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Sa, 06:57 Uhr
07.01.2023
Warum ein alkoholfreier Start ins neue Jahr sinnvoll ist

Aufruf zum „trocken“ bleiben

In Thüringen gibt es überdurchschnittlich viele Menschen mit Suchterkrankungen. Im Schnitt 21 von 1.000 Menschen im Freistaat leiden daran, die Rate liegt somit 16 Prozent höher als der bundesweite Mittelwert. Die BARMER nimmt das zum Anlass, zum „trockenen Januar“ aufzurufen...

Ziel des „Dry January“, so der neudeutsche Begriff, ist es, den gesundheitlichen Folgen übermäßigen Alkoholkonsums vorzubeugen.

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„Wer einen Monat auf Alkohol verzichtet, kann sich über besseren Schlaf, weniger Kopfschmerzen und ein geringeres Körpergewicht freuen. Auch das Immunsystem und die Konzentrationsfähigkeit profitieren von einer temporären Abstinenz, ebenso das Herz-Kreislaufsystem und die Leber“, sagt Birgit Dziuk, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Thüringen. Nach den Schlemmertagen an Weihnachten und Silvester gehöre das Alkoholfasten im ersten Monat des neuen Jahres mittlerweile für immer mehr Menschen zu den Neujahrsritualen.

Männer doppelt so häufig suchtkrank wie Frauen
Wie aus den Daten im Morbiditäts- und Sozialatlas der BARMER weiter hervorgeht, sind in Thüringen mehr Männer als Frauen von Suchterkrankungen betroffen. Demnach sind von 1.000 Thüringerinnen im Schnitt 14 suchtkrank. Bei den Männern im Freistaat ist die Rate mit 29 von 1.000 doppelt so hoch. „Ob Frau oder Mann, der Start ins neue Jahr bietet einen guten Anlass, das eigene Trinkverhalten zu hinterfragen und neue, gesündere Gewohnheiten zu entwickeln. Wer den einmonatigen Verzicht als große Herausforderung empfindet, zeigt vielleicht schon erste Anzeichen einer Sucht auf und benötigt gegebenenfalls Hilfe“, so Birgit Dziuk.

Die BARMER bietet unter barmer.de/a006509 einen Selbsttest an, mit dem das eigene Suchtrisiko anhand der Beantwortung von zehn Fragen eingeschätzt werden kann.
Autor: red

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Kommentare
Kitty Kat
07.01.2023, 16:15 Uhr
Alles völlig richtig...
...aber muss es denn in unserem deutschen Heimatland unbedingt 'dry january' sein ??? Denglisch, englisch und der um sich greifende Wahnsinn mit *innen vergewaltigen die deutsche Muttersprache in einem unschönen Maße.
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