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Mo, 13:19 Uhr
20.12.2021
Thüringer Landesamt für Statistik

Erwerbstätigenanzahl in Thüringen rückläufig

Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik hatten im Jahresdurchschnitt 2020 in Thüringen 1 025 000 Personen einen Arbeitsplatz. Im Vergleich zum Jahr 2019 entspricht dies einem Rückgang von 1,9 Prozent...

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Die Landkreise wiesen einen deutlich höheren Rückgang auf als die kreisfreien Städte. Vom Rückgang der Erwerbstätigenzahl waren die marginal Beschäftigten vergleichsweise stark betroffen.

Im Jahr 2020 arbeiteten 346 000 Personen in den kreisfreien Städten Thüringens. Das waren 1 500 Personen (-0,4 Prozent) weniger als im Jahr 2019. Etwa doppelt so viele Personen (679 000) hatten einen Arbeitsplatz in einem der Thüringer Landkreise. Hier ging die Erwerbstätigenzahl um 18 000 Personen (-2,6 Prozent) deutlich stärker zurück als in den kreisfreien Städten.

Besonders ausgeprägt war der Unterschied bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. In den kreisfreien Städten nahm die Zahl der Erwerbstätigen um 800 Personen (-0,3 Prozent) ab, in den Landkreisen um 15 400 Personen (-2,5 Prozent). Gegenläufige Entwicklungen zeigten sich insbesondere im Be- reich „Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung, Gesundheit, Häusliche Dienste“, welcher in den kreisfreien Städten insgesamt um 2 300 Erwerbstätige (+1,7 Prozent) zunahm und in den Landkreisen insgesamt um 1 400 Erwerbstätige (-0,7 Prozent) abnahm.

Die kreisfreie Stadt Weimar verzeichnete im Jahr 2020 eine leichte Zunahme der Erwerbstätigenzahl um 100 Personen (+0,4 Prozent). In Weimar ist der Anteil der Erwerbstätigen, welche im Bereich „Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung, Gesundheit, Häusliche Dienste“ tätig sind, mit 48,6 Prozent besonders hoch.

Demgegenüber ging die Zahl der Erwerbstätigen im Kreis Sonneberg um 1 500 Personen (-5,7 Prozent) merklich zurück. Diese Arbeitsplatzverluste konzentrierten sich überwiegend auf das Verarbeitende Gewerbe sowie den Bereich „Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung, Gesundheit, Häusliche Dienste“ (jeweils -700 Personen).

Bitte beachten:
Den vorgelegten Erwerbstätigenzahlen liegt das sogenannte Arbeitsortkonzept zugrunde. Die ausgewiesenen Ergebnisse umfassen nur diejenigen Erwerbstätigen, die ihren Arbeitsort in der jeweiligen Regionaleinheit (kreisfreie Stadt/Landkreis/Thüringen) haben. Auspendler in andere Regionaleinheiten bleiben unberücksichtigt, Einpendler aus anderen Regionaleinheiten sind einbezogen.
Autor: red

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