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Do, 07:33 Uhr
29.02.2024
ifo Institut

Lieferengpässe kein fundamentales Problem mehr

Die Materialknappheit in der deutschen Industrie hat leicht zugenommen. Im Februar berichteten 14,6 Prozent der befragten Firmen von Engpässen, nach 12,5 Prozent im Januar...

Das geht aus der aktuellen Umfrage des ifo Instituts hervor. „Neben dem andauernden Konflikt im Roten Meer hat auch der Bahnstreik dazu geführt, dass in manchem Unternehmen ein Mangel an Rohstoffen und Vorprodukten aufkam“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen.

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„Trotzdem stellen die Lieferengpässe kein fundamentales Problem für die Industrieproduktion da. Gegenwärtig sehen wir vor allem Verzögerungen innerhalb von Lieferketten, aber keinen Totalausfall”, ergänzt er.

Allerdings berichtete die Chemische Industrie über einen deutlichen Zuwachs von Lieferengpässen bei Vorprodukten. Dort stieg der Anteil von 8,3 auf 21,5 Prozent. Über 20 Prozent liegen auch die Lederindustrie (57,9 Prozent), die Hersteller von Elektrischen Ausrüstungen (21,9 Prozent) sowie die Autobauer (21,8). Weiterhin nahezu sorgenfrei sind die Getränkehersteller (1,4 Prozent), die Nahrungsmittelindustrie (2,4 Prozent), Bekleidungshersteller (1,5 Prozent), das Papiergewerbe (2,2 Prozent) und die Glas- und Keramikhersteller (2,2 Prozent).

Der Höhepunkt der Lieferprobleme in der Industrie war im Dezember 2021, als 81,9 Prozent der Unternehmen darüber klagten.
Autor: red

Kommentare
Paulinchen
29.02.2024, 11.22 Uhr
Die Ursache liegt...
... vielleicht ganz wo anders, nämlich in Berlin. Hier wird wohl eher kein Problem für die deutsche Wirtschaft mehr gelöst.

Der Grüne Wirtschaftsminister träumt von erneuerbaren Energien und sieht sehenden Auges, tatenlos zu, wie die heimische Solarindustie stirbt. Damit macht er gemeinsam mit der EU, den Weg frei für die Chinesen. Ist das etwa die Lösung, für das finden von Arbeitskräften für die anderen Wirtschaftszweige. Von diesen Facharbeitern werden wohl nur die wenigsten als Pflegekraft umschulen.
Somit geht es ständig abwärts mit der dtsch. Wirtschaft.
Aber man hat ja schon eine Ursache ausgesucht, das Rote Meer. Aber auch dort holt uns die Materialknappheit ein. Der Kriegsdampfer "Hessen" meldet grad, ihm fehlt es an Munition....
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