gibts nicht für lau. Sicher wird man bis zur Wahl noch so weiter machen, dann hat man 4 Jahre Zeit um richtig hinzulangen. Bei denen, die dann noch Arbeit haben. Da machen die paar Tests sowieso nichts mehr. Wir verplempern über EU Milliarden, da fragt niemand, für was sie benutzt werden. Wir geben für jeden Migranten, ob Asyl befürwortet oder nicht, Milliarden aus. Und genau das Klientel, was dort nicht genug raushauen kann, heult bei Urlaubern auf.
Momentan, seit Wochen, spuckt der Test 0,6 "Infizierte" aus, egal wie hoch man die Tests noch dreht, es bleiben 0,6. Kann jeder auf der RKI Seite sehen. Schon die Tests an sich sind reine Geldverschwendung.

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30.07.2020, 08.32 Uhr
Kyffhaeuser | Man kann auch noch was lernen ?
Der Gesundheitsfonds besteht nur zu mininmalem Teil aus Steuermitteln. Im Jahr 2019 waren dies ca. 14,5 Mrd, zu ca. 250 Mrd des gesamten Gesundheitsfonds,also gerade einmal ca. 6 % aller Mittel ! Der große Rest sind Beitragsgelder des gesetzlich Versicheten. Was viele Verwechseln, der Steuerzahler = Staat zahlt nur einen Zuschuß zum Gesundheitsfonds und nicht den Fonds selbst ! Der Zuschuss ist dazu da kassenfremde = gesamtgesellschaftliche Leistungen wie z.B. Mutterschutz auszugleichen, sicher nicht um meist durchaus vermögenden Beamten die Kosten eines Koronatests zu zahlen. Das können die selbst oder ihre PKV tun !

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30.07.2020, 12.44 Uhr
Jörg Thümmel | und der Fond dient primär dazu...
die Beiträge der gesetzlich Versicherten stabil zu halten, sprich das Geld des Fonds wird auch primär für die GKV verwendet.

Warum deshalb ein privat Versicherter in diesen Fond einzahlen sollte erschließt sich mir nicht, ist dieser doch im Gegensatz zum gesetzlich Versicherten, der nebenbei neben sich selber ja auch noch seine Kinder und gegebenenfalls sein Ehefrau von seinen Beitrag mit versichert, abgesehen von der Erstattung der Testkosten von jeglicher Teilhabe an dem Fond ausgeschlossen.

Das wiederrum erwähnt unser Kyffhäuser natürlich geflissentlich nicht. Was die Beamten und deren Versicherung in der PKV betrifft, hatte es bisher noch keine Bundesregierung welcher Farbe auch immer für nötig gehalten, diesen Zustand zu ändern.

Einzusehen sind die entsprechenden Zahlen beim statistischen Bundesamt.

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31.07.2020, 19.42 Uhr
tannhäuser | Ball gefangen, Mr0815!
Und warum genau haben Sie ihn mir zugeworfen? Die NFL-Saison hat doch noch gar nicht begonnen ;)

Geht's um einen eventuellen Unterschied zwischen Sauftouristen, Rauchern und den Corona-Test- bzw. Behandlungskosten im Krankheitsfall?

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31.07.2020, 22.06 Uhr
könig_gerhard | Weitergedacht würden selbst zu bezahlende Corona-Tests...
...(weil man sich ja selbst in Gefahr gebracht hat) bedeuten, dass Raucher sämtliche eventuell nötige Lungenbehandlungen, oder regelmäßige Trinker sämtliche eventuell nötige Leberbehandlungen selbst bezahlen müssten. War ja ihre eigene Entscheidung.

Und wenn wir einmal dabei sind: Jogger bezahlen bitte sämtliche Sprunggelenk- und Kniebehandlungen selbst, Tennisspieler ihre Muskelzerrungen, Clubgänger ihre Tinitusbehandlungen, fettleibige Genussesser die Magen- und Herzbehandlungen, Motorradfahrer Knochenbruchbehandlungen, Videospieler ihre Sehnenscheidentzündungen und so weiter und so fort. Sind alles freiwillige Entscheidungen. Warum sollte ich die mitbezahlen?

