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Mo, 11:51 Uhr
01.01.2024
Bilanz der Silvesternacht aus Sicht der Polizeigewerkschaft

"Kein Grund zur Entspannung"

Eine Massenschlägerei mit 500 Beteiligten in Berlin, der Beschuss von anderen Feiernden mit Böllern, gezielte Angriffe auf Polizisten und Einsatzfahrzeuge in Leipzig, Frankfurt, Freiburg und Solingen, der vereitelte Terroranschlag auf den Kölner Dom, mehrere Tote und Schwerverletzte durch Böller – auch die Silvesternacht 2023/2024 verlief alles andere als friedlich...

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Trotzdem konnte der jahrelange Trend zu immer mehr Gewalt erstmals gebrochen werden.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) führt die Trendumkehr vor allem auf die starke Präsenz der Einsatzkräfte an zahlreichen Brennpunkten in ganz Deutschland zurück – ein Grund zur Entspannung ist die Entwicklung aber nicht. „Natürlich freuen wir uns, dass der Trend zu immer mehr Gewalt in der Silvesternacht gestoppt werden konnte, aber die Täter müssen nun von den Gerichten schnellstmöglich verurteilt werden“, betont der GdP-Bundesvorsitzende Jochen Kopelke. „Das ist bislang die absolute Ausnahme, weil die Angriffe oft aus dem Schutz einer anonymen Gruppe heraus begangen werden.“

Hier braucht es aus Sicht der GdP gesetzliche Veränderungen und bessere Eingriffsbefugnisse für die Polizei. „Wir brauchen einen effektiveren Umgang mit Gruppengewalt. Ziel muss es sein, einzelne Täter in größeren Gruppen – auch mithilfe moderner Technik – schneller zu identifizieren“, fordert der GdP-Vorsitzende. „Außerdem muss der Straftatbestand des Landfriedensbruchs angepasst werden. Das ist auch ein wichtiges Thema der nächsten Innenministerkonferenz im Frühjahr“, meint Kopelke

Kritisch sieht die GdP zudem die enorm gestiegene Einsatzbelastung. „Großeinsätze wie in der Silvesternacht gehen an die Substanz. Die enorm gestiegene Alltagskriminalität, die Fußball-EM im Sommer, die anstehenden Castortransporte aus den stillgelegten AKW’s, Naturkatastrophen, die Klima-Demonstrationen, die wachsende Terrorbedrohung, die Situation an den Grenzen – ohne mehr Personal und Ressourcen wird das nicht gehen“, warnt der GdP-Vorsitzende.
Autor: red

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Kommentare
grobschmied56
01.01.2024, 22:34 Uhr
Und natürlich wieder massenhaft ...
... Aufrufe zum 'BÖLLERVERBOT'!
Manche Leute begreifen einfach nicht, daß jeder Ruf nach Verboten uns der Diktatur näherbringt. Man begreift nicht, daß nicht das Silvesterfeuerwerk das Problem ist, sondern der lasche Umgang mit Gewaltbereiten und Gesetzes-Verächtern.
Einfaltspinsel lassen sich vor den woken Karren spannen und glauben allen Ernstes, das Problem ließe sich lösen, indem man einfach den Verkauf von Silvesterfeuerwerk verbietet.

Das ist ungefähr so blauäugig wie die Annahme, man könne Alkoholismus bekämpfen, indem man den Glasfabrikanten, welche Bier- und Schnapsgläser produzieren die Steuern erhöht und die Bude dichtmacht.

Einfach mal die Presse studieren, Leute!
In Berlin berichtete ein Journo darüber, daß er im Bus zu Tode erschrocken zusammengezuckt ist, weil plötzlich eine Scheibe in Splitter ging. Wörtlich: 'Ob von einem Stein oder einem 'Böller', war nicht klar.'

Genau das ist das Problem. Wer den festen Willen zur Gewalt hat, der findet auch was Passendes. Und wenn es halt keine 'Böller' mehr zu kaufen gibt, nimmt er halt einen Stein. Ist in letzter Zeit schwer in Mode gekommen, öffentliche Verkehrsmittel oder auch Rettungsfahrzeuge mit Gegenständen zu bewerfen, Steine, 'Böller', Feuerlöscher...

An verschiedenen Orten errichteten Chaoten brennende Barrikaden, aus Palletten, Mülltonnen, Sperrmüll, Autoreifen. Glaubt Irgendwer, dagegen würde ein 'Böllerverbot' helfen?

