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Do, 08:07 Uhr
26.03.2026
Polizeibericht

Neonazis attackieren Journalisten

Am Mittwochabend kam es zu einem Angriff durch einen 56-jährigen sowie einen 22-jährigen Tatverdächtigen zum Nachteil von drei Journalisten in Fretterode. Bei dem Angriff soll neben körperlicher Gewalt möglicherweise Reizstoff eingesetzt worden sein. Update, 26. März, 14.21 Uhr: Presseinformation der Staatsanwaltschaft Mühlhausen:...

Die geschädigten Journalisten informierten unmittelbar nach der Tathandlung und aus sicherer Entfernung zu den Tatverdächtigen die Polizei. Alle drei Geschädigten wurden im Krankenhaus behandelt und gelten als leicht verletzt. Medienberichten zu Folge soll es sich um ein Kamerateam von Spiegel TV gehandelt haben, die Festgenommenen werden dem rechtsextremen Spektrum um den Neonazi Thorsten Heise zugeordnet.

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Die Polizei war mit mehreren Beamten der Schutz- und Kriminalpolizei sowie der Bereitschaftspolizei vor Ort im Einsatz. Die beiden Tatverdächtigen konnten auf Grund der schnell eingeleiteten Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen gestellt und festgenommen werden. Zu den genauen Hintergründen der Tat, einschließlich einer möglichen politischen Tatmotivation, sowie der Verwendung von Reizstoffen kann derzeit noch keine valide Aussage getroffen werden.

Bis in die Nacht zum Donnerstag hinein dauerten die strafprozessualen Maßnahmen an, die in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Mühlhausen durchgeführt wurden. Nach der Festnahme der beiden Tatverdächtigen wurden anschließend die durch sie genutzten Wohnräume nach tatrelevanten Gegenständen durchsucht. Neben der Sicherstellung von Gegenständen, die für das betreffende Ermittlungsverfahren von Bedeutung sein könnten, gab es weitere amtliche Verwahrungen nach mehreren Zufallsfunden. Im Anschluss an die Durchsuchungsmaßnahnen wurden beide Tatverdächtige erkennungsdienstlich behandelt.

Nach Abschluss aller strafprozessualen Maßnahmen wurden die beiden Tatverdächtigen auf Weisung der Staatsanwaltschaft Mühlhausen aus diesen entlassen. Haftgründe lagen nach hinreichender Prüfung gegen die Männer nicht vor. Die drei verletzten Journalisten konnten noch am Abend aus den medizinischen Behandlungen entlassen werden. Die weiteren Ermittlungen wird das Thüringer Landeskriminalamt übernehmen.

Update, 26. März, 14.21 Uhr: Presseinformation der Staatsanwaltschaft Mühlhausen: Die Staatsanwaltschaft Mühlhausen ermittelt in dem Fall wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen den 56-jährigen Beschuldigten und dessen 22-jährigen Sohn. Laut Pressesprecher Dr. Benedikt Ballhausen sind beide der rechtsextremen Szene zuzuordnen.

Die Beschuldigten sollen die drei in Fretterode zu Recherchezwecken befindlichen Pressevertreter sowohl tätlich als auch mit einem Reizstoffsprühgerät angegriffen und infolgedessen verletzt haben.

Im Zuge der Hausdurchsuchung wurden nach Angaben des Sprechers neben den möglichen Tatmitteln auch Zufallsfunde beschlagnahmt, die nunmehr auf waffenstrafrechtliche Relevanz geprüft werden.

Da Haftgründe gegen die Beschuldigten nach Abschluss der umfangreichen polizeilichen Maßnahmen nicht vorlagen, wurde die Aufhebung der vorläufigen Festnahme der Beschuldigten durch die Staatsanwaltschaft Mühlhausen angeordnet. Das Landeskriminalamt übernimmt die Ermittlungen.
Autor: red

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Kommentare
Kritiker2010
26.03.2026, 09:33 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert von vgf – Zu dem mittig erwähnten Thema äußern wir uns hier erst mal nicht.
KlausMüller1960
26.03.2026, 09:36 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert von vgf – Eher nein.
Marino50
26.03.2026, 09:42 Uhr
Attacke auf Journalisten
Soweit ich das im Thüringenjournal mitbekommen habe, hat "Spiegel" dort ein Vorkommnis, welches länger zurück liegt, nachgespielt bzw nachgedreht. So etwas macht man nicht vor der Haustür und sicher auch noch ohne Zustimmung.
Also wenn ein Beitrag darüber veröffentlicht wird, dann bitte nicht nur die Hälfte. Gerade so wie es passt, geht nicht. Das ist dann eine Unwahrheit. Man kann auch sagen Verdummung der Leser und Hetze.
Kritiker2010
26.03.2026, 13:39 Uhr
Zweiter Kommentar-Versuch - aber die Grundlage des Artikels bleibt nebulös.
Der Artikel enthält leider wenig konkretes. Auf der Website der Tagesschau erfährt man zumindest, dass durch das Kamerateam die Szene eines früheren Übergriffs nachgestellt werden sollte, als es zu dem Angriff kam.

