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Do, 09:37 Uhr
20.06.2024
Betrunkener Lkw-Fahrer verursacht zwei Verkehrsunfälle

Gefährliche Trunkenheitsfahrt auf der Autobahn

Gestern Nachmittag ereigneten sich gleich zwei Unfälle auf der A9, in Fahrtrichtung München, auf Höhe des Hermsdorfer Kreuzes. Zunächst erreichte die Polizei eine Meldung über einen Verkehrsunfall zwischen drei Fahrzeugen, kurz vor dem Autobahnkreuz...

Demolierter weißrussischer LKW (Foto: Autobahnpolizei) Demolierter weißrussischer LKW (Foto: Autobahnpolizei)

Ein Sattelzug sei zunächst auf das Heck eines vorausfahrenden Pkw aufgefahren und anschließend mit einem Schilderwagen auf dem Standstreifen kollidiert. Doch anstatt anzuhalten, setzte der 45-jährige belarussische Lkw-Fahrer seine Fahrt pflichtwidrig fort.

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Nun erreichten die Polizei mehrere Notrufe, über einen völlig demolierten Lkw, welcher mit beschädigter Fahrzeugfront und gerissener Frontscheibe weiter in Richtung München unterwegs sei. Außerdem fahre dieser sehr unsicher in Schlängellinien. Für die Beamten war jedoch schnell klar, dass es sich hierbei um den Unfallverursacher handeln muss. Knapp fünf Kilometer legte der 45-Jährige noch zurück, bis er kurz nach der Anschlussstelle Hermsdorf-Süd nach rechts von der Fahrbahn abkam und dort mit der Schutzleitplanke kollidierte. Bei der darauffolgenden Verkehrskontrolle bemerkten die Beamten, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol zu stehen scheint. Zunächst weigerte sich der Mann, aus seinem Fahrzeug auszusteigen und zeigte sich eher unkooperativ. Auch mit einem Atemalkoholtest war er nicht einverstanden. Dennoch endete seine waghalsige Fahrt mit einer Blutentnahme im Krankenhaus. Dort konnte ein vorläufiger Wert von 2,56 Promille festgestellt werden.

Gegen den Fahrer wurde durch ein Gericht eine Sicherheitsleistung in Höhe von 3000 Euro festgelegt.

Glücklicherweise wurde bei beiden Verkehrsunfällen niemand verletzt. Es entstand jedoch insgesamt ein Sachschaden von 56.000 Euro.

Aufgrund des Trümmerfeldes des ersten Unfalls musste die Richtungsfahrbahn München vor dem Hermsdorfer Kreuz für knapp zwei Stunden voll gesperrt werden. Anschließend kam es immer wieder zu Teilsperrungen einzelner Fahrstreifen, angesichts der Bergungsmaßnahmen.
Autor: red

Kommentare
KeinKreisverkehr
20.06.2024, 09.59 Uhr
Sicherheitsleistung von 3.000€
ist doch etwas niedrig angesetzt oder? Bei alleine schon 53.000€ Sachschaden... Eventuell kommen noch Personenschäden im Nachgang hinzu... Hoffentlich muss dort am Ende keiner auf seinen Kosten sitzen bleiben.
Gehard Gösebrecht
20.06.2024, 10.37 Uhr
Auch eine Kriegstaktik
Statt Deutschland und oder die NATO mit Raketen und Granaten anzugreifen, verwendet man eine andere Taktik.
Man schickt betrunkene Kamikaze LKW Fahrer mit ihren teilweise schrottreifen Maschinen ins Feindesland und versucht durch Unfälle mit Personen-und Sachschäden die Infrastruktur zumindest kurzfristig zum erliegen zu bringen.
Zum Schluss kann man alles auf die osteuropäische Wodka Lebensart schieben, denn ein Gläschen Wodka in Belarus, in Polen und dann in Deutschland kann wohl anscheinend niemand verwehren. Außer die Polizei in Deutschland.
Musti
20.06.2024, 10.39 Uhr
Der Typ
Wird doch schon längst im Flixbus sitzen Richtung Heimat,
Als ob der hier das zahlen wird....wer glaubt wird seelig
Kobold2
20.06.2024, 11.18 Uhr
Sicherheitsleistungen
Haben nichts mit der Schadenshöhe zu tun, sondern mit dem Vergehen an sich.
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