Zwischenbilanz Polizeieinsatz zum 17. AfD-Bundesparteitag in Erfurt
Zehntausende demonstrieren überwiegend friedlich
Der Einsatz der Thüringer Polizei anlässlich des 17. Bundesparteitags der AfD in Erfurt wurde in den frühen Morgenstunden von einem starken Zustrom von Versammlungsteilnehmenden geprägt. Insgesamt reisten die Teilnehmenden mit über 200 Reisebussen, Pkw oder dem ÖPNV an...
Im gesamten Stadtgebiet kam es zu zahlreichen Versammlungen und Protestaktionen sowie mehreren Blockadeaktionen, auf die die Einsatzkräfte lageangepasst reagierten. Der Bundesparteitag der AfD in der Messe Erfurt konnte trotz des anlaufenden Protestgeschehens planmäßig und pünktlich beginnen.
Der überwiegende Teil der Proteste verlief friedlich. Vereinzelt kam es zu kleineren Auseinandersetzungen, die durch die Einsatzkräfte schnell beendet werden konnten.
Nach aktuellem Stand beteiligten sich im Tagesverlauf in der Spitze knapp 31.000 Menschen an den verschiedenen Versammlungen und Protestaktionen. Insgesamt wurden sechzehn Gegenversammlungen durchgeführt. Darüber hinaus kam es zu Blockadeaktionen, an denen sich knapp 10.000 Personen beteiligten. Schwerpunkte lagen hier auf dem Raum Gothaer Platz/Gothaer Straße und Binderslebener Landstraße sowie auf der A71. Diese wurden zeitweise von mehreren tausenden Demonstrierenden an mehreren Stellen blockiert.
Außerdem seilten sich von zwei Autobahnbrücken der A71 Personen ab. Die Autobahn konnte am frühen Nachmittag wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Es kommt weiterhin zu Verkehrsbeeinträchtigungen im Bereich des Gothaer Platzes, der Binderslebener Landstraße sowie im westlichen Bereich des Messegeländes.
Bislang wurden achtundvierzig Straftaten sowie elf Ordnungswidrigkeiten registriert. Die entsprechenden Ermittlungen wurden eingeleitet. Im Bereich Frienstedt kam es zu einem Verdacht des schweren Landfriedensbruchs. Das Durchbrechen einer polizeilichen Absperrung sowie die Angriffe auf die Einsatzkräfte wurden unterbunden. Im Zusammenhang mit dem Versammlungsgeschehen gab es vereinzelte Vorkommnisse, bei denen Medienaktivisten / Medienvertreter leicht verletzt wurden. Entsprechende Ermittlungen wurden eingeleitet.
Polizeiführer Thomas Quittenbaum dankt den vielen Versammlungsteilnehmenden, die ihre Grundrechte friedlich und verantwortungsvoll wahrgenommen haben: "Unser Ziel ist es, die unterschiedlichen verfassungsrechtlich geschützten Interessen in einem anspruchsvollen Einsatzgeschehen miteinander in Einklang zu bringen. Dieses Ziel verfolgen wir weiterhin mit Augenmaß, Professionalität und der notwendigen Konsequenz gegenüber Straftaten."
Die Thüringer Polizei wird auch im weiteren Einsatzverlauf in der Nacht und am morgigen Sonntag mit starken Kräften im Stadtgebiet präsent bleiben und fortlaufend über das Einsatzgeschehen auf ihren Social-Media-Kanälen informieren.
Für Medienvertreter ist weiterhin eine Hotline unter der Telefonnummer 0361-574315028 eingerichtet. Hier erhalten Journalistinnen und Journalisten Informationen zum Einsatzgeschehen, Unterstützung bei Fragen sowie Hilfe bei Problemen vor Ort. Darüber hinaus kann über die Medienhotline Schutzbedarf angezeigt werden.