Dass Journalisten von Spiegel/Spiegel-TV durchaus provokativ auftreten und auch das Band zwischen Fakten und Fiktion gern mal überdehnen, sollte bekannt sein.

Auf den konkreten Verweis zu einem anderen Fall, der aktuell Menschen und Medien bewegt verzichte ich nun. Es soll jedoch erwähnt werden, dass auch dort die Spiegel-Redaktion tatkräftig mitgewirkt hat und, dass dort die Faktenlage immer dünner wird.

Man sollte also abwarten, was die Ermittlungen ergeben.

Vielleicht sind Journalisten generell besser beraten, einfach zu recherchieren und zu berichten, statt sich als Laiendarsteller vor dem Haus bekannter rechtsradikaler Krawallbrüder zu versuchen und damit ihre Storys selbst zu erzeugen.
Kobold2
26.03.2026, 14:55 Uhr
Ach jetzt sind
die Journalisten auch noch selbst Schuld wenn sie im Krankenhaus landen und behandelt werden müssen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt sicher auch nicht grundlos....
Mike Oxlong
26.03.2026, 15:03 Uhr
Hahaha seid ihr peinlich
Die Doppelmoral des braunen Volkes....

Bei jedem Artikel in dieser Zeitung, in dem es um irgendwelche Straftaten geht und die rechten Spürnasen einen Migrationshintergrund erschnüffeln können, können dem Aufschrei und der Vorverurteilung kein Einhalt geboten werden. Kaum sind die Angreifer auf der liebsamen Seite, bedient man sich am Victim Blaming und fordert Zurückhaltung bei der Berichterstattung. Oh Gott ey.

Schön, dass ihr immer wieder was zu lachen liefert.
Lautaro
26.03.2026, 16:13 Uhr
Des braunen Volkes ....?
Ich habe vor der Hartz4 Geschichte immer links gewählt ! Aber danach waren orientalische Einwanderer die Heilsbringer für die deutsche Industrie sehr willkommen . Waren sie nicht !
Die hälfte der Bürgergeldempfänger hat keinen deutschen Pass, aber sofort Zugang zu Dienstleistungen unserer Gesundheitsindustrie Zitat ach quatsch.... googeln sie einfach mal....krankenkassen chef bürgergeldempfänger und sie werden uns kleine Arbeitnehmer verstehen !
BerndLuky
26.03.2026, 16:55 Uhr
Ohaaa
Also, zusammengefasst:
Spiegel-Menschen belagern das Haus von NeoNazis, um die hundertste Doku über diese zu drehen. Vater und Sohn verlieren schließlich den Geduldsfaden und attackieren die „armen“ Spiegel-Leute, die ihr Haus belagern, um gutes Material zu bekommen – nur um die beiden später in einer weiteren Doku bloßzustellen und vielleicht sogar Lügen oder Halbwahrheiten zu verbreiten (kennt man ja vom Spiegel), wie böse diese Neonazis doch sind.

Ganz ehrlich: Ich habe meinen Kindern immer beigebracht, nicht zu nah an fremde Grundstücke zu gehen. Denn der Hund hinter dem Zaun kann bissig sein, wenn man versucht, ihn zu ärgern.
P.Burkhardt
26.03.2026, 18:02 Uhr
ach so...
...ich verstehe:

wie hier ein kritischer Kommentator schrieb:

"Dass Journalisten von Spiegel/Spiegel-TV durchaus provokativ auftreten und auch das Band zwischen Fakten und Fiktion gern mal überdehnen, sollte bekannt sein."

Das ist natürlich (wenn das überhaupt so stimmt und nicht nur einem Gefühl entspringt) ein Grund, die Menschen ins Krankenhaus zu prügeln - ist doch ganz klar, würde doch jeder so machen 🫣 !

Wenn sich die braven Rechten von den ungebetenen Gästen vom Spiegel bedrängt gefühlt haben - warum rufen sie denn nicht die Polizei ? ...und genau hier sehe ich das Hauptproblem dieser Szene: "was mir nicht gefällt, mach ich platt ! ...und ich finde das absolut in Ordnung !" ... und mindestens genauso schlimm: Die Akzeptanz oder der Versuch einer Rechtfertigung einer solchen Tat !!!!

