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Mo, 13:22 Uhr
26.02.2024
Digitalisierungsberufe:

Bis 2027 fehlen 128.000 Fachkräfte

Deutschland will digital werden. Dafür braucht es in Zukunft weitaus mehr Fachkräfte. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, in welchen Digitalisierungsberufen bis 2027 die meisten Stellen unbesetzt bleiben dürften...

Digitalisierung (Symbolbild) (Foto: Gerd Altmann auf Pixabay) Digitalisierung (Symbolbild) (Foto: Gerd Altmann auf Pixabay)
Produktionsprozesse automatisieren, Behördengänge im Internet erledigen oder smart heizen: Wenn Deutschland in Zukunft digitaler werden will, braucht es kluge Köpfe. Gefragt sind beispielsweise Informatiker, Elektroniker, Elektro-Ingenieure oder technische Systemplaner. Wie sich die Fachkräftesituation in solchen Digitalisierungsberufen verändern könnte, zeigt eine neue IW-Studie.

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Bis 2027 wird die Zahl der Beschäftigten in diesen Berufen um knapp 14 Prozent auf mehr als drei Millionen steigen. Und dennoch werden in drei Jahren 128.000 Fachkräfte fehlen, mehr noch als im bisherigen Rekordjahr 2022. Damals lag die Fachkräftelücke bei den Digitalisierungsberufen bei 123.000. Die Fortschreibung geht dabei davon aus, dass sich die Trends der vergangenen sieben Jahre weiter fortsetzen.

Größter Mangel bei Informatik-Experten
In absoluten Zahlen gibt es 2027 insbesondere zu wenige Informatik-Experten, etwa Data Scientists: Rund 19.000 Fachkräfte fehlen deutschlandweit. Gleich dahinter folgen Fachkräfte für Bauelektrik mit 15.000 unbesetzten Stellen. Die drittgrößte Fachkräftelücke gibt es bei den Elektrotechnikern mit einem Master- oder Diplomabschluss. Auffällig ist, dass insbesondere in digitalen Elektroberufen viele neue Kolleginnen und Kollegen gesucht werden, die Stellen aber zunehmend nicht besetzen werden können.

Berufsorientierung und Zuwanderung
„Die Unternehmen in Deutschland fragen deutlich mehr Fachkräfte mit Digitalexpertise nach als der Arbeitsmarkt hergibt“, fasst Studienautor Alexander Burstedde das Problem zusammen. „Der Kampf um die klugen Köpfe wird zunehmend zum Nullsummenspiel: Die Fachkraft des einen ist die Lücke des anderen.“ Einerseits könnten Berufsbildung bei jungen Menschen und Umschulungen bei Älteren die Zahl der Fachkräfte erhöhen. Wichtig und unumgänglich sei aber auch mehr qualifizierte Zuwanderung.

"Fachkräfte in Digitalisierungsberufen sind weltweit begehrt, weshalb wir es Ihnen so einfach wie möglich machen sollten, sich für Deutschland zu entscheiden“, so Burstedde. „Dafür braucht es eine stärkere Serviceorientierung, vor allem bei Bürokratie, Wohnungssuche und Integration. Staat, Arbeitgeber und Gesellschaft, alle sind gefragt."

Die Studie finden Sie hier zum Download.
Autor: psg

Kommentare
marco-sdh
26.02.2024, 19.35 Uhr
Wenn die Fachkräfte in ihren Heimatländern mitbekommen...
...wie freundlich hier manch ein Zeitgenosse anders aussehenden Menschen gegenüber eingestellt ist, der wird einen großen Bogen um Deutschland machen. Verdenken kann man es ihm nicht. Vielleicht entzieht er sich ja auch der Gefahr, direkt in ein Lager nach Afrika "remigriert" zu werden, und kommt gar nicht erst. Nicht umsonst bezeichnete der BDI die AfD und ihr herzliches Gefolge als größten Risikofaktor für den Wirtschaftsstandort Deutschland.
Paul
26.02.2024, 21.00 Uhr
Fachkräfte???
Und Alle aus dem Ausland. Ist DAS jetzt die Zukunft in Deutschland nur noch Ausländer? Die deutsche bildungspolitik ist von Vorne bis Hinten vorn Ars..... Und DAS seit Jahrzehnten!!!
Diese Situation stetig zu verbessern und deutsche Jugendliche fit zu machen für die Zukunft, DAS sollte oberste Priorität dieses Staates sein und nicht nur fertige Leute von was weiß ich nicht wo zu erwarten.
Aber es ist natürlich billiger Leute aus dem Nirwana zu holen, anstatt selber Leute aus zu bilden. Ist aber nichts neues in der BRD !
Kobold2
27.02.2024, 15.12 Uhr
Ach Paul
Die deutsche Jugend ist durch das seit Jahrzehnten anhaltende Geburtendefizit leider eine aussterbende Spezie.
Wenn mam die Suchmaschinen füttert, dann war der Anteil mit Migrastionshintergrund unter den Kindern bis 18 Jahren, 2019 bei fast 40 Prozent und ca. 80 Prozent davon sind hierzulande geboren. Wollen Sie die alle von der Bildung ausnehmen? Woher wollen Sie denn die Fachkräfte nehmen, wenn der Nachwuchs imeihenen Land ausbleibt? Über den Anteil derer, die ich im Arbeitsleben sehe, hab ich schon oft berichtet. Da wird man aber hier für verrückt und als Märchenerzähler abgestempelt. Lt. Berichten letzter Woche, beträgt der Anteil allein im Gesundheits und Pflegebereich, derzeit 14 Prozent.
Willkommen in der ungefilterten Realität.
grobschmied56
27.02.2024, 18.52 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Kein Chat.
A-H-S
27.02.2024, 19.17 Uhr
Fachkräfte Made by Germans
@marco-sdh
Zitat: "...wie freundlich hier manch ein Zeitgenosse anders aussehenden Menschen gegenüber eingestellt ist, der wird einen großen Bogen um Deutschland machen."

