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Di, 17:50 Uhr
12.01.2021
Zahlreiche Verstöße gegen Vorsorgemaßnahmen

Aufruf des Ordnungsamtes

Leinefelde-Worbis
Aufgrund vieler Hinweise von besorgten Bürgerinnen und Bürgern an die städtische Ordnungsbehörde Leinefelde-Worbis werden nochmals alle Bürgerinnen und Bürger gebeten, sich an alle Maßnahmen zu halten, die dazu dienen, das Coronavirus einzudämmen.
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Auch wenn im Moment das Winterwetter lockt, sich im Freien aufzuhalten, gelten dennoch die Bestimmungen zu den Vorsorge-Maßnahmen.
Jeder hat sicherlich Verständnis dafür, dass die Kinder mit ihrem Schlitten rodeln möchten. Gleiches gilt auch für den Skisport.

Was wir am Wochenende erleben konnten, hat nichts mehr mit Infektionsschutz zu tun.

In Kaltohmfeld, unweit des Birkenberges, waren alle Straßen zugeparkt. Es fielen Autokennzeichen aus dem Thüringer Wald auf. Ebenso waren viele Besucher mit ihrem Pkw aus Nachbarkreisen hier vor Ort. Oft wurde der Abstand zu anderen Mitmenschen nicht eingehalten.

Gleiches galt für den Bereich der Burg Scharfenstein. Besonders in den oberen Bereichen der Hänge, von denen die Kinder abfuhren, sammelten sich immer wieder große Gruppen von Eltern und Erziehungsberechtigten.

Auf dem Klien bei Breitenbach waren auch die Abfahrten überfüllt. Einige größere Kinder waren der Meinung, auch mit ihren Fahrrädern zwischen den Schlitten zu fahren.

Ausdrücklich wird nochmal darauf hingewiesen, dass der Aufenthalt im Freien nur mit Angehörigen des eigenen Haushaltes und einer Person aus einem anderen Haushalt gestattet ist. Hier ergeht auch nochmal der Hinweis an die Erwachsenen, die sich in Gruppen von mindestens drei Haushalten auf der Straße treffen und unterhalten. Diese Zusammenkünfte sind der Bekämpfung des Coronavirus nicht dienlich.

Im Stadtgebiet Leinefelde-Worbis gibt es viele Waldgebiete, wo zurzeit Wintersport möglich ist. Jeder möge bitte darauf achten, dass die sportlichen Aktivitäten und Spaziergänge nicht nur auf wenige Orte beschränkt werden.

Die Eltern möchten bitte Vorbild sein und darauf achten, in welchen Gruppen sich ihre Kinder bewegen. Alle können mit ihrer Verhaltensweise einen Beitrag leisten.

Die Verantwortung liegt mit bei jedem einzelnen, dass es nicht zu noch mehr Einschränkungen kommt. Wir wollen alle nicht, dass noch Ortslagen und Gebiete gesperrt werden müssen, um die Pandemie weiter zu bekämpfen.



Günther Fiedler
Leiter Ordnungsamt
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