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Mo, 13:19 Uhr
31.05.2021
Bildungs-Minister Holter zum Kindertag am 1. Juni:

„Kindern ihren Alltag zurückgeben“

Thüringens Minister für Bildung, Jugend und Sport Helmut Holter ruft zum bevorstehenden Kindertag am 1. Juni dazu auf, die Belange von Kindern bei allen Maßnahmen der Pandemiebekämpfung mit Priorität zu berücksichtigen...

„Kinder wollen spielen, lernen, lachen, Freunde treffen, die Welt entdecken. Der Kindertag am 1. Juni steht für mich in diesem Jahr für den Anspruch, Kindern diesen Alltag zurückzugeben. Familienleben, Schule, Sport und Hobbies waren besonders für Kinder und Jugendliche immer wieder stark von Coronamaßnahmen beeinträchtigt oder eingeschränkt. Für Kinder war das eine besonders große Last. Sie haben mit bewundernswürdigem Verständnis und Verantwortungsgefühl diese schwierigen Herausforderungen gemeistert. Kinder haben Solidarität geübt mit den Verletzlichen, haben auf vieles verzichtet – verzichten müssen –, um andere zu schützen.

In dem Maße, in dem die Gesellschaft nun schrittweise zu einer Normalität zurückkehrt, muss sie sich klarmachen, dass Solidarität und politische Aufmerksamkeit nun den Belangen der Kinder gebührt. Dazu gehört für mich, dass die Interessen von Kindern stärker als bisher bei Coronamaßnahmen berücksichtigt und beachtet werden müssen. Und dazu gehört auch, dass der Staat den Kindern selbstverständlich ein zügiges Impfangebot machen muss, wenn es zugelassene Impfstoffe gibt. Die Kinder haben es verdient.“
Autor: red

Kommentare
vom-Dorf
31.05.2021, 13.38 Uhr
Nicht nur das.
Unsere Kinder haben auch ein Recht darauf, dass genügend Lehrer in den Schulen unterrichten. Das hat schon vor Corona nicht geklappt. Ich denke, dass einfach im normalen Lehrplan weitergemacht wird, egal, ob die Kinder die Grundsätze im vergangenen Jahr verstanden haben oder nicht, da Fachlehrer fehlen. Fazit: Im Leben der Kinder wird diese Pandemiezeit noch lange nachwirken und keinen Politiker interessiert es wirklich, denn sonst wäre viel früher viel mehr getan worden.
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