Oder wo zieht man die Linie?

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31.07.2020, 22.49 Uhr
tannhäuser | Dazu kommt ja noch...
...was vom Gesetzgeber und den Krankenkassen als Sucht eingestuft wird.

Und dann gibt es schon wieder Präventionsprogramme. Aber Auslandsurlaubsflüge zählen (noch) nicht dazu.

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01.08.2020, 04.30 Uhr
Mr0815 | Die Linie.. (Teil 1)
.. lässt sich sehr leicht ziehen.

Ich versuche es mal einfach zu erklären, so das vielleicht auch einfachere Gemüter der Argumentation folgen können.

• Die Sportler, Clubgänger, Zocker, Genussesser etc. gefährden, wenn überhaupt, mit ihren Hobbies nur sich selbst .
• Der Alkoholiker oder der Drogensüchtige schädigt auch nur sich selbst und sollte er alkoholisiert ins Steuer greifen, wartet das Strafrecht mit teils empfindlichen Strafen auf. Dazu sollte man die Regressansprüche Geschädigter auch nicht außer acht lassen.
• Der Raucher wird steuerlich m.M.n. spätestens seit der Jahrtausendwende über Gebühr belastet und die Regelungen zum Nichtraucherschutz wurden drastisch verschärft. Zudem besitzt man Sinne und hoffentlich einen gesunden Verstand, der einen den Zigarettenrauch meiden lässt, sollte man das Risiko des Passivrauchens nicht eingehen wollen. Ergo trägt ein Raucher ebenfalls das Risiko für sich, denn als Nichtraucher kann man Maßnahmen einfordern oder einfach Raucher meiden.

Kommen wir nun zur Familie, welche die porientiell höhere Gefahr im Ausland ignoriert hat, unbedingt den Urlaub im Ausland verbringen musste und sich dort infiziert hat.
Die Kleinste steckt Freunde und Erzieher im Kindergarten an und sorgt somit für die Schließung der Einrichtung. Der Größere sorgt im Gymnasium ebenfalls für die Ansteckung seiner Klassenkameraden. Dutzende Eltern müssen wieder die Versorgung ihrer Kinder während der Schließung von Schule und Kita sicher stellen.
Die Mutter infiziert beim Besuch ihrer Eltern im Altenheim, Eltern, Pfleger und Bewohner. Zusätzlich wurden ihre Kontakte bis in den örtlichen Supermarkt und eine Pizzeria verfolgt, welche ebenfalls in Quarantäne müssen.
Der Vater, welcher in einer Firma für elektrische Verbindungstechnik arbeitet, sorgt in seiner Firma ebenfalls für infizierte Kollegen und den Lockdown der Firma. Der Landkreis beschließt aufgrund der Dynamik des Geschehens einen einmonatigen Lockdown.
Summa summarum sorgte der Urlaub für eine Vielzahl von Infizierten, wovon 35 schwere Symptome zeigen, 14 intensivmedizinisch betreut werden müssen und 8 sterben. Zusätzlich dazu für wirtschaftliche Schäden und Verdienstausfälle in nicht zu beziffernder Höhe.

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01.08.2020, 05.22 Uhr
Mr0815 | Die Linie.. (Teil 2)
Wer anhand dieses Szenarios und der zu erwartenden immensen Kosten immernoch denkt, man kann Sportler, Raucher, Übergewichtige mit Menschen vergleichen, die trotz aller Warnungen eine Ansteckung im Ausland mit Covid 19 riskieren, dem kann ich nur zu seiner naiven Einstellung gratulieren.
Irgendwann werden die verursachten Kosten zusammengerechnet und dann ist das Geschrei wieder groß, wenn Krankenkassenbeiträge steigen oder Zusatzbeiträge erhoben werden müssen.

