Do, 11:51 Uhr
08.01.2026
Heilbad Heiligenstadt
Dreikönigstreffen der Thüringer Liberalen
Seit 1992 findet das Dreikönigstreffen der FDP Thüringen traditionell am 06. Januar im Eichsfeld statt. Beim 32. Treffen, im Vitalpark in Heilbad Heiligenstadt, wurde deutlich: Die FDP Thüringen ist präsent und sie will nach vorne, so die Selbsteinschätzung der Liberalen...
Mehr als 70 Gäste kamen zum politischen Jahresauftakt nach Heilbad Heiligenstadt, der Veranstaltungsraum war vollständig gefüllt, zusätzliche Stühle mussten nachgestellt werden. Die Atmosphäre war konzentriert, offen und von dem gemeinsamen Willen geprägt, sich nicht zurückzuziehen, sondern politische Verantwortung wieder aktiv anzunehmen.
Der Kreisvorsitzende der FDP Eichsfeld, Martin Miethlau (FDP), eröffnete den Abend und betonte, dass es gerade nach schwierigen Monaten wichtig sei, Haltung zu zeigen. Das Dreikönigstreffen sei kein Ritual, sondern ein Ort, an dem deutlich werde, dass wir da sind, diskutieren und uns einbringen wollen. Die große Beteiligung wertete er als klares Signal für Zusammenhalt und Bereitschaft zur politischen Arbeit.
Steffen Hildebrandt (FDP), Kreistagsmitglied und stellvertretender Landesvorsitzender der FDP Thüringen, unterstrich die Rolle der FDP als konsequente kommunalpolitische Kraft. Ihm gehe es darum, ein Augenmerk auf sinnvolle Geldausgaben zu legen und nicht Projekte zu fördern, die am Ende keinen Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger schaffen. Gerade diese klare Haltung mache die FDP im Kreistag sichtbar. Liberale Politik bedeute für ihn, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen kritisch zu begleiten, auch wenn das unbequem sei.
Als Vertreterin der Stadt Heilbad Heiligenstadt sprach die Erste Beigeordnete Ute Althaus (CDU). Sie ordnete das Dreikönigstreffen als bewährten politischen Jahresauftakt ein und stellte zur Zusammenarbeit fest: Die FDP hat immer auch den Finger auf der Wirtschaftlichkeit. Das tut uns gut. Ein zentrales Grußwort sprach die Landrätin des Landkreises Eichsfeld, Dr. Marion Frant (CDU). Sie hob die intensive Zusammenarbeit mit der FDP im Kreistag hervor. Wir diskutieren gerne kontrovers, insbesondere Steffen und ich gerade, wenn es um das Geld geht, so Frant mit einem Lächeln und ergänzte, dass dieser Austausch auch dann wertvoll sei, wenn er in der Männerhöhle geführt werde. Kompromisse seien keine Schwäche, sondern ein Zeichen von Anstand, Stärke und Respekt.
Der kommunalpolitische Befund des Abends war damit eindeutig: Wer von einem politischen Verschwinden der FDP spricht, übersieht ihre Arbeit dort, wo Politik konkret wird, in den Räten und Ausschüssen. Gerade im Landkreis Eichsfeld zeigt sich, dass liberale Politik weiterhin mitredet, mitgestaltet und mitverantwortet. Die Anwesenheit von Thomas Nitzsche (FDP), Oberbürgermeister der Stadt Jena, unterstrich diesen Befund zusätzlich.
Den klarsten Aufbruch formulierte der Landesvorsitzende der FDP Thüringen, Torsten Klöppel (FDP). Er sprach offen über ein sehr schwieriges Jahr, machte aber deutlich, dass der Landesverband daraus Konsequenzen gezogen habe. Wir haben analysiert, wir haben Strukturen verändert und wir haben Verantwortung neu verteilt. Ziel sei es, wieder handlungsfähig zu sein und das sei gelungen. Wir gehen wieder nach vorne. Nicht abwartend, sondern mit dem Anspruch, uns einzumischen und wieder Wirkung zu entfalten.
Klöppel betonte, dass die FDP Thüringen wieder sichtbar sein wolle, nicht um ihrer selbst willen, sondern um liberale Positionen einzubringen. Wir wollen wieder dabei sein, wir wollen gestalten und Verantwortung übernehmen, gerade auf kommunaler Ebene, wo Politik spürbar wird. Mit den Worten Freidenken ins Land schreien. beendete Tortsen Klöppel seine Ansprache.
Beim offenen Mikrofon, das rege genutzt wurde, sowie in vielen Gesprächen im Anschluss zeigte sich die Stimmung des Abends besonders deutlich. Viele Mitglieder und Gäste nutzten die Gelegenheit, ihre Positionen einzubringen, diskutierten offen und nahmen sichtbar neuen Mut mit. Der Abend wirkte nicht wie ein Abschluss, sondern wie ein Ausgangspunkt.
Für den FDP-Kreisverband Eichsfeld als Gastgeber hatte der Abend eine besondere Bedeutung, auch weil der Kreisverband seit November 2025 mit Steffen Hildebrandt und Daniel Fuchs stolz zwei Mitglieder im Landesvorstand der FDP Thüringen stellt und das Dreikönigstreffen bereits seit Jahren als einen der zentralen politischen Startpunkte des Landesverbandes ausrichtet, ein Zeichen des
Vertrauens und der Wertschätzung innerhalb des Landesverbandes.
Fazit: Das Dreikönigstreffen im Eichsfeld zeigte eine FDP Thüringen, die ihre Rolle kennt und ihren Anspruch klar formuliert: kommunal verankert, intern neu aufgestellt und bereit, wieder nach vorne zu gehen. Nicht laut, aber entschlossen. Nicht angepasst, sondern arbeitsbereit. Eine Partei, die sich nicht verabschiedet hat, sondern wieder mitgestalten will.