Den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Besuchenden steht an diesem Wochenende weiterhin eine Hotline der Stadt Erfurt unter der Telefonnummer 0361/6552424 zur Verfügung.
Autor: emw
Kommentare
Echter-Nordhaeuser
04.07.2026, 19:50 Uhr
So ist das .....
Wer hat die 200 Reisebusse finanziert?
Der Terror hat ein Gesicht
RAF, Antifa, Die Linke und Die Grünen☝️
Dies sind die schlimmsten Hetzer und Gewalttäter.
Fischkopf
04.07.2026, 20:19 Uhr
Ach
auf wehrlose und schon am Boden liegende Personen (in diesem Fall von der Presse) weiterhin einzutreten, dass sind nur vereinzelte Vorkommnisse ?
Diese Leute von der Antifa sind in meinen Augen nur der reine Abschaum und zeigen heute wieder in Erfurt, für was sie stehen und wessen Geistes Kind sie sind.
Sich hinstellen, ganz laut Nazi's schreien und dann dieses Wort mit nur 4 Buchstaben nicht einmal richtig auf die Straße schreiben können.
Herr, lass endlich Hirn vom Himmel regnen ....
P.Burkhardt
04.07.2026, 21:20 Uhr
Die AntiFa-Radikalen...
...werden nie begreifen, dass sie mit radikalen Aktionen nur noch Wasser auf die Mühlen der extremen Rechten kippen.... wie weiter oben nachzulesen... und die AFD wird das schamlos für sich ausnutzen.
Marino50
04.07.2026, 21:38 Uhr
Demonstrationen
Wer bezahlt diesen riesigen Einsatz. Blockade der A71 und andere Straßen bzw. Zufahrten. Mit Bussen aus allen Bundesländern wurden die Leute angekarrt. Für was das alles. Man stelle sich vor, die AfD hätte so etwas inszeniert bei einem Parteitag der LINKEN oder anderen Partei.
Das beste an dieser ganzen Sache ist, die Parteitags-Teilnehmer waren schon fast alle drin in der MESSE.
Das Geld hätte man sparen können für wichtigere Sachen.
mike07
04.07.2026, 22:34 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert von vgf Verhalten Sie sich bitte höflich gegenüber Anderen
Harzfan
05.07.2026, 01:37 Uhr
Friedlich demonstrieren ist wohl relativ
Wenn der linksextreme Mop eine Hetzjagd veranstaltet und einen Mann zu Boden bringt, ihn im Liegen mit Fußtritten malträtiert... Herr Purkhardt's einziger Kommentar dazu ist, dass die Afd das schamlos ausnutzt. Inwiefern?
Echter Sundhäuser
05.07.2026, 05:25 Uhr
Eins ist sicher
Ulrich Siegmund wird im September neuer Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, das ist so sicher wie die Antifa stets vermummt auftritt, nur Steine auf Polizisten schmeißen kann und mit arbeiten nichts am Hut hat.
Hahaha
Lautaro
05.07.2026, 09:06 Uhr
Naja,,,so richtig viele Arbeiter waren offensichtlich nicht dabei....
Dieses ganze gegen " Ihr wisst schon" Dingens aktiviert immer wieder Menschen , welche für ihren Lebensunterhalt niemals schwitzen müssen,,,,
Jäger53
05.07.2026, 09:23 Uhr
Demonstration
Sollten diese Demonstranten nicht besser gegen die jetzige Regierung demonstrieren, wenn die Regierung so weiter macht ist Deutschland bald am Boden. Gegen die AfD demonstrieren aber die Wirklichkeit nicht sehen.
Leser X
05.07.2026, 09:38 Uhr
Das könnte doch aber auch mal Anlass sein...
... auf Seiten der AfD zu überlegen, warum sie - abgesehen von ihrer nach meiner Auffassung fehlgeleiteten und frustgesteuerten Stammwählerschaft - so verhasst ist. Irgendwoher muss es ja kommen, dass gegen ihre Parteitage so umfassend demonstriert wird, wie bei keiner anderen Partei.