Im Zuge der Flüchtlingskrise liest man häufig, wer Flüchtlinge aufnehmen will, soll auch selbst für deren Unterkunft und Verpflegung aufkommen.
Ähnliches gilt dann auch für die Mitbürger, welche verpflichtende Tests auf Kosten der Urlauber ablehnen. Wollt ihr, daß Tests und sämtliche eventuell anfallende Folgekosten vom Staat getragen werden, kommt gefälligst selbst dafür auf.
Ich arbeite mehr als die Hälfte des Jahres für den Staat, um dessen Steuern und Abgaben zu erwirtschaften, bevor ich seit dem 9.7. für meine eigene Tasche arbeite.
Im Zuge der zu erwartenden empfindlichen Anhebung von Steuern und Abgaben, kennt meine Solidarität eine strikte Grenze.
Und diese ist die Finanzierung der Testkosten auf dem Rücken der Allgemeinheit. Kosten, welche von Mitbürgern verursacht werden, für die ein Leben ohne Urlaub im Ausland das Ende der Welt bedeutet.

Aber wie gesagt, findet weiter Argumente warum der Staat, also wir selbst, für Tests aufkommen sollen. Zieht Gott, die Welt oder einfach z.B. mal ganz perfide, Menschen mit Behinderungen heran, nur um eure Argumentation aufrecht erhalten zu können. Immerhin könnten ja deren Eltern die Kosten tragen, besonders wenn ein Risiko absehbar war...
Aber jammert nicht, wenn die zu erwartende Kostenexplosion bei Steuern und Abgaben einsetzt und von eurem verdienten Geld noch weniger übrig bleibt.

@tannhäuser
Tut mir leid, war wohl missverständlich. Da ich selbst kein Raucher bin, hätte mich die Meinung eines Rauchers interessiert, wenn man ihn mit potentiell Infizierten Sauf- und Erlebnistouristen gleichsetzt.
Zumal ein Raucher ja nicht unerheblich zu den dt. Steuereinnahmen beiträgt und bei dem es in der Argumentationskette ebensowenig Toleranz wie bei einem Fleischkonsumenten gibt.

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01.08.2020, 09.24 Uhr
tannhäuser
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Kein Chat
01.08.2020, 10.05 Uhr
Joe 50 | Die Linie (mein Teil)
Man kann sich auch im Inlandsurlaub prima infizieren. An den gut besuchten norddeutschen Küstenstreifen zum Beispiel oder als Teilnehmer einer der vielen pro- und kontra-Demonstrationen am Wochenende in Berlin.

Fazit: Wer nicht zahlen will, bleibt schön zu Hause, geht - wenn er darf - arbeiten und wenn er muss mit Mundschutz und Handschuhen einkaufen. Aber nur das Nötigste.

Ein ganz einfaches Gemüt

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01.08.2020, 11.48 Uhr
Frank1966 | Rechtliche Lage absolut klar!
Mehr bedarf es eigentlich nicht in dieser Diskussion. So ist das im Leben, mal verliert man, mal gewinnen die Anderen ; )

Es wird auch nicht besser, wenn man mit einfacheren Gemütern meint, es gäbe noch dümmere...
Das hat für mich den Hauch von Rassismus, sich über die Meinung und das Empfinden Anderer hinwegsetzen zu müssen.

Und dann ein Zahlenkonstrukt herbeisehnen, welches die Mitarbeiter des RKi nicht mal wagen würden. Eine Super Spreader Familie mit R-Wert 100 oder so.

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01.08.2020, 12.02 Uhr
RWE | Ich verstehe nicht warum das Ausland gefährlicher sein soll
Ist eine Städtetrip nach London oder Prag gefährlicher als einer nach Berlin? Alle drei sind vielbesuchte Weltstädte. Ist der Nordseestrand in Holland oder der Gardasee gefährlicher als der Bodensee oder die Insel Rügen?
Risikosportarten, Rauchen und ungesunde Lebensführung verursachen viel mehr Kosten , auch langfristige, als ein Coronatest.
Und außerdem scheint der Virus durch Mutation harmloser geworden zu sein. Trotz steigender Infektionszahlen sterben ( glücklicherweise!!) immer weniger Menschen an oder mit Covid 19.
Google Suche: Corona harmloser Da außern sich ernshafte Medien zu diesem Thema.
Und für alle die es nicht verstanden haben: Der Tourismus ist nicht nur Saufen am Ballerman oder in Siofok. Darauf kann man in der Tat ein Jahr verzichten. Es sind vor allem hunderttausende Menschen in Europa oder der ganzen Welt ,die so ihre Rechnung bezahlen können.

