Fr, 13:22 Uhr
10.04.2026
Wohnung im Gartenschau-Blumenblock nimmt Gestalt an
Nostalgie-Wohnung zeigt DDR-Alltag
Im Blumenblock der Landesgartenschau Leinefelde-Worbis wächst derzeit ein ganz besonderer Ausstellungsbereich heran. Im vierten Obergeschoss richten engagierte Ehrenamtliche, darunter auch Unterstützerinnen und Unterstützer aus dem Leinefelder Stadtteilbüro, mit viel Liebe zum Detail eine DDR-Nostalgiewohnung ein...
Unter dem Motto So wohnten wir in der DDR entsteht dort ein Ort, der Erinnerungen weckt, Geschichte greifbar macht und zugleich neugierig auf einen Ausstellungsbesuch während der Landesgartenschau macht.
Schritt für Schritt ziehen Möbel, Geschirr, Textilien und typische Alltagsgegenstände in die Räume ein. Entstehen wird eine Wohnung, wie sie in den 1970er-Jahren in einem Plattenbau zu finden war. Zu sehen sind etwa ein Schlafzimmer, ein Wohnzimmer, ein Kinderzimmer sowie eine Küche mit charakteristischer Durchreiche.
Auch das typische fensterlose Badezimmer wird originalgetreu wieder aufgebaut. Dort gehören Waschmaschine und Trockner ebenso dazu wie ein Duschvorhang, der klassische Badezimmer-Spiegelschrank samt Inhalt sowie zahlreiche Alltagsgegenstände jener Zeit. Rasierwasser, Haarfestiger, Verbandsmaterial, einfache Pflegeprodukte und die charakteristischen braunen Toilettenpapierrollen lassen den Alltag vergangener Jahrzehnte lebendig werden. Selbst Details wie Handtücher, Fön oder Reinigungsmittel greifen die typische Ausstattung eines DDR-Badezimmers authentisch auf.
Vieles wirkt vertraut, manches überraschend und dürfte bei zahlreichen Besuchern eigene Erinnerungen wachrufen. Auch die klassische verspiegelte Bar in der Schrankwand des Wohnzimmers fehlt nicht. Dort stehen typische Spezialitäten jener Zeit bereit, darunter Kirsch-Whisky, sowjetischer Sekt, Apfelkorn oder Pfefferminzlikör.
Hinter der künftigen Ausstellung steckt viel gemeinschaftliches Engagement. Zuvor hatten Mitarbeiter des städtischen Bauhofes, der Zentralen Verwaltung und des Fachamtes für Öffentlichkeitsarbeit, Tourismus und Kultur (ÖTK) sowie zahlreiche Ehrenamtliche die Wohnung an ihrem früheren Standort in der Leinefelder Lisztstraße sorgfältig abgebaut, in Kisten verpackt und in den Blumenblock gebracht. Am neuen Standort wird die Zeitreise nun mit großer Sorgfalt wieder aufgebaut.
Selbst an den Wänden lebt die Vergangenheit wieder auf. So wurden in der Wohnung sogar originale Tapeten aus DDR-Zeiten angebracht, um die Atmosphäre vergangener Jahrzehnte möglichst authentisch aufleben zu lassen. Genau diese vielen kleinen Details machen den besonderen Reiz der Ausstellung aus und verleihen ihr eine ganz eigene Dichte.
Die DDR-Wohnung ist Teil der Ausstellung zur jüngeren Geschichte Leinefeldes im Blumenblock und fügt sich damit in ein Konzept ein, das den besonderen Charakter dieses Hauses ausmacht. Wo einst ein Plattenbau zum Alltag vieler Menschen gehörte, entsteht im Rahmen der Landesgartenschau ein Ort des Erinnerns, Entdeckens und Staunens. Gerade diese Verbindung von Stadtgeschichte, Alltagskultur und persönlicher Erinnerung verspricht einen Ausstellungsbesuch, der weit über einen gewöhnlichen Blick in die Vergangenheit hinausgeht.
Noch wird geräumt, sortiert und arrangiert. Doch schon jetzt ist zu spüren, dass hier ein Bereich entsteht, der viele Gäste berühren dürfte. Zu besichtigen ist die Ausstellung täglich zu den Öffnungszeiten der Gartenschau von 10 bis 18 Uhr. Wer den Blumenblock besucht, kann sich dort auf eine Ausstellung freuen, die Bekanntes neu sehen lässt und Vergangenes auf eindrucksvolle Weise wieder lebendig macht. Die Landesgartenschau öffnet vom 23. April bis 11. Oktober.