Kleine Stichelei gegen die 'Luftreinhalter' vom BUND:
Vergleicht mal den Schadstoff - Ausstoß einer brennenden Antikapitalismus-Barrikade aus Müll und Altreifen mit dem Feinstaub meiner 12 Silvesterraketen!
Ich glaube, da bin ich mal wieder ganz gut weggekommen...
Allen NNZ-Lesern noch ein gutes neues 2024.
marco-sdh
01.01.2024, 23:36 Uhr
Wo, liebe Moderation,
ist denn in dem Vorkommentar der Bezug zum Artikel? Die Polizeigewerkschaft fordert mehr Personal, der hinreichend bekannte Vorkommentator schreibt etwas von einem Böllerverbot und hetzt in der ihm eigenen Art gegen Andersdenkende: "Einfaltspinsel lassen sich vor den woken Karren spannen..." Immer dieselbe sinnfreie Platte, egal um welches Thema es geht....
Von Euch wird soooo viel mit dem Vermerk "Bezug zum Artikel??" aussortiert, aber der berüchtigte Alleskommentierende wird hier durchgewunken, um seinen Mief zu verbreiten????

Anmerkung techn. Support:
Ja, es ist nicht immer einfach.
Kobold2
02.01.2024, 08:03 Uhr
Immer die gleichen Phrasen....
Im Artikel steht kein Wort von "massenhaftem Böllerverbot"
Grad mit mehr Lebenserfahrung sollte man Sachverhalte abgeklärter und analytischer betrachten. Hysterisches Dauernörglen hilft da nicht weiter.
DonaldT
02.01.2024, 10:05 Uhr
Umgang mit Gruppengewalt
Hat die Polizei keine Wasserwerfer mehr und keine Schlagstöcke?
Deren Einsatz wurde doch schon erprobt - warum gab es keine verwendung zu Silvester?
Paulinchen
02.01.2024, 11:04 Uhr
Weshalb schleppen....
... die Polizeibeamten Schlagstoecke, Taeser und Pistolen mit sich rum?
Weshalb zeigt man im TV, welche Kraft das Wasser aus dem Wasserwerfer frei setzt, dass ein voller 400 Liter Müllcontainer davon fliegt?
Wenn die Chaoten all ihr Kräfte im Rudel freisetzen, ist das ganz sicher auch eine Art von geballter Kraft. Mit anderen Worten, jeder kämpft nach seiner Kraft und Möglichkeiten. Nur leider eine Seite wehrt sich mehr oder weniger mit Streicheleinheiten. Wer sich im Zentrum von Gewalt aufhält und sich daran beteiligt, der läuft zwangsläufig Gefahr, dass es für ihn auch schmerzhafte Erfahrungen geben kann, wenn man sich mit den Hütern des Gesetzes anlegt.
Weshalb hält der Staat seine "Schützer und Hüter" so an der kurzen Leine? Es ist einfach an der Zeit, sowohl zu zeigen, was die Polizeibeamten in ihrer Ausbildung gelehrt bekommen haben und was die Technik betrifft, was sie maximal leisten kann!!!
Wer sich selbst in Gefahr begibt, muss eben auch mit schlimmsten Folgen rechnen!
Auch in einer Demokratie, muss es Grenzen geben, welche es zu akzeptieren gilt. Wer Gewalt anwendet, muss also nicht wundern, wenn es weh tut. Tu nichts Böses, dann widerfährt Dir nichts Böses!!!!
Teja
02.01.2024, 12:29 Uhr
Polizeieinsätze
Leider ist es so,das die Polizei nur noch eingeschränkt Gewalt gegen Gewalt einsetzen darf..Eine Unzahl von Einschränkungen wird den Kräften angewiesen,das ist auch der Grund,das die Gegenseite sich alles erlaubt,was früher unmöglich ungeahndet geblieben wäre.
Früher wurden Straftäter mit einem Polizisten unter Anwendung einer Zuführkette zum Sammelpunkt gebracht,heute unmöglich.
Heute sollen am Besten 4 Polizisten Widerstandleistende
zur Gewahrsamsstelle tragen,damit diese nicht verletzt werden.Sonst wird alles mit dem Handy dokumentiert und bietet ein dankbares Arbeitsfeld für die Politik,die Presse und die Rechtsanwälte.
Der Einsatz von Wasserwerfern ist auch streng reglementiert,keine chemischen Beimischungen und keine Punktstrahlungen mehr,die Täter könnten ja Schaden nehmen......
Kein Einsatz von Schutzhunden,das ist ja unmenschlich.
Lieber werden Verletzte auf Seiten der Polizei in Kauf genommen.
Demoverbote werden im letzten Moment durch Gerichte gekippt,damit die Polizeikräfte mal wieder ihre Freizeit für durchgeknalltes Täterpotential opfern können und das ganze dann wieder der Steuerzahler mit bezahlen muss.
Das ist die Realität in Deutschland.
Nicht mehr Personal ist hier nur die Lösung,sondern die konsequente Anwendung der Gesetze ohne wenn und aber.Wer sich gesetzeskonform verhält muss auch keine Angst vor der Polizei haben.
Geschieht dies nicht,wird die Polizei zum Papiertiger und ist nicht mehr in der Lage die öffentliche Ordnung und Sicherheit im Lande zu gewährleisten.
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