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01.08.2020, 12.14 Uhr
tannhäuser | RWE...
...wenn Sie über die Neisse fahren, deutet ausser etwas anderen Schildern und billigeren Preisen für Zigaretten, Bier, Kaffee und Sprit sowie bei KFC und McD nicht so wirklich viel auf Ausland hin.

Sorry Mr0815, dass mein vorheriger Kommentar als Chat gewertet wurde. Nur soviel mit den Worten eines guten Freundes: "Rauchen fetzt!" ;)

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01.08.2020, 13.19 Uhr
Mr0815 | quod erat demonstrandum
Sicher kann man sich auch im Inland anstecken. Allerdings dürfte die Chance deutlich geringer sein, als in bestimmten ausländischen Urlaubsregionen.
Und sicher ist nicht alles Ballermann und Siofok, dann ist es halt viel gesitteter St. Wolfgang oder eine christliche Andacht im Petersdom.

Auch die rechtliche Lage kann man ganz schnell mit Notstandsgesetzen ändern. Und dann? Dann heult man wieder rum und schimpft auf die Regierung, wegen einer Situation, die man mit Ignoranz und Disziplinlosigkeit selbst verursacht hat.

Gekürzt, Kein Chat

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01.08.2020, 14.50 Uhr
tannhäuser | Sorry...
...aber ich weiß nun wirklich nicht mehr, ob Antworten auf Kommentare als Chat gelten...

Also hoffe ich, dass das an Mr0815 jetzt durchgeht: Kein Arzt wird Ihnen und mir ein Röntgenbild oder sonstige Behandlung inklusive Überweisung zum Pulmologen zwecks Abklärung COPD verweigern.

Es ist nun mal etwas anderes, ob ich einen Flug buche (Egal ob für den Ballermann oder die Besichtigung eines Weltkulturerbes) oder mit einigen Süchten vor mich hinlebend zuhause bleibe oder einen Tagesausflug unternehme.

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01.08.2020, 15.03 Uhr
Frank1966 | Quod esset demonstrandum...
...wenn schon. Es sei denn, es wäre belegt, das jeder Urlauber ein Super Spreader wäre. Dann würden wir aber bestimmt nicht in Risikogebiete reisen dürfen und die Frage nach den Kosten würde garnicht gestellt werden.

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01.08.2020, 16.03 Uhr
RWE | Wenn halbbetrunkene Möchtegernskifahrer
Jahr für Jahr dem Gesundheitswesen immense Kosten verursachen verhalten diese Leute sich objektiv gesehen unvernünftig. Sie bekommen aber ohne jeglichen Risikozuschlag ihre Behandlung. Soweit so gut. Wenn ich mein Recht auf Reisefreiheit ausübe mag ich in den Augen mancher auch als unvernünftig gelten. Da möchte ich aber auch den Test bezahlt bekommen. Ganz allgemein meine ich daß Angst ein schlechter Ratgeber ist.

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01.08.2020, 16.50 Uhr
Mr0815 | Nicht „wäre“, sondern in dem Fall „war“
man sollte schon Latein beherrschen und nicht nur den Google Übersetzer kennen.
Zugegeben, die Kürzung der Redaktion hat auch den Textinhalt etwas verfremdet.

Der normale Bürger wird mit Steuern und Abgaben geschröpft, aber einigen ist das immernoch zu wenig, feiern das ab und schreien nach mehr.
Warum? Das man dann ein Wahlkampfthema hat und die unhaltbaren Verhältnisse anprangern kann?
Aber ok Baujahr 66 lässt einiges an Rückschlüssen über die Wertschätzung der arbeitenden Bevölkerung zu.

