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Di, 12:07 Uhr
17.12.2024
Bundestagswahl 2025

Nordthüringer Linke kührt Direktkandidatin

Am Montagabend wählten die Delegierten aus den Kreisverbänden Nordhausen, Eichsfeld und Kyffhäuser die ehemalige Landtagsabgeordnete Donata Vogtschmidt aus Arnstadt zu ihrer Direktkandidatin für die anstehende Bundestagswahl...

"Wir freuen uns sehr, dass wir mit Donata eine gleichermaßen junge, engagierte und erfahrene Frau für uns als Direktkandidatin gewinnen konnten. Ausdruck dessen ist auch, dass sie mit 100 Prozent der Stimmen gewählt worden ist", erklärt Timo Traulsen, Kreisvorsitzender Die Linke.Nordhausen.

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"Mit Donata Vogtschmidt schicken wir eine Kandidatin ins Rennen, die im Landtag bereits unter Beweis gestellt hat, dass sie sowohl fachlich als auch bei den Menschen vor Ort eine hervorragende Leistung bietet. Donata war von Beginn an unsere Wunschkandidatin", ergänzt die ehemalige Bundestagsabgeordnete und jetztige Co-Kreisvorsitzende Die Linke.Kyffhäuserkreis Kersten Steinke. "Ich freue mich sehr über das große Vertrauen, dass mir die Genossinnen und Genossen aus allen drei Kreisverbänden entgegengebracht haben. Ich verstehe das auch als einen Auftrag für einen motivierten und engagierten Wahlkampf", schließt sich die Direktkandidatin Donata Vogtschmidt an.

Donata Vogtschmidt wird die Linke Direktkandidatin für die Bundestagswahl für Nordthüringen (Foto: DIE LINKE. Kreisverband Nordhausen) Donata Vogtschmidt wird die Linke Direktkandidatin für die Bundestagswahl für Nordthüringen (Foto: DIE LINKE. Kreisverband Nordhausen)

Es braucht eine starke linke Stimme im Bundestag und in der Opposition. Wir sind die einzige Partei, die ernsthaft für eine soziale Politik für alle Menschen einsteht und kämpft. Ohne uns wird es kein soziales Korrektiv der Bundesregierung geben", so Vogtschmidt weiter. "Ich werde mich auch im Bundestag weiter für mein Fachthema der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes einsetzen und dies noch mit Digitalisierung verknüpfen. Beides sind in unserer heutigen Zeit wichtige Themen, die man auch zusammendenken muss", erklärt Vogtschmidt weiter.

"Wir werden in den kommenden Wochen und Monaten viele verschiedene Gesprächsangebote schaffen, um mit den Menschen vor Ort in den Austausch zu kommen und ihre Sorgen und Ängste auf Augenhöhe auf- und wahrzunehmen. Unabhängig vom Ausgang der Bundestagswahl werden wir diese Angebote auch danach weiter fortführen. Politik ist kein Selbstzweck, sondern soll den Menschen dienen", so Vogtschmidt abschließend.
Die Linke Kreisverband Nordhausen
Autor: red

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Kommentare
murmeltier
17.12.2024, 12:31 Uhr
Es wird immer absurder
Es wird bei den Linken und Grünen immer absurder, wenn es um die Aufstellung von Kandidaten für überregionale Wahlen geht. Bestes Beispiel diese Linke. Im Westen geboren und wohnhaft in Arnstadt, sitzt dort für die LINKE im Stadtrat. Frage: was hat diese Frau mit Mackenrode, Ebeleben, Teístungen oder sonst einer Kommune in Nordthüringen zu tun. Da hatte ich schon Probleme mit den ewigen Kandidaten aus dem Eichsfeld (aktuell AfD und CDU) und frage mich, welche Bedeutung hat denn überhaupt das sogenannte Oberzentrum Nordhausen, wenn deren Stadt- oder Kreisverbände nicht in der Lage sind, Kandidaten zu benennen und bei Nominierungen "durchzusetzen"?
Strandläufer
17.12.2024, 14:18 Uhr
Nun ja
...

Allerdings frage ich mich auch ob wir nicht tolle eigenen Kandidaten haben. Ich habe diese Dame noch nie gesehen und auch nichts von ihr gehört.
Aber vielleicht kommt das noch.
Na und unsere Eichsfeldchoriphäen der Vergangenheit waren auch eher Statisten.
Anmerkung techn. Support:
Kommentar am Anfang leicht gekürzt ...
Franz Haarkamm
17.12.2024, 14:39 Uhr
Absurdität @murmeltier
Das scheint mittlerweile im kompletten politischen Spektrum gang und gäbe zu sein. Ich erinnere mich an die Landtagswahl. Ein im Eichsfeld wohnender und bisher auch dort kandidierender Politiker, trat plötzlich in Greiz an. Oder: Ein in der Stadt Nordhausen aktiver Kommunalpolitiker ließ sich im Wahlkreis Nordhausen 1 (Landkreis Nordhausen außer Stadt NDH) in den Landtag wählen. Er erklärte dann bei seinem Rücktritt aus dem Stadtrat, daß er nun die Interessen Nordhausens in Erfurt vertreten will. Also beschränkt sich dieses Phänomen keineswegs auf Linksgrün.
Lautaro
17.12.2024, 14:43 Uhr
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diskobolos
17.12.2024, 17:34 Uhr
Meine Sicht
Abgeordnete sollen z. B im Landtag nicht ihr Dorf vertreten, sondern alle Bürger des Landes. In ihrer parlamentarischen Arbeit müssen sie sich dann auf einige Gebiete spezialisieren. Niemand kann sich in alle Themen einarbeiten. Wer sich z. B. um das Gesundheitswesen oder die Bildung kümmert, wird wenig zu Themen des lokalen Straßenbaus sagen können.

Ein Abgeodneter, der in NDH gewählt wurde, kann in Erfurt auch nicht viel für die Stadt erreichen. Wo er geboren wurde oder wo er wann gewohnt hat, spielt im Parlament keine große Rolle. Andere Vorstellungen halte ich für naiv.

Ob er gewählt wird, entscheiden letztlich die Wähler und das gilt dann eben.
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