Außerdem steht es den Volksgenossen doch frei, ihrerseits gegen Parteitage anderer Parteien Demonstranten zu mobilisieren. Scheint nur nicht zu klappen.
Ossiflüsterer
05.07.2026, 10:29 Uhr
Siamo tutti antifascisti
Mal wieder bezeichnend, was man hier lesen muss. Da demonstrieren 31.000 aufrechte Demokratinnen (selbstverständlich war ich dabei) und hier wird sich ein singuläres Ereignis rausgepickt, um die Proteste zu delegitimieren.
Man konnte hier ja bereits häufiger das Problemfeld Mathematik in Artikeln und Kommentaren erfassen, deshalb schreibe ich es in aller Deutlichkeit:
Es wurden bislang 48 Straftaten registriert. Bei 31.000 Demonstrierenden ergibt dies eine Quote von ca. 0,15 % und beweist, wie friedlich und diszipliniert Bürger von ihrem Grundrecht in Erfurt Gebrauch gemacht haben.
Angriffe auf Journalisten sind selbstverständlich zu verurteilen, aber hier eine Kontaktschuld heraufzubeschwören, ist an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. In dieser Logik müsste der von den Nationalsozialisten exzessiv genutzte Begriff "Abschaum" ebenso auf Landwirte beispielsweise angewendet werden, welche ebenfalls im Protest Autobahnen blockierten, Politiker bedrängten und Straftaten begingen.
Euphrasia
05.07.2026, 10:50 Uhr
Vermisse Kommentar
Warum vermisse ich den Kommentar unserer Bundesregierung bezüglich diesen krawallenden Linken Antifa nicht? Ach ja, das ist demonstrieren mit mit Verlaub.
Es ist überwiegend friedlich geblieben und das ist extrem wichtig
was die AfD betrifft-so verhasst ist die Partei nicht, Leser X. Sie ist stärkste Kraft in Ost und West. Demonstrieren tut da in erster Linie ein Milieu, welches selbst nicht sonderlich beliebt, aber dafür sehr mobilisierungsstark ist, aber eben bisher die mediale Deutungshoheit hatte. Das geht gerade zu Ende. Was soll man von den radikalen Teil der Demonstranten halten, die Autobahnen und Straßen blockieren, obwohl der Parteitag schon begonnen hatte? Damit schikaniert man die normalen Bürger. Einige klebten sich sogar an einer Straba Strecke fest, welche gar nicht befahren wurde an diesem Tag... Jeder blamiert sich so gut wie er kann. Und dann sind die Leute (endlich) wieder nach Hause gefahren. In meinen Augen verächtliches Verhalten gegenüber den Einheimichen. Ich bin (noch immmer ) CDU Wähler und und habe diese Partei (AfD)noch nie gewählt. Aber diese hysterischen Anti-Rechts Demos verlieren jede Glaubwürdigkeit. Heute läuft in Erfurt der Parteitag in Ruhe ab. Die Partei wird immer mehr normlisiert, ob uns gefällt oder nicht. Sie wird an Macht kommen und dann bin ich mal auf Kompetenz in der Breite gepannt. Wäre die Partei schon an Koalitionen beteiligt gewesen, die Wähler hätten sich in Scharen wieder von der AfD abgewandt. In jedem Falle ist die linksliberale Meinungshoheit vorbei. Und das ist gut so. Nur noch eins: Wenn die CDU sich mit der immer mehr sich radikalisierende Linken zusammen tut, wem soll man als bürgerlich und freiheitlich enkenden Menschen wählen? Kubickis FDP? Ich fürchte, viele würden von der CDU eben zu diese AfD abwandern.
Kompliment an die Polizei: Die AfD konnte ihre gestzlichen Pflicht (ja, ein Parteitag ist vorgeschrieben!) nachkommen und die vielen friedlich Demonstranten, auch wenn ich das linke Weltbild nicht teile, konnten ihre Recht auf Versammlungfreiheit ausüben. Danke.
