So, 16:00 Uhr
22.03.2026
Noch ein Blick in die Statistik
Thüringer Industrie im Landesvergleich
Die Statistiker im Erfurter Landesamt blicken heute auf den Umsatz der Thüringer Industriestandorte und vergleicht im regionalen Ranking. Nordhausen und der Unstrut-Hainich-Kreis finden sich im unteren Drittel wieder, besser lief es im Kyffhäuserkreis und im Eichsfeld…
Die berichtspflichtigen Thüringer Betriebe des Bereichs Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe registrierten im Januar 2026 einen nominalen Gesamtumsatz in Höhe von 2,7 Milliarden Euro. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, entspricht dies nach endgültigen Monatsangaben* einem Rückgang von 11,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (bei 1 Arbeitstag weniger).
Die Umsätze aus fachlichen Betriebsteilen (ohne sonstige Umsätze) registrierten nominal ebenfalls ein Minus von 11,2 Prozent (preisbereinigt -12,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr).**
Die negative Entwicklung des Gesamtumsatzes im Vergleich zum Vorjahresmonat zeigte sich mehrheitlich auf Kreisebene, vor allem:
Drei Landkreise und zwei kreisfreie Städte registrierten eine geringe Umsatzsteigerung, unter anderem der:
Die Exportquote lag im Januar 2026 mit 40,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums (36,7 Prozent). Die kreisfreie Stadt Jena wies mit Ausfuhren in Höhe von 168,0 Millionen Euro (-7,1 Prozent) die höchste Exportquote (76,5 Prozent) auf. Mit 741 Betrieben waren zum Jahresbeginn – aufgrund des angepassten Berichtskreises – 32 Betriebe weniger als im Vorjahresmonat für die zugrundeliegende Erhebung meldepflichtig. 135 109 Personen waren im Januar 2026 in diesen Betrieben tätig.***
*Endgültige Angaben für den laufenden Berichtszeitraum, vorbehaltlich der Jahresrevision. Die endgültigen Jahresergebnisse liegen i. d. R. Ende Februar des Folgejahres vor.
**Berechnungsgrundlage für die Preisbereinigung sind die Umsätze aus fachlichen Betriebsteilen, d. h. Eigenerzeugung, ohne sonstige Umsätze. Der nominale Gesamtumsatz beinhaltet sonstige Umsätze (z. B. Umsatz aus Handelsware und sonstigen nichtindustriellen/nichthandwerklichen Tätigkeiten). Die von den Betrieben im Jahr 2025 gemeldeten sonstigen Umsätze beliefen sich auf 2,6 Prozent des nominalen Gesamtumsatzes.
***Die zugrundeliegende monatliche Erhebung erfasst Betriebe des Bereichs Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe mit 50 und mehr Beschäftigten. Betriebe von Unternehmen mit 20-49 (in ausgewählten Wirtschaftszweigen ab 10) Beschäftigten berichten einmal jährlich in der entsprechenden Jahreserhebung. Schwankungen in den Beschäftigtenzahlen führen somit zu Anpassungen der Berichtskreise der Erhebungen. Dies gilt es bei der Auswertung der Erhebungsergebnisse, vor allem von Vorjahresvergleichen, zu berücksichtigen. Im Januar 2026 waren 741 Betriebe berichtspflichtig (30 Betriebe weniger als im Vormonat).
Autor: redDie berichtspflichtigen Thüringer Betriebe des Bereichs Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe registrierten im Januar 2026 einen nominalen Gesamtumsatz in Höhe von 2,7 Milliarden Euro. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, entspricht dies nach endgültigen Monatsangaben* einem Rückgang von 11,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (bei 1 Arbeitstag weniger).
Die Umsätze aus fachlichen Betriebsteilen (ohne sonstige Umsätze) registrierten nominal ebenfalls ein Minus von 11,2 Prozent (preisbereinigt -12,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr).**
Die negative Entwicklung des Gesamtumsatzes im Vergleich zum Vorjahresmonat zeigte sich mehrheitlich auf Kreisebene, vor allem:
- im Ilm-Kreis (-168,8 Millionen Euro; -37,2 Prozent)
- im Landkreis Eichsfeld (-29,7 Millionen Euro; -17,8 Prozent)
- in der Stadt Jena (-21,0 Millionen Euro; -8,7 Prozent)
Drei Landkreise und zwei kreisfreie Städte registrierten eine geringe Umsatzsteigerung, unter anderem der:
- Unstrut-Hainich-Kreis (+10,7 Millionen Euro; +14,6 Prozent)
- Saale-Holzland Kreis (+5,2 Millionen Euro; +5,5 Prozent)
- Landkreis Gotha (+5,0 Millionen Euro; +2,0 Prozent)
Die Exportquote lag im Januar 2026 mit 40,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums (36,7 Prozent). Die kreisfreie Stadt Jena wies mit Ausfuhren in Höhe von 168,0 Millionen Euro (-7,1 Prozent) die höchste Exportquote (76,5 Prozent) auf. Mit 741 Betrieben waren zum Jahresbeginn – aufgrund des angepassten Berichtskreises – 32 Betriebe weniger als im Vorjahresmonat für die zugrundeliegende Erhebung meldepflichtig. 135 109 Personen waren im Januar 2026 in diesen Betrieben tätig.***
*Endgültige Angaben für den laufenden Berichtszeitraum, vorbehaltlich der Jahresrevision. Die endgültigen Jahresergebnisse liegen i. d. R. Ende Februar des Folgejahres vor.
**Berechnungsgrundlage für die Preisbereinigung sind die Umsätze aus fachlichen Betriebsteilen, d. h. Eigenerzeugung, ohne sonstige Umsätze. Der nominale Gesamtumsatz beinhaltet sonstige Umsätze (z. B. Umsatz aus Handelsware und sonstigen nichtindustriellen/nichthandwerklichen Tätigkeiten). Die von den Betrieben im Jahr 2025 gemeldeten sonstigen Umsätze beliefen sich auf 2,6 Prozent des nominalen Gesamtumsatzes.
***Die zugrundeliegende monatliche Erhebung erfasst Betriebe des Bereichs Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe mit 50 und mehr Beschäftigten. Betriebe von Unternehmen mit 20-49 (in ausgewählten Wirtschaftszweigen ab 10) Beschäftigten berichten einmal jährlich in der entsprechenden Jahreserhebung. Schwankungen in den Beschäftigtenzahlen führen somit zu Anpassungen der Berichtskreise der Erhebungen. Dies gilt es bei der Auswertung der Erhebungsergebnisse, vor allem von Vorjahresvergleichen, zu berücksichtigen. Im Januar 2026 waren 741 Betriebe berichtspflichtig (30 Betriebe weniger als im Vormonat).