...aber, das Gleichnis von dem bissigen, tumben Kläffer hinterm Gartenzaun - welches hier jemand anderes bemühte - finde ich durchaus passend 😁....der weiß sich auch nicht anders zu helfen....als eben mit Gewalt (tu was, was mir nicht passt, und ich knabbere an deinen Waden) ! ...Und ein paar andere 👍- Drücker unter dem betreffenden Beitrag denken das offenbar auch, oder etwa nicht ? Ihr seid so klasse !
Echter Sundhäuser
26.03.2026, 18:13 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert von vgf – Verrückt.
P.Burkhardt
26.03.2026, 18:41 Uhr
seh ich jetzt erst...
....äh Lautaro, selbst wenn das so wäre, was Sie da schreiben: Was genau davon rechtfertigt Gewalt gegen Menschen (auch oder gerade wenn es Journalisten sind) ... und was hat es damit zu tun ?
Malu-Marie
26.03.2026, 19:28 Uhr
@Mike Oxlong - was bitte wollen Sie genau sagen?
@Mike Oxlong, Sie haben einen deutschen Text geschrieben, aber ich verstehe dieses Deutsch nicht. Bitte helfen Sie mir ihren Kommentar zu verstehen.
Erstmal : Wer - hahaha - sind die, die peinlich sind?
Was genau meinen Sie mit der "Doppelmoral des braunen Volkes"....Ist das ironisch?
Es ging in dem Bericht doch gar nicht um "Migrationshintergrund", sondern um Journalisten, die angegriffen wurden.
Wer genau sollen die "rechten Spürnasen" sein?
Wer provoziert eine grenzenlose Vorverurteilung von wem?
Wer isoll hier der der Angreifer auf der "liebsamen" (schönes Wort-gefällt mir) Seite sein?
Wer wer erfährt hier ein Victim Blaming?

Dass gefordert wird, dass man zurückhaltend in der Beurteilung der Faktenlage sein soll, weil sie nicht umfassend bekannt ist sollte zum selbstverständlichen normalen Entscheidungsverhalten im menschlichen Alltag gehören. Sie aber scheinen sich darüber bei Gott zu beschweren. Ich denke, es wäre ausreichend, wenn wir Menschen die Faktenlage sauber beurteilen würden.

Ich erkenne aus dem Text nur, dass Journalisten von der rechtsextremen Szene angegriffen wurden- Warum auch immer, es wurde Selbstjustiz geübt. Das ist in einem Rechtsstaat nicht zulässig, dafür haben wir die Staatsgewalt.
Neonazis akzeptieren Gewalt aber leider als legitimes politisches Mittel. Dadurch steigt die Zahl realer Gewalt in der Gesellschaft. Gewalt gegen Menschen bringt bei Rechten intern Anerkennung , bei Linken kann das gelegentlich Gewalt gegen Sachen sein.
Gegner wie Journalisten, politische Aktivisten oder Minderheiten werden von Nazis gezielt bedroht. Organisierte rechte Gruppen verstärken diese Dynamik durch Ideologie, Gruppendruck und klare Feindbilder. Deren Gewalt dient oft nicht nur der Tat selbst, sondern der Botschaft dahinter. Sie soll abschrecken, verunsichern und Menschen vom öffentlichen Engagement abhalten. Das Ziel: In der Gesellschaft soll Angst entstehen, damit demokratische Stimmen zurückweichen und extremistische Positionen Raum gewinnen.
Auch wenn sich die unliebsamen Szenen vor dem Haus eines Nazis abgespielt haben sollten hätte die Polizei eher die Situation klären müssen. Dafür ist Staat da, denn die rechten zerstören wollen.
RWE
26.03.2026, 19:46 Uhr
Selbst wenn die Journalisten übergriffig waren
und sich dem Grundstück zu sehr näherten...Dann ruft man die Polizeit und greift keine Menschen an. Selbstjustiz ist verboten. Egal ob man mit Vornamen Mohamed ode Thorsten heißt...
Jäger53
27.03.2026, 07:55 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert von vgf – Schmähkritik
Lautaro
27.03.2026, 13:28 Uhr
Ich muss zugeben, dass es mein Fehler war diesen Eindruck zu hinterlassen.
Aber der Begriff....Des braunen Volkes.... hat mich offenbar getriggert.
Was heute "braunes Volk" ist, war früher liberal mit offener Denke.
Und ich muss betonen, dass wir qualifizierte Zuwanderer benötigen, um den Laden am laufen zu halten !
Zum Artikel....natürlich geht Gewalt gar nicht. Punkt !
Alles andere (Ursache und Anlass) werden die Ermittlungen ergeben.
Mitternacht
27.03.2026, 13:42 Uhr
Ich glaube, man kann die gesamte Diskussion mal wieder wie folgt zusammenfassen:
Die Angreifer waren Deutsche, deshalb kann und muss man den Angriff befürworten, kann ihn verteidigen, kann ihn entschuldigen und relativieren und sogar Verständnis aufbringen, so wie das hier mal wieder sehr schön zu sehen ist.
Wären die Angreifer Personen mit Migrationshintergrund gewesen, würde die gesamte Diskussion bei gleichem Tatbestand völlig anders und aus dem Ruder laufen, da wären natürlich die Täter ohne jeden Zweifel schuldig, was auch immer die Reporter getan hätten.

Das alles ist derart durchschaubar und repetiv, dass es nur noch ermüdend ist.
Kobold2
27.03.2026, 20:29 Uhr
Ich würde es kürzen
Gewalt in solchen Fällen ist in Teilen der Gesellschaft sichtbar salonfähig und wird hier nachlesbar auch als gerechtfertigt angesehen und entsprechend verteidigt.
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