FDP Thüringen
Autor: redMehr als 70 Gäste kamen zum politischen Jahresauftakt nach Heilbad Heiligenstadt, der Veranstaltungsraum war vollständig gefüllt, zusätzliche Stühle mussten nachgestellt werden. Die Atmosphäre war konzentriert, offen und von dem gemeinsamen Willen geprägt, sich nicht zurückzuziehen, sondern politische Verantwortung wieder aktiv anzunehmen.
Der Kreisvorsitzende der FDP Eichsfeld, Martin Miethlau (FDP), eröffnete den Abend und betonte, dass es gerade nach schwierigen Monaten wichtig sei, Haltung zu zeigen. Das Dreikönigstreffen sei kein Ritual, sondern ein Ort, an dem deutlich werde, dass wir da sind, diskutieren und uns einbringen wollen. Die große Beteiligung wertete er als klares Signal für Zusammenhalt und Bereitschaft zur politischen Arbeit.
Steffen Hildebrandt (FDP), Kreistagsmitglied und stellvertretender Landesvorsitzender der FDP Thüringen, unterstrich die Rolle der FDP als konsequente kommunalpolitische Kraft. Ihm gehe es darum, ein Augenmerk auf sinnvolle Geldausgaben zu legen und nicht Projekte zu fördern, die am Ende keinen Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger schaffen. Gerade diese klare Haltung mache die FDP im Kreistag sichtbar. Liberale Politik bedeute für ihn, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen kritisch zu begleiten, auch wenn das unbequem sei.
Als Vertreterin der Stadt Heilbad Heiligenstadt sprach die Erste Beigeordnete Ute Althaus (CDU). Sie ordnete das Dreikönigstreffen als bewährten politischen Jahresauftakt ein und stellte zur Zusammenarbeit fest: Die FDP hat immer auch den Finger auf der Wirtschaftlichkeit. Das tut uns gut. Ein zentrales Grußwort sprach die Landrätin des Landkreises Eichsfeld, Dr. Marion Frant (CDU). Sie hob die intensive Zusammenarbeit mit der FDP im Kreistag hervor. Wir diskutieren gerne kontrovers, insbesondere Steffen und ich gerade, wenn es um das Geld geht, so Frant mit einem Lächeln und ergänzte, dass dieser Austausch auch dann wertvoll sei, wenn er in der Männerhöhle geführt werde. Kompromisse seien keine Schwäche, sondern ein Zeichen von Anstand, Stärke und Respekt.
Der kommunalpolitische Befund des Abends war damit eindeutig: Wer von einem politischen Verschwinden der FDP spricht, übersieht ihre Arbeit dort, wo Politik konkret wird, in den Räten und Ausschüssen. Gerade im Landkreis Eichsfeld zeigt sich, dass liberale Politik weiterhin mitredet, mitgestaltet und mitverantwortet. Die Anwesenheit von Thomas Nitzsche (FDP), Oberbürgermeister der Stadt Jena, unterstrich diesen Befund zusätzlich.
Den klarsten Aufbruch formulierte der Landesvorsitzende der FDP Thüringen, Torsten Klöppel (FDP). Er sprach offen über ein sehr schwieriges Jahr, machte aber deutlich, dass der Landesverband daraus Konsequenzen gezogen habe. Wir haben analysiert, wir haben Strukturen verändert und wir haben Verantwortung neu verteilt. Ziel sei es, wieder handlungsfähig zu sein und das sei gelungen. Wir gehen wieder nach vorne. Nicht abwartend, sondern mit dem Anspruch, uns einzumischen und wieder Wirkung zu entfalten.
Klöppel betonte, dass die FDP Thüringen wieder sichtbar sein wolle, nicht um ihrer selbst willen, sondern um liberale Positionen einzubringen. Wir wollen wieder dabei sein, wir wollen gestalten und Verantwortung übernehmen, gerade auf kommunaler Ebene, wo Politik spürbar wird. Mit den Worten Freidenken ins Land schreien. beendete Tortsen Klöppel seine Ansprache.
Beim offenen Mikrofon, das rege genutzt wurde, sowie in vielen Gesprächen im Anschluss zeigte sich die Stimmung des Abends besonders deutlich. Viele Mitglieder und Gäste nutzten die Gelegenheit, ihre Positionen einzubringen, diskutierten offen und nahmen sichtbar neuen Mut mit. Der Abend wirkte nicht wie ein Abschluss, sondern wie ein Ausgangspunkt.
Für den FDP-Kreisverband Eichsfeld als Gastgeber hatte der Abend eine besondere Bedeutung, auch weil der Kreisverband seit November 2025 mit Steffen Hildebrandt und Daniel Fuchs stolz zwei Mitglieder im Landesvorstand der FDP Thüringen stellt und das Dreikönigstreffen bereits seit Jahren als einen der zentralen politischen Startpunkte des Landesverbandes ausrichtet, ein Zeichen des
Vertrauens und der Wertschätzung innerhalb des Landesverbandes.
Fazit: Das Dreikönigstreffen im Eichsfeld zeigte eine FDP Thüringen, die ihre Rolle kennt und ihren Anspruch klar formuliert: kommunal verankert, intern neu aufgestellt und bereit, wieder nach vorne zu gehen. Nicht laut, aber entschlossen. Nicht angepasst, sondern arbeitsbereit. Eine Partei, die sich nicht verabschiedet hat, sondern wieder mitgestalten will.
FDP Thüringen