-> Sie verwechseln Fachkräfte mit dem, was Ihrereiner hier so anstranden lässt.
Niemand in den Reihen der AfD will Personen abschieben, die wirkliche Fachkräfte sind, die einem Beruf nachgehen und sich auch sonst benehmen können.
Das dahinterstehende Prinzip nennt sich "regulierte Migration". Oder mit anderen Worten: grundsätzlich dürfen die kommen, die einen Nutzen für unsere Gesellschaft darstellen bzw. deren Aufenthalt von den gesetzlichen Bestimmungen gedeckt ist.
Der Rest ist im Rahmen gesetzlicher Normen und Verfahren zurückzuführen. Dazu benötigt es im übrigen keine Schnüffeleien eines correctiv!, das steht in unserem Programm, das sage ich Ihnen auch jederzeit so ins Gesicht.

Dieses Vorgehen schützt die einheimische Bevölkerung UND die regulären (gewollten) Zuwanderer.


Zitat Kobold "Wenn mam die Suchmaschinen füttert, dann war der Anteil mit Migrastionshintergrund unter den Kindern bis 18 Jahren, 2019 bei fast 40 Prozent und ca. 80 Prozent davon sind hierzulande geboren"

-> Es gibt "böse Zungen" die behaupten, das ist so gewollt. Die nennen das dann Umvolkung. Natürlich darf man diesen Ausdruck nicht öffentlich verwenden, dann ist man nämlich "gesichert rechtsextrem"
-> Deshalb beschränke ich mich auf die Bemerkung, dass über 100 Mrd Entwicklungshilfe und Asylkosten PRO JAHR auch bei einheimischen Familien und im Bildungssystem gut angelegt wären. Aber das ist vermutlich eine Einzelmeinung.
diskobolos
27.02.2024, 23.07 Uhr
@ A-H-S
Worin besteht denn Ihr Problem mit dem, was Sie "Umvolkung" nennen? Darin, dass das deutsche Erbgut dann verwaschen wird? Oder glauben Sie, dass Sie als Ersatz nach Afghanistan oder Eritrea müssen? Wäre vielleicht gar nicht so schlecht. Sie könnten sich dann davon überzeugen, dass die Leute schon echte Gründe haben ihr Land zu verlassen.

Denken Sie wirklich, dass die von Ihnen gewünschten Fachkräfte in ein Land kommen, das als teilweise rassistisch gilt? Die führenden deutschen Manager machen sich jedenfalls deswegen Sorgen.