Es geht nicht um Reisefreiheit.
Es geht darum, wenn man denkt schon in den Urlaub fahren zu müssen, auch verdammt nochmal auch für die eigenen Kosten gerade zu stehen. Die Kosten einer Reiserücktrittsversicherung oder die Auslandskrankenversicherung trägt ja auch nicht die Allgemeinheit.

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01.08.2020, 18.22 Uhr
Frank1966 | Und schon wieder Rassismus
Ok Baujahr 66 - nun gut, auf dieses Niveau möchte ich mich nicht herablassen. Man sollte schon etwas von Mathematik verstehen, wenn man es mit Latein verknüpfen will. Die Darlegung der Familie, welche nach Rückkehr alle ansteckt, hat rein garnicht mit Mathematik zu tun. Sie diente nur der Untermauerung des eigenen Glaubens. Dies wäre erst einmal zu beweisen. Es darf sich jeder für super schlau halten, aber für so ein bisschen brauche ich bestimmt kein Google. Es ist einer der größten Fehler unserer Zeit, wenn jemand meint für Andere denken zu müssen.
Wie war nochmal das Thema? Ach ja, es gibt ein Gesetz dazu.

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01.08.2020, 18.36 Uhr
könig_gerhard | Frage: Corona-Behandlung...
...bei den Berlin-Demonstranten, die gerade ohne Einhaltung jedweder Abstand- oder Hygieneregeln gegen die Corona-Maßnahmen demonstrieren: auf kassenärztliche oder private Kosten?
Ist ja ihr eigenes Risiko-Vergnügen.

Der Logik der Kommentatoren zufolge, die bei Urlaubsrückkehrern darauf bestehen, die Tests müssten privat bezahlt werden, dürfte bei jenen Demonstranten, die durch ihr Verhalten eine zweite Welle provozieren, keine Kasse im Krankheitsfall einstehen.

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01.08.2020, 20.01 Uhr
RWE | Wenn ich in den Urlaub fahre
komme ich für die Kosten auf. Der Vergleich mit einer Reiserücktrittsversicherung ist Unsinn, da selbige freiwillig ist. Wenn man aber zu einen Test gezwungen wird soll der dafür zahlen der es verlangt. Davon abgesehen, was bringen Tests ohne Symptome? Der Test fällt negativ aus und im Bus stecke ich mich an... Nach der Logik müßte nach jeden Einkauf, vor und nach dem Verlassen des Arbeitsplatzes und so weiter getestet werden. Früher oder später bekommt sowieso jeder den Virus und wir sollten froh sein, dass trotz steigender Infektionszahlen die Todesfälle immer weiter sinken. Abstand halten an der Supermarktkasse, am Arbeitsplatz und auch in Verkehrsmitteln aller Art ist ja vollkommen o.k., aber so langsam muß einan angsfreier Alltag mit dem Virus möglich sein. Aber als Politiker kann man sich ja wunderbar profilieren und schadet ein wenig Panik in der Bevölkerung nicht.

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01.08.2020, 23.32 Uhr
ossi1968 | Und nein
selbstverständlich sollten die Krankenkassen oder/und die Allgemeinheit für die Tests zahlen!
1. nur so werden möglichst viele durchgeführt
2.die Leute welche sich das Verreisen leisten sind in der Regel gute Nettozahler in die Sozialkassen und Steuerkassen!
3. Hat der Arzt schon jemals zu einem langährigen Edelharzer oder auch normale Arbeitslosen jemals gesagt "nein, du mußt selber zahlen, denn du zahlst ja in Wirklichkeit nichts ein!"
5. Sozialstaat sollte auch mal andersrum funktionieren meine ich!

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02.08.2020, 03.40 Uhr
Henkel | könig_gerhard
wieviel Kranke gab es denn nach den BLM Demos, wo auch keine Maßnahmen eingehalten wurden? Da hat es kein Mensch interessiert, ob Presse oder Politiker. Und niemand ist dort krank geworden.

