Do, 11:33 Uhr
30.04.2026
Ein Blick in die Statistik
Atypische Beschäftigung in Thüringen weniger verbreitet
Nach den Ergebnissen des Mikrozensus gab es im Jahr 2024 in Thüringen 900.000 Kernerwerbstätige*, von denen 12,7 Prozent in ihrer Haupttätigkeit atypisch** beschäftigt waren. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik anlässlich des Tages der Arbeit am 1. Mai weiter mitteilt, waren das etwa 115.000 Personen...
Damit lag der Anteil der atypisch Beschäftigten in Thüringen um 4,5 Prozentpunkte unter dem Bundesdurchschnitt von 17,2 Prozent. Frauen waren etwas häufiger atypisch beschäftigt als Männer. So waren mehr als die Hälfte (53,5 Prozent) der atypisch Beschäftigten in Thüringen Frauen. Auch hier lag Thüringen unter dem Bundesdurchschnitt: Deutschlandweit waren mehr als zwei Drittel (68,2 Prozent) der atypisch Beschäftigten weiblich.
Während mit 14,6 Prozent fast jede 7. kernerwerbstätige Thüringerin einer atypischen Beschäftigung nachging, war es bei den Thüringer Männern nur jeder 9. Kernerwerbstätige (11,1 Prozent). Der höhere Anteil von Frauen in atypischer Beschäftigung ist auf den höheren Anteil an Teilzeitarbeit mit bis zu 20 Wochenstunden zurückzuführen: 8,2 Prozent der kernerwerbstätigen Frauen arbeiteten 20 Stunden oder weniger. Bei den Männern lag dieser Anteil bei 3,0 Prozent.
In einem Normalarbeitsverhältnis*** waren im Jahr 2024 insgesamt 718.000 Erwerbstätige und damit 79,7 Prozent aller Kernerwerbstätigen in Thüringen tätig. Es befanden sich etwa gleich viele erwerbstätige Männer (79,4 Prozent) und Frauen (80,1 Prozent) in einem Normalarbeitsverhältnis. Dabei ist jedoch zu beachten, dass 28,3 Prozent der kernerwerbstätigen Frauen einer Teilzeitbeschäftigung von mehr als 20 Wochenstunden nachgingen, während dieser Anteil bei den Männern mit 3,8 Prozent deutlich geringer war.
Der Anteil der Selbstständigen (67.000 Personen) an den Kernerwerbstätigen lag in Thüringen im Jahr 2024 bei 7,5 Prozent. Auch hier gab es Unterschiede zwischen Männern und Frauen: Mit 46.000 (9,5 Prozent) waren fast doppelt so viele Männer selbstständig wie Frauen (22.000 Frauen bzw. 5,2 Prozent).
*Kernerwerbstätige sind erwerbstätige Personen im Alter von 15 bis unter 65 Jahren, die sich nicht in schulischer oder beruflicher (Aus-)Bildung oder in einem Freiwilligendienst bzw. im freiwilligen Wehrdienst befinden. Neben den abhängig Erwerbstätigen in Normalarbeitsverhältnissen bzw. in atypischer Beschäftigung zählen hierzu auch Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
**Zu den atypisch Beschäftigten zählen Teilzeitbeschäftigte mit bis zu 20 Arbeitsstunden je Woche, befristet oder geringfügig Beschäftigte sowie Angestellte bei Zeitarbeitsfirmen.
***Beschäftigte in Normalarbeitsverhältnissen üben eine unbefristete Tätigkeit mit über 20 Wochenstunden aus, die direkt für den Arbeitgeber erbracht wird.
Autor: redDamit lag der Anteil der atypisch Beschäftigten in Thüringen um 4,5 Prozentpunkte unter dem Bundesdurchschnitt von 17,2 Prozent. Frauen waren etwas häufiger atypisch beschäftigt als Männer. So waren mehr als die Hälfte (53,5 Prozent) der atypisch Beschäftigten in Thüringen Frauen. Auch hier lag Thüringen unter dem Bundesdurchschnitt: Deutschlandweit waren mehr als zwei Drittel (68,2 Prozent) der atypisch Beschäftigten weiblich.
Während mit 14,6 Prozent fast jede 7. kernerwerbstätige Thüringerin einer atypischen Beschäftigung nachging, war es bei den Thüringer Männern nur jeder 9. Kernerwerbstätige (11,1 Prozent). Der höhere Anteil von Frauen in atypischer Beschäftigung ist auf den höheren Anteil an Teilzeitarbeit mit bis zu 20 Wochenstunden zurückzuführen: 8,2 Prozent der kernerwerbstätigen Frauen arbeiteten 20 Stunden oder weniger. Bei den Männern lag dieser Anteil bei 3,0 Prozent.
In einem Normalarbeitsverhältnis*** waren im Jahr 2024 insgesamt 718.000 Erwerbstätige und damit 79,7 Prozent aller Kernerwerbstätigen in Thüringen tätig. Es befanden sich etwa gleich viele erwerbstätige Männer (79,4 Prozent) und Frauen (80,1 Prozent) in einem Normalarbeitsverhältnis. Dabei ist jedoch zu beachten, dass 28,3 Prozent der kernerwerbstätigen Frauen einer Teilzeitbeschäftigung von mehr als 20 Wochenstunden nachgingen, während dieser Anteil bei den Männern mit 3,8 Prozent deutlich geringer war.
Der Anteil der Selbstständigen (67.000 Personen) an den Kernerwerbstätigen lag in Thüringen im Jahr 2024 bei 7,5 Prozent. Auch hier gab es Unterschiede zwischen Männern und Frauen: Mit 46.000 (9,5 Prozent) waren fast doppelt so viele Männer selbstständig wie Frauen (22.000 Frauen bzw. 5,2 Prozent).
*Kernerwerbstätige sind erwerbstätige Personen im Alter von 15 bis unter 65 Jahren, die sich nicht in schulischer oder beruflicher (Aus-)Bildung oder in einem Freiwilligendienst bzw. im freiwilligen Wehrdienst befinden. Neben den abhängig Erwerbstätigen in Normalarbeitsverhältnissen bzw. in atypischer Beschäftigung zählen hierzu auch Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
**Zu den atypisch Beschäftigten zählen Teilzeitbeschäftigte mit bis zu 20 Arbeitsstunden je Woche, befristet oder geringfügig Beschäftigte sowie Angestellte bei Zeitarbeitsfirmen.
***Beschäftigte in Normalarbeitsverhältnissen üben eine unbefristete Tätigkeit mit über 20 Wochenstunden aus, die direkt für den Arbeitgeber erbracht wird.