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Sa, 13:05 Uhr
30.12.2023
Neuerungen 2024

Viele Änderungen für Autofahrer im neuen Jahr

Das Jahr 2024 bringt einige Neuerungen für Autofahrer mit sich, unter anderem bezüglich alter M+S-Winterreifen und auch bezüglich höherer Kraftstoff-Preise für Verbrenner-Fahrer – und bei einigen Autofahrern wird sogar der Führerschein ungültig...

Grüne HU-Plaketten müssen zur Hauptuntersuchung
Fahrzeuge mit einer grünen TÜV-Plakette am hinteren Nummernschild müssen 2024 zur Hauptuntersuchung vorgeführt werden. Bei bestandener HU erhalten sie für die nächsten zwei Jahre eine blaue Plakette. Neuwagen erhalten die gelbe HU-Plakette und müssen erstmalig 2027 zur Hauptuntersuchung. Fahrzeuge, die noch mit einer rosafarbenen 23er-Plakette unterwegs sind, müssen spätestens ab Februar mit einem Bußgeld rechnen und sollten schleunigst ihre HU nachholen.

M+S-Reifen ohne Bergpiktogramm verlieren ihren Winterreifen-Status
Ab Oktober 2024 sind nur noch M+S-Reifen, die auch das Alpine-Zeichen (Bergpiktogramm mit Schneeflocke) tragen, als Winterreifen zugelassen.

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Reifen, die ausschließlich mit dem Kürzel „M+S“ gekennzeichnet sind, wurden nur bis Dezember 2017 produziert und zählen heute ohnehin zu den alten Eisen. Gerade bei Winterreifen sollte der Reifenzustand spätestens nach sechs Jahren genau unter die Lupe genommen und besser ein Reifentausch in Erwägung gezogen werden.

Führerscheinumtausch für die Jahrgänge 1965-1970
Autofahrer mit einem alten Papierführerschein, die in den Jahren 1965 bis 1970 geboren wurden, müssen ihre Führerscheine bis zum 19. Januar 2024 in fälschungssichere EU-Führerscheine im Scheckkartenformat umtauschen. Die Jahrgänge 1953 bis 1964 hätten dies bereits vor einem Jahr beziehungsweise zwei Jahren erledigen müssen. Wer den Führerschein nicht in das neue Dokument tauscht, muss bei einer Polizeikontrolle mit einem Bußgeld von 10 Euro rechnen.

Neuzulassungen nur noch mit Assistenzsystemen
Neuwagen, die ab dem 7. Juli 2024 erstzugelassen werden, müssen zwingend bestimmte Assistenzsysteme an Bord haben. Unter anderem müssen die Fahrzeuge mit intelligentem Geschwindigkeitsassistent, Notbremslicht, Rückfahrassistent, autonomen Notbremsassistenzsystemen für Hindernisse und andere Fahrzeuge, Notfall-Spurhalteassistent, Müdigkeits-Warnsystem und einer Vorrichtung zum Einbau einer alkoholempfindlichen Wegfahrsperre (Alkolock) ausgestattet sein.

Lkw-Maut für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen
Die Mautpflicht wird ab 1. Juli 2024 auf Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 bis unter 7,5 Tonnen ausgeweitet. Ausgenommen sind Handwerkerfahrzeuge und Wohnmobile. Diese müssen als solche erkennbar bzw. über eine dauerhaft eingebaute Wohneinrichtung verfügen. Die Lkw-Maut ist zudem seit Dezember 2023 an den CO2-Ausstoß gekoppelt.

Höhere CO2-Steuer verteuert Kraftstoffpreise
Die Bundesregierung erhöht die CO2-Steuer von bisher 30 Euro auf 45 Euro je Tonne. Durch die CO2-Einpreisung von fossilen Brennstoffen steigt ab 1. Januar 2024 auch der Preis für Benzin und Diesel um mehrere Cent pro Liter. Die bereits 2022 erhöhte Entfernungspauschale bleibt bestehen: Pendler bekommen ab dem 21. Entfernungskilometer 38 Cent pro Kilometer.
Autor: red