Natürlich sind Asyl und Fachkräfte zwei ganz verschiedene Probleme. Aber beide haben gemeinsam, dass sie nicht einfach zu lösen sind.
Uncut
28.02.2024, 08.26 Uhr
dieses Wort "Umvolkung" ist tatsächlich ein falsches Wort
zutreffender wäre "Zerstörung der kulturellen Wurzeln".
Sicherlich haben sie schon mal was vom Morgenthauplan gehört diskobolos.
Der Morgenthau-Plan war ein im August 1944 vom damaligen US-amerikanischen Finanzminister Henry Morgenthau entworfener Plan, das Deutsche Reich nach dem absehbaren Sieg der Alliierten im Zweiten Weltkrieg in einen Agrarstaat ohne militärisches Potential umzuwandeln.
Hier haben wir den Ursprung für die Vernichtung von "Made in Germany" und das Deutschtum.
Das Problem z.Z. ist die NICHT "Beherrschbarkeit" von vielen kulturellen Strömungen und deren Intgrationswillen.
Wenn man eine Volkswirtschaft effizient weiterführen will müssen alle Facetten im Staat wie am Schnürchen funktionieren.
Dass Einzigste was seit paar Jahren effizient funktioniert ist Geldausgeben was bereits eine uneffiziente Volkswirtschaft garnicht mehr zur Verfügung stellen kann.
Dank vieler nichtarbeitender Sozialasylanten,die garmicht da sein dürften auf Grund eines fehlenden realen Asylstatus. Das muss sich ändern.
diskobolos
28.02.2024, 10.22 Uhr
@ uncut
Was meinen Sie denn, wenn Sie von „Zerstörung der kulturellen Wurzeln“ schreiben? Eine Kultur wird so lange leben, wie sie von den Menschen gelebt wird. Und sie ist in ständiger Veränderung begriffen, deren Geschwindigkeit zunimmt. Nehmen wir als Beispiel Weihnachten: Von einem religiösen Fest hat es sich ein Familienfest mit Konsumrausch gewandelt. Wie man es mit den verschiedenen Facetten hält, liegt an jedem Einzelnen. Ebenso haben sich z. B. die Stellung von Frauen und Homosexuellen in den letzten Jahrzehnten geändert. Und das ist gut so.

Menschen, die aus anderen Kulturkreisen einwandern, werden z. T. an ihrer Kultur festhalten. Solange sie sich an unser Grundgesetz halten, spricht nichts dagegen. In den USA gibt es Nachfahren bayerischer Einwanderer, die noch heute ein Oktoberfest feiern. So what? Das die Migration auch Probleme mit sich bringt, will ich nicht bestreiten. Den Migranten grundsätzlich mangelnden Integrations- und Arbeitswillen zu unterstellen, halte ich für falsch. Mit wie vielen haben Sie denn schon gesprochen?

Das Label „Made in Germany“ wird solange positiv sein, wie sich deutsche Produkte durch Qualität auszeichnen. Leider gibt es nicht mehr viele dieser Produkte. Auf vielen Gebieten haben uns andere Länder überholt. Nichts ist eben ewig.

Anmerkung techn. Support:
Fun Fact: »Made in Germany« wurde im Jahr 1887 als Warnzeichen vor deutscher »Ramschware« in Großbritannien eingeführt. War also bei weitem nicht als Qualitätssiegel gedacht.
Kobold2
28.02.2024, 12.22 Uhr
Begriffe und Phrasen
Wie, deutsche Bevölkerung schützen, Umvolkung, auslöschen von kulturellen Wurzeln und der immer wiederkehrende Montone Verweis auf Entwicklungshilfe anstatt Bildung lassen bei mir Zweifel aufkommen, ob man bei der AfD wirklich an der Bildung etwas ändern möchte, denn dann würden die Worthülsen ja platzen. Wo ist steht denn das eine "Umvolkung" gewolt ist, und mit welchem Ziel?
Seit 70 Jahren kommen Menschen aus dem Ausland hier her zum Arbeiten. Wenn das deutsche Volk immer weniger wird, liegt es nicht an den Ausländern, sondern am eingehen fehlenden Nachwuchs. Damit schwinden auch die kulturellen Wurzeln. Was auch immer damit in einer sich stetig veränderten Gesellschaft gemeint ist, denn es ist schon Vieles verschwunden. Wie man zu Menschen aus dem Ausland steht, die hier ihren Lebensunterhalt selbst erarbeiten und Steuern zahlen, lesen wir hier jedesmal wenn es um erfolgreiche Einbürgerungen geht. Das die AfD und ihre Anhänger mit diesen markigen Begriffen für Hysterie und Angst beim einfach denkenden Volk verantwortlich sind, fällt denen ja leider nicht auf. Jedesmal wird man nicht müde, nur auf die Ausländern zu verweisen, wenn es ums fehlende Geld geht. Das es bei der Entwiclungshilfe um mehr geht, als nur um einfaches Geld" verschenken", vergisst man bei der Rhetorik der AfD auch gern. Warum nicht mal auf den Betrug am Staat und der Gesellschaft, durch Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung, Betrug an den Sozialkassen, Korruption und Unterlaufendes Mindestlohns und damit Verschärfung der Rentenproblematik, u.v.a.m. verweisen?
Davor sollten man das deutsche Volk auch viel mehr, schützen. Genauso wie vor Bauerfängern mit angeblich einfachen Lösungen, für komplexe Problem und dem Verschweigen von Zusammenhängen.
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