Mr0815, sinnlose Maßnahmen steigern die Kosten, sinnloses Geldverteilen in Europa ebenso. Es gibt jetzt zwar die Masche, Schuldige zu konstruieren, aber die wahren Zahlen sind da. Woher nehmen Sie denn die Zahlen, die eine Ansteckungswelle durch Urlauber plausibel machen? Sie verbreiten genauso völligen Unfug und noch schlimmer, Sie tun so erhaben, als schützen Sie in Ihrem Wahn wirklich Menschen. Dabei ist es erwiesen, dass gerade die Maßnahmen Menschen in Pflegeheimen und andere Kranke sehr geschädigt und viel mehr Opfer gekostet haben. Schlimm genug, dass es noch Hysteriker gibt, die dann zwar andere mit dem Aluhut kommen, sich aber nicht mal die Mühe machen, auf den RKI Seiten die Zahlen ins richtige Verhältnis zu setzen.

Schauen Sie sich doch mal die Zahlen der Sentinel Praxen an. Ein großes Netz, laut RKI repräsentativ. Wird seit Ewigkeiten genutzt, um genau die Viren etc. zu untersuchen, die in Deutschland unterwegs sind. Mit richtigen Labor Tests. Seit der 16 Kalenderwoche wurde kein Corona Virus mehr nachgewiesen. Noch besser, kein Corona ohne Influenzaviren. Und die Influenza ist immer die viel höhere Virenlast. Heißt, man weiß bei all den Zahlen sowieso kaum, ob mit oder an Corona gestorben. Und warum soll niemand an den viel höheren Virenlast der Influenza gestorben sein? Steht alles auf den RKI Seiten. Eh Sie so erhaben andere Menschen verächtlich machen, einfach erstmal informieren und nicht den Blödsinn nachplappern.

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02.08.2020, 16.37 Uhr
Kobold2 | Sinnlose Kommentare
mit aus dem Zusammenhang gerissen Fakten mit der Andichting von Wahnvorstellungen und die eingeschränkte Sicht auf Deutschland sind auch aus wirthaftlicher Sicht nicht der Hit.
Es gab sicher eine Erhebung von Ansteckungen bei den Demos umd alle Teilnehmer haben auch ganz bestimmt wahrheitsgetreue Angaben gemacht, genauso, wie es ein paar ganz tolle"Spezialisten" mit den Kontaktlisten in Gaststätten Restaurants handhaben.
Herr Wiehler kann zur Zeit sicher noch einen guten Assistenten gebrauchen....

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03.08.2020, 11.28 Uhr
Trüffelschokolade | BLM-Demos und Corona
Henkel, der Vergleich mit den BLM-Demos hinkt weitgehend. Anders als bei den Protesten am letzten Wochenende wurde dort nämlich weitgehend mit Maske , etc. demonstriert. Es wurde versucht weitgehend Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten.
Was die Politik nicht davon abgehalten hat auch diese Demonstrationen "mit Sorge" zu begleiten.
Auch andere Demos haben teilweise ausgefeilte Hygienekonzepte, die auch umgesetzt werden. Ich war vor kurzem bei anderen Veranstaltungen, wo Ordnungspersonen regelmäßig auf Mindestabstände aufmerksam gemacht haben, Leute ohne MSN angesprochen haben, etc. Da hat es funktioniert.

Bisher hat sich, soweit ich weiß, im Nachgang noch keine der Demos als Hotspot herausgestellt.

Anders hingegen bei der Demonstration am Wochenende. Dort war das Ziel ja de facto genau die Umgehung sämtlicher Vorschriften. Das war ja bereits ideologisch angelegt und jegliche andere Erwartung wäre doch absurd gewesen.

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03.08.2020, 12.16 Uhr
Henkel | Trüffelschokolade,
drehen Sie sich’s nicht wie sie es brauchen. Klar, die Antifa war vermummt, aber die Teilnehmer eben nicht in dem Umfang, wie Sie hier wieder tun. Einfach die Bilder anschauen. Masken unten, keine Masken, Masken auf halb acht. Und da die Masken sowieso einen sehr begrenzten Nutzen haben, draußen an der frischen Luft sowieso, ist so eine Ausrede einfach nur dünn. Ideologisch geprägter Nonsens. Gute Demos, schlechte Demos.