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Kommentare
Elge61
30.12.2023, 13:43 Uhr
Steuer
Bei so viel Steuergier unserer Regierung sollte man diese mal daran erinnern, das auf Steuern keine Steuern erhoben werden dürfen! Also darf auch nur für die paar Cent des reinen Sprites die Wehrwertsteuer erhoben werden - und nicht auf den riesigen Steueranteil pro Liter (Energiesteuer, CO2-Steuer)!
dieterh44
30.12.2023, 15:12 Uhr
Das ist erst der Anfang
Die Abzocke geht weiter,das ist erst der
Anfang.Wir werden uns alle noch wundern
was die Ampel sich noch einfallen lässt um
und Bürgern das Geld aus der Tasche zu
ziehen.
Als erstes sind die Rentner dran,da gibt's noch viel zu holen.
Knapp 700 Millionen werden 2024 als
Zuschuss gekürzt.usw.usw.
Jäger53
30.12.2023, 16:13 Uhr
Abzocke
Alle Wähler sollten sich bei den nächsten Wahlen, in Thüringen sind 2024 Landtagswahlen, an solche abzock Methoden erinnern, besonders auch die Rentner.
Kobold2
30.12.2023, 17:27 Uhr
Genau,
Traumpartei wird in Thüringen die LKW Maut wieder abschaffen, die CO² Steuer ebenfalls und den Konzernen schon sagen, wie viel der Sprit noch kosten darf. Jeder darf dann weiter mit seinen Papierführerschein und dem Jugendweihepassbild fahren. Vielecht erklärt mal jemand, woher diese Hoffnungen kommen?
Piet
30.12.2023, 18:50 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
Kobold2
30.12.2023, 19:19 Uhr
Merkwürdig
Das sich niemand darüber aufregt, das die Autoindustrie nun von er EU abgesegnet bekommen hat, ihre billigen Elektroniken, verpflichtend und teuer dem Endkunden aufdrücken zu dürfen. Der wird damit auch noch besser zum gläsernen Kunde.
Echter-Nordhaeuser
30.12.2023, 20:24 Uhr
So ist das......
Irgendwie müssen ja die Gelder wieder rein kommen die das ganze Jahr über für andere Länder und Menschen ausgegeben worden.
Aus den Steuerzahlern ist noch viel mehr raus zu holen. So lange wie sich der Deutsche Michel das gefallen lässt wird sich auch nichts ändern.
diskobolos
30.12.2023, 22:59 Uhr
Ach dieterh44
Nach Ihren dunklen Mutmaßungen dann endlich mal was Konkretes: "Als erstes sind die Rentner dran...knapp 700 Millionen werden 2024 als Zuschuss gekürzt."

Woher haben Sie denn diesen Schwachsinn? Belege oder Quellen dafür haben Sie natürlich nicht! Können Sie aber gern nachliefern . . .

Manchmal tut es geradezu weh, was man alles so ungestraft behaupten darf. Ganz im Stil von Donald Trump.
P.Burkhardt
31.12.2023, 12:57 Uhr
Die genannten Assistenzsysteme,
sind bis auf den Alkolock in den aller meisten modernen Autos ohnehin schon drin. Ich finde sie dienen der Sicherheit und können den einen oder anderen Unfall verhindern...wenn der Fahrer pennt, passt wenigstens das Auto auf.

CO2-Steuer ist seit langem bekannt, die Mautanpassung kann ich in soweit nachvollziehen, dass immer mehr rasende Kleintransporter unterwegs ...
dieterh44
31.12.2023, 14:51 Uhr
Ach diskobolos
Lesen Sie mal den Bericht vom
Münchner Merkur vom 30.13.24,
können dann ja Ihre Meinung nochmal
ändern
Guten Rutsch
Kobold2
31.12.2023, 16:48 Uhr
Ja können ......
Nur sind diese Assistenzsysteme mit Fehlfunktionen behaftet und für manche auch ein Freibrief zun Gehirn abschalten.
Für den Pendler, der über 3-5 Dörfer zum Geschäft fährt, oder sich überwiegend staunend in der Großstadt dahin quält, sind die Systeme recht nutzlos. Da möchte man doch gern selbst entscheiden, ob man den Aufpreis für kaum messbaren Nutzen zahlen möchte. Man war ja schon bei der verpflichtenen Einführung des Reifenkontrollsystems incl. der Folgekosten für den Werkstattservice recht ruhig. Wenn man dann noch anmerkt, das sich der Endkunde von der Autoindustrie vorführen lasst, ist mancher noch beleidigt. Wenn man in die Branche reinhört, gehen die Bestrebungen dahin, das man über die so leicht zu erhebenden Daten, Rückschlüsse über das Fahrverhalten gemacht werden können, worüber das die Versicherungen die Beiträge entsprechend anpassen. Ich finde es auch immer lustig, das man sich werksseitige Geschwindigkeitsberenzungen für mehrere Tausend € freischalten lässt, während die Nutzung dazu im Promillebereich liegt.
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