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Mi, 13:51 Uhr
25.12.2024
Betrachtet:

Deutschlands erschreckende Zahlen

Ist es ein Irrtum, aus den Medien 2024 öfter als die Jahre davor gehört zu haben, es sei ein Angreifer auf Polizisten oder Polizistinnen getötet worden? Gerade an Weihnachten, ein Thema, was in diesem Land zum Handeln und zur Deeskalation führen sollte, heute wieder ein Fall in den Medien, hier nur eine Gegenüberstellung, keine Kritik, ein Denkanstoß zum Fest…


Irgendwie fiel es in den Medien auf. Öfter, sogar am Heiligen Abend wird kurz berichtet, dass ein Angreifer neutralisiert, oft erschossen worden ist. Gut so, mag so manch einer denken, richtig so. Aber ist das so ok? Im Kontext der Entwicklung sind die Zahlen, die Fakten, nämlich besorgniserregend. Nur in einer Gegenüberstellung: Im Jahr 2022 wurden in Deutschland insgesamt elf Menschen von der Polizei erschossen. Im Jahr 2024 stieg diese Zahl bisher auf 20 Menschen (vgl. statista-24.12.2024). Was die Polizisten betrifft, so wurden im Jahr 2022 insgesamt 61 Polizisten in Deutschland getötet. Im Jahr 2023 stieg diese Zahl auf 67 Polizisten (inklusive Verkehrsunfallfolgen).

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Das ist dennoch erschreckend, wie diese Zahlen steigen. Ist das in EU-Staaten auch so? Scheinbar ja, die Situation ist in anderen EU-Staaten ähnlich besorgniserregend. Zwischen 2020 und 2022 starben in den 13 EU-Ländern, die Daten veröffentlicht haben, mindestens 488 Menschen in Polizeigewahrsam oder bei Polizeieinsätzen. Frankreich verzeichnete die höchsten Zahlen mit 107 Todesfällen, gefolgt von Irland, Spanien und Deutschland. Die Daten zur Anzahl der getöteten Polizisten in den EU-Staaten sind nicht so umfassend und systematisch erhoben wie die Daten zu Todesfällen durch Polizeigewalt.

Denn es gibt offiziell kaum Daten zu einer einheitlichen Erfassung oder Veröffentlichung dieser Informationen in allen EU-Ländern. Einige Länder veröffentlichen sporadisch Daten, aber es gibt keine konsistente Methode oder Definition, wie diese Fälle erfasst und gemeldet werden sollen. Es scheint also, dass die Daten über getötete Polizisten eher kumulativ und weniger systematisch erhoben sind als die Daten zu Todesfällen durch Polizeigewalt.

Lassen sich die Daten erklären? Es gibt mehrere Faktoren, die den Anstieg der Polizeigewalt in Deutschland erklären könnten. Ein wesentlicher Grund ist die erhöhte Mobilität nach dem Wegfall der letzten coronabedingten Einschränkungen im Frühjahr 2023. Dadurch sind mehr Menschen im öffentlichen Raum unterwegs, was zu mehr Tatgelegenheiten führt. Ein weiterer Faktor ist meiner Meinung die steigende Inflation, die wirtschaftliche Unsicherheiten und soziale Belastungen mit sich bringt. Diese Belastungen können zu einer erhöhten Anfälligkeit für Gewalt führen, insbesondere in wirtschaftlich schwächeren Regionen.

Zudem spielen die hohe Zuwanderungsrate oder Probleme der Integration eine Rolle. Einige Schutzsuchende bringen Risikofaktoren mit, die Gewaltkriminalität wahrscheinlicher machen, wie andererseits auch die Lebenssituation in Erstaufnahmeeinrichtungen und wirtschaftliche Unsicherheiten, Ideologie...? Es gibt auch Berichte- allgemein- über eine zunehmende Gewaltbereitschaft gegenüber Polizeibeamten, was zu einer Eskalation der Gewalt auf beiden Seiten führen kann. Nun, es ist nur eine Gegenüberstellung, die wahren Gründe sind vielfältiger klar. Die Befürchtung ist, dass die Zahlen 2025 weiter steigen werden.
Tim Schäfer, Harztor
Autor: psg

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Kommentare
Audio
25.12.2024, 17:08 Uhr
Wer kommt am leichtestens an Waffen ?
Hier sollte man mal konkret ermitteln, welche "Volksgruppe" in Deutschland am leichtestens an Schusswaffen kommt ! Für einen normalen deutschen Bürger ist es fast unmöglich, legal eine Schusswaffe zu erwerben. Es dauert mindestens ein Jahr, bevor man eine Waffenbesitzkarte (WBK) erhält. Vorraussetzung sind ein lupenreines Führungszeugnis und das Bedürfnis, Sportschütze zu werden. Zusätzlich sind Sachprüfungen zu absolvieren.
Noch etwas schärfer haben es die zukünftigen Jäger. Die legalen Waffenbesitzer fallen m.E. nicht unter die o.g. Kriminellen. Diese sollte man unter den "Zugewandernden" suchen und demzufolge bei diesen besondere Kontrollmaßnahmen (unangekündigte Durchsuchungen von Personen und Wohnungen u.a.) durchführen.
Das ist meiner Meinung nach der einzige Weg, die genannten Straftaten zu verringern .
Strandläufer
26.12.2024, 09:23 Uhr
Respekt vor jedem
...der diesen Beruf noch ausübt und sich jeden Tag erhöhten Gefahren ausgesetzt fühlt. Wenn Hilfe benötigt wird, schreien die am Lautesten, die vorher entweder ACAB gesprayt haben oder in ihrem Clan Polizisten angespuckt und bedroht haben.
Was die sich zum Teil bieten lassen müssen und damit allein gelassen werden, ist ungeheuerlich. Am Ende gilt auch hier der Maßstab zweierlei Maßens.
Meinen tiefen Respekt allen Rettungskräften und Polizisten, die jeden Tag ihr Leben aufs Spiel setzen und von der Politik allein gelassen werden. Vor allem in Punkto Rechtslagen, der Sicherheitsauausrüstung und Schulungen mit interkulturellen Spezialitäten.
Schnapshäuser
26.12.2024, 09:34 Uhr
Die Polizei weis schon was sie macht !
Wie die Taschenkontrollen bei älteren Damen, auf Messer zeigen, sind hier die Kontrollen erfolgreich und man kann sich ja nie sicher , daß so eine "Messeromi" nicht mal auf die schnelle zusticht. Deshalb weiter so, die innere Sicherheit muß auch zum fünftzehnten mal erhöht werden. Irgendwann wird es schon klappen, meine Meinung.

Frohes Fest
Südharzmensch
26.12.2024, 13:12 Uhr
Deutschland bei Anschlägen auf Israel-Niveau
Meinem Gefühl nach hat die Anschlagshäufigkeit (Messer, Autos usw), längst israelisches Niveau erreicht.
Schlussfolgerungen? Keine.
diskobolos
26.12.2024, 23:30 Uhr
Da können Sie mal sehen, Liberaler,
dass Gefühle oft trügen. Vielleicht sollten Sie sich mal mehr mit Fakten beschäftigen . . .
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