Strandläufer
05.07.2026, 11:33 Uhr
Antifaschist
Ich war bin und werde immer ein Antifaschist sein. Schaut man auf das Dritte Reich, kann nur jeder auch nur halbwegs intelligente Mensch ein Antifaschist sein.
Umsomehr ärgert es mich, wie inflatinär mit den Begrifflichkeiten "Nazi"/"Faschist"umgegangen wird. Das ärgert mich wirklich, weil es Grausamkeiten verharmlost, ja nahezu lächerlich macht.
Gegen Faschismus muss man aufstehen, wehrhaft sein.
Jedoch eine demokratisch wählbare Partei (ob man das gut findet oder nicht) an ihrer Pflicht zu hindern den verpflichtenden Parteitag abzuhalten, ist eine andere Sache.
Wo bleibt das Bunte?
Wo der Wunsch nach Vielfalt?
Wo die Meinungsfreiheit?
Wo die Toleranz?
Ich sehe leider nur eine radikale Seite und die ist leider von links.
Die heutige AfD bedient sich vielem was früher bei der CDU verortet wurde (wo viele echte Altnazis nach dem Krieg eine politische Heimat fanden, ähnlich der SED Funktionäre bei der PDS/Linken).
Die Saat der Radikalität ist somit breit verstreut, wenngleich mir nicht bekannt ist, dass ein PT der Linken so massiv bedroht wurde, nicht mal zu Zeiten der "Roten Socken/mit denen regiert man nicht".
Eine Meinungsvielfalt muss extrem links als auch rechts aushalten, solange das Verfassungskonform bleibt.
Das nennt sich Demokratie.
Ein bisschen schmunzeln musste ich doch: erst wird von Gruppierungen verschlafen, dann von den nächsten eine gesperrte Straße blockiert und dann zum Widerstand gegen die "Natzis" aufgerufen.
Wer auch immer zu diesem von wem auch immer organisierten Rumpelhaufen gehörte: das ist blamabel. Aber man sieht auch hier deutlich Qualitätsunterschiede.
Leute Leute Leute...so wird das nix und zieht auch Demonstranten mit ins Lächerliche, die friedlich ihr Demorecht wahrgenommen haben was wiederum rechtens und akzeptabel ist.
Ich lehne ausdrücklich jegliche! Form der Radikalität ab, egal von welcher Seite.
Aber Angst habe ich aktuell am Wenigsten vor Rechts.
murmeltier
05.07.2026, 11:50 Uhr
Verschlafen
Was ist bloß los mit den Linken, dem DGB und der SPD? Haben die ihre Vorfeldgruppen und Hammerbanden nicht mehr im Griff? Da wird der Angriff oder die Stürmung des Messegeländes einfach verschlafen. Da werden Straßen und Autobahnen blockiert, die sowieso gesperrt sind.
Was mich am meisten ärgert ist die Tatsache, dass so schludrig mit meinen Steuern umgegangen wurde. Früher da war noch Rama-Zamba, da wurden wenigstens noch Mülltonnen angebrannt und Pflastersteine geworfen. Polizisten als Bullenschweine beschimpft und alle anderen außerhalb "unserer Demokratie" waren Faschisten und Nazis.
Ich wusste es eigentlich schon vorher - die einzige Formation, die von der verquirlten "widersetzen-zusammenstehen-kacke" profitieren wird, das ist die AfD. Und mal ehrlich: eine andere Alternative gibt es in Deutschland nicht. Und da meine ich Ost und West.
PS: Gestern musste noch das Investigativ-Team des mdr zugegeben, dass den Termin für dieses Wochenende die Messe selbst vorgeschlagen hatte. Also nichts mit 100 Jahre NSDAP, aber vielleicht sitzen die Nazi ja nicht nur in der AfD. Das ist Comedy in Echtzeit, wenn es nicht das Geld des noch arbeitenden Teils der anderen Demokratie kosten würde.