Autor: redUnter dem Motto So wohnten wir in der DDR entsteht dort ein Ort, der Erinnerungen weckt, Geschichte greifbar macht und zugleich neugierig auf einen Ausstellungsbesuch während der Landesgartenschau macht.
Schritt für Schritt ziehen Möbel, Geschirr, Textilien und typische Alltagsgegenstände in die Räume ein. Entstehen wird eine Wohnung, wie sie in den 1970er-Jahren in einem Plattenbau zu finden war. Zu sehen sind etwa ein Schlafzimmer, ein Wohnzimmer, ein Kinderzimmer sowie eine Küche mit charakteristischer Durchreiche.
Auch das typische fensterlose Badezimmer wird originalgetreu wieder aufgebaut. Dort gehören Waschmaschine und Trockner ebenso dazu wie ein Duschvorhang, der klassische Badezimmer-Spiegelschrank samt Inhalt sowie zahlreiche Alltagsgegenstände jener Zeit. Rasierwasser, Haarfestiger, Verbandsmaterial, einfache Pflegeprodukte und die charakteristischen braunen Toilettenpapierrollen lassen den Alltag vergangener Jahrzehnte lebendig werden. Selbst Details wie Handtücher, Fön oder Reinigungsmittel greifen die typische Ausstattung eines DDR-Badezimmers authentisch auf.
Vieles wirkt vertraut, manches überraschend und dürfte bei zahlreichen Besuchern eigene Erinnerungen wachrufen. Auch die klassische verspiegelte Bar in der Schrankwand des Wohnzimmers fehlt nicht. Dort stehen typische Spezialitäten jener Zeit bereit, darunter Kirsch-Whisky, sowjetischer Sekt, Apfelkorn oder Pfefferminzlikör.
Hinter der künftigen Ausstellung steckt viel gemeinschaftliches Engagement. Zuvor hatten Mitarbeiter des städtischen Bauhofes, der Zentralen Verwaltung und des Fachamtes für Öffentlichkeitsarbeit, Tourismus und Kultur (ÖTK) sowie zahlreiche Ehrenamtliche die Wohnung an ihrem früheren Standort in der Leinefelder Lisztstraße sorgfältig abgebaut, in Kisten verpackt und in den Blumenblock gebracht. Am neuen Standort wird die Zeitreise nun mit großer Sorgfalt wieder aufgebaut.
Selbst an den Wänden lebt die Vergangenheit wieder auf. So wurden in der Wohnung sogar originale Tapeten aus DDR-Zeiten angebracht, um die Atmosphäre vergangener Jahrzehnte möglichst authentisch aufleben zu lassen. Genau diese vielen kleinen Details machen den besonderen Reiz der Ausstellung aus und verleihen ihr eine ganz eigene Dichte.
Die DDR-Wohnung ist Teil der Ausstellung zur jüngeren Geschichte Leinefeldes im Blumenblock und fügt sich damit in ein Konzept ein, das den besonderen Charakter dieses Hauses ausmacht. Wo einst ein Plattenbau zum Alltag vieler Menschen gehörte, entsteht im Rahmen der Landesgartenschau ein Ort des Erinnerns, Entdeckens und Staunens. Gerade diese Verbindung von Stadtgeschichte, Alltagskultur und persönlicher Erinnerung verspricht einen Ausstellungsbesuch, der weit über einen gewöhnlichen Blick in die Vergangenheit hinausgeht.
Noch wird geräumt, sortiert und arrangiert. Doch schon jetzt ist zu spüren, dass hier ein Bereich entsteht, der viele Gäste berühren dürfte. Zu besichtigen ist die Ausstellung täglich zu den Öffnungszeiten der Gartenschau von 10 bis 18 Uhr. Wer den Blumenblock besucht, kann sich dort auf eine Ausstellung freuen, die Bekanntes neu sehen lässt und Vergangenes auf eindrucksvolle Weise wieder lebendig macht. Die Landesgartenschau öffnet vom 23. April bis 11. Oktober.



KI-gestützten WhatsApp-Chat gestartet
Stadtgeschichte zieht in den Blumenblock ein
Neue Gartenschau-Höhepunkte