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03.08.2020, 12.43 Uhr
N. Baxter | Coroana Wahnsinn
manche schreiben schon von 2. Welle, wann kommt die 3. , 4.... wer will eigentlich den ganzen Spuk offiziell beenden? Man wird das Virus nie ausrotten können und ein möglicher Impfstoff wird auch nicht gefunden und wenn nur temporär. Also befreit euch endlich von dieser Panikmache...
Der bisherige gesellschaftliche und volkswirtschaftliche Schaden war immens und ein zweites mal wird das nicht zu stemmen sein. ..

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03.08.2020, 12.56 Uhr
Trüffelschokolade | Vermummung und Blickwinkel
Henkel, drehen Sie sich’s nicht wie sie es brauchen. Klar, die Antifa war vermummt, aber die Teilnehmer auch häufiger als Sie hier wieder tun. Einfach die Bilder anschauen. Von viel Maske auf bis ab und an Maske unten, alles dabei. Bei den letzten beiden Demos, wo ich zuletzt war (nicht BLM), wurde sehr stark auf Masken geachtet - gerade um den Abbuch der Demo zu verhindern.
Auch BLM hat, wenn man mal auf deren Internetseiten nachschaut, dezidiert Hinweise zum Thema Corona. 2m Mindestabstand, Aufforderungen Masken und Desinfiziermittel mitzubringen, etc.

Und da die Masken sowieso nach derzeitigem wissenschaftlichen Kenntnisstand einen bewiesenen Nutzen haben, draußen und drinnen, ist eine Ausrede keine tragen zu wollen einfach nur dünn. Ideologisch geprägter Nonsens, den sie hier verbreiten. Gute Demos, schlechte Demos, in der Tat. Manche versuchen Risiken zu minimieren, anderen ist es egal.
Dass die Ansteckungsgefahr ohne Demos am geringsten ist, ist auch klar. Das bestreitet auch niemand. Am Ende ist es eine Abwägungssache zwischen einem Grundrecht auf politische Artikulation und gesundheitlichen Bedenken. Deshalb halte ich auch nichts davon Leuten das Recht auf eine Demonstration wegzunehmen, wie es jetzt teilweise diskutiert wird. Die Frage ist nicht ob demonstriert werden kann, sondern wie demonstriert werden kann.

Eine ähnliche Frage stellt sich beim Thema Urlaub - wie kann man Wünsche und derzeitige Situation miteinander weitestgehend in Einklang bringen?
Dass Ballermann mit Engtanz und viel Alkohol da schwieriger ist als einsames Bergwandern in menschenleeren Gegenden ist klar.

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03.08.2020, 15.39 Uhr
Henkel | Trüffenschokolade
auch wenn Ihnen, dem Kobold, 0815 etc. nichts zu dumm ist, zu verbreiten, werden Lügen nicht wahrer. Gerade nochmal Fotos BLM Deutschland angeschaut, von Abstand sehe ich da überhaupt nichts, Masken so lala. Und ja, in einer Welt, wo Multikulti funktioniert sind Masken wirksam. Gerade die linken Krawallbrüder, als wenn die Desinfektionsmittel mitbringen würden. Ich lach mich schief.

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04.08.2020, 11.25 Uhr
Trüffelschokolade | Wissenschaften
Die Diskussion zu BLM und co. brauchen wir jetzt nicht weiter zu führen, wer so viel ideologische Verblendetheit zeigt wie sie ist da als Gesprächspartner ungeeignet.

Was mir aber wichtig ist, ist noch einmal zu betonen: der Nutzen und Nichtnutzen von Masken ist zunehmend gut erforscht. Während zu Beginn der Ausbreitung des Virus noch weitgehend unklar war, inwiefern die Masken nützlich sind, ist das nach derzeitigem Stand der Wissenschaft erst einmal als gesichert anzusehen. Das kann nicht häufig genug betont werden: Masken retten Leben.
Ich arbeite in der Wissenschaft, ich kenne den schwierigen, oft langwierigen, oft auch frustrierenden Weg wissenschaftlicher Erkenntnis. Ich vertraue der Wissenschaft. Sie sollten das auch tun.

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