Tom der ungläubige
05.07.2026, 16:10 Uhr
Oberlehrer, Burkhard! Also, ehrlich!
Der erste Teil ihrer Prämisse ist durchaus richtig, Chaoten, die es noch nicht mal schaffen, früher aufzustehen als die Alternative. Dann aber der Partei, die eigentlich nur ihren im übrigen gesetzlich vorgeschriebenen Parteitag abhalten möchte, noch vorzuwerfen, sie würde diese Proteste der neuen Linken, Neofaschisten (ich meine, die gewalttätigen) schamlos ausnutzen, ist unterirdisch. In ihrer Lesart heißt es also das Opfer, wohl gemerkt der gewaltsamen Proteste., dass sich im übrigen dagegen nicht mit Gegengewalt wehrt (AfD)sondern höchstens verbal ist das Schwein! Weil es daraus nutzen zieht. Natürlich zieht die AfD nutzen daraus aber nicht schamlos. Das brauchen die gar nicht. Die brauchen sich nur die Figuren angucken, die dort wohl gemerkt die gewaltsamen aufmarschiert sind. Und im übrigen stelle ich hier mal die Frage. Wollt ihr eine Zukunft wo solche Figuren das Sagen haben? Wenn ihr das wollt, dann haben wir wirklich wieder 1933 oder ein paar Jahre davor. Siehe S. A und Rotfrontkämpferbund, in die heutige Zeit runter gebrochen wären beide, da linke Bewegungen, die Antifa. Und jeder, der hinter der Fahne der Antifa hinterher marschiert, ist für mich ein Neo Faschist, der nichts Gutes für unsere Gesellschaft verheisst. also Burkhard beschuldigen sie nicht das Opfer der Chaoten daraus einen Vorteil zu ziehen, sondern bleiben Sie bei der Verurteilung der Chaoten, denn sie sind doch der lupenreine Demokrat, ever! Hier! oder doch nicht? Oder nur der Lupenreine von unserer Demokratie? Da gibt’s schon Unterschiede! Leider!
P.Burkhardt
05.07.2026, 18:40 Uhr
Ach Mann @Tom...
...das hat doch ein AFDling selbst genauso gesagt... bitte selber googeln...
Teja
05.07.2026, 21:48 Uhr
Friedlich
Gut,das es in Erfurt nicht zur Eskalation kam.
Gott sei Dank war die Polizei derart massiv aufgestellt,das es sich nur wenige der auf Krawall gebürsteten Leute wagten, ernsthafte Aktionen zu starten.
Soll das nun immer so auf Kosten der Steuerzahler sein,oder siegt nicht irgendwann mal die Vernunft?
Demokratie muß auch wehrhaft gegen alle Storer,egal aus welchem Lager sie kommen ,verteidigt werden.
Danke an die Polizei und die friedlichen Demonstranten.
Kleinkrämer
05.07.2026, 23:53 Uhr
Manche Erfurter Demonstranten schädigen die Demokratie...
...aber natürlich nicht, weil sie demonstrieren, - das gehört zur Demokratie, sondern weil sie gegen die AfD als Symptom auftreten und nicht gegen die Ursachen dieses Symptoms:
eine Parteienlandschaft, die gebeutelt von Chinas Stärke und von der selbst beflügelten Globalisierung mit all ihren Folgeproblemen, ihre eigenen materiellen und sozialen Wohlstandversprechen gegenüber dem Wähler nicht mehr einhalten kann.
Auf Journalisten herumtrampeln, das geht natürlich gar nicht und muss strikt geahndet werden. Und zwar unabhängig davon, welche politische Farbe auf den Journalisten herumtrampelt.
P.Burkhardt
06.07.2026, 09:04 Uhr
Nichts und niemand...
... hat in unserer Demokratie etwas gegen eine regierungskritische Opposition (tatsächlich ist sie ein wichtiges, demokratisches Korrektiv) ...Auch die 10.000 Demonstranten in Erfurt nicht. Die demonstrieren dagegen, dass die AFD Ihre oppositionelle Haltung zu Lasten der schwächsten der Gesellschaft ausleben will (Migranten, Arbeitslose, Kranke, Geringverdiener) und das Ganze mit kruden, rassistisch und völkisch geprägtem Gedankengut unterlegt. Opposition bedeutet eben nicht, nur immer gegen alles zu sein und vermeintlich Schuldige zu benennen. Opposition bedeutet, umsetzbare Lösungen für die Probleme im Land aufzuzeigen, die sich innerhalb des Rechtsrahmens bewegen ohne Menschen zu stigmatisieren, die nicht dem völkischen Ideal entsprechen.... und da liefert die AFD nunmal gar nix.
Artemidor
06.07.2026, 16:25 Uhr
Herr P.Burkhardt sie enttäuschen, wieder einmal.
Es ist richtig, dass Opposition ein wichtiger Bestandteil unserer Demokratie ist und dass sich jede Partei an Recht und Gesetz halten muss. Allerdings enthält Ihr Kommentar, lieber Herr P.Burkhardt, mehrere pauschale Wertungen, die eher Ihre politische Einschätzung als nachprüfbare Tatsachen widerspiegeln.
Zu behaupten, die AfD liefere gar nichts, halte ich für unzutreffend. Unabhängig davon, wie man ihre Positionen bewertet, hat die Partei zahlreiche parlamentarische Anträge und Konzepte zu Themen wie Migration, Energiepolitik, Innerer Sicherheit, Steuerpolitik oder Bürokratieabbau eingebracht. Ob diese Vorschläge sinnvoll oder umsetzbar sind, kann jeder für sich bewerten.
Auch Ihre Aussage Herr P.Burkhardt, die AfD wolle Politik zu Lasten der Schwächsten betreiben, ist eine politische Interpretation, Ihre Interpretation. Viele Wähler der AfD sehen das anders. Sie verbinden mit einer strengeren Migrationspolitik, einer Begrenzung staatlicher Ausgaben und einer veränderten Sozialpolitik die Hoffnung, dass dies langfristig alln Bürgerinnen und Bürgern zugutekommt. Wähler anderer Parteien teilen diese Einschätzung natürlich nicht.
Gerade deshalb sollte man politische Positionen an ihren Inhalten messen und sachlich darüber diskutieren, anstatt sie pauschal als gar nichts abzutun oder den politischen Gegnern bestimmte Motive zu unterstellen. Davon lebt eine Demokratie.
Tom der ungläubige
06.07.2026, 19:02 Uhr
Oh mein Gott, wie muss der Oberlehrer der NNZverdrahtet sein?
Lesen Sie, Herr Oberlehrer eigentlich noch mal ihre Kommentare durch, bevor sie sie veröffentlichen.? Ich glaube es nicht!
Ich weiß auch nicht, welcher Fetisch sie reitet, anzu erkennen, dass die Mehrheit eben nicht ihre unsere Demokratie möchte! Sie möchte als Demos, die wirkliche Demokratie, nicht die von Steinmeier und nicht die von der Antifa und schon gar nicht. Die von Burkhard, was wir wollen, ist die Demokratie, die schwer erkämpft mit der Aufklärung (falls Sie damit etwas anfangen können) dafür gesorgt hat, dass Kirche/Religion/Adel obsolet wurden und Freiheit im Denken postuliert wurde. (Heinrich Heine, falls Sie diesen Namen mal gehört haben) und so weiter. Und wir sind immer noch ein Volk und wir wollen uns nichts verbieten lassen! was wir denken sollen soll uns nie jemand verbieten, auch kein Burkhardt! (Kleines Beispiel für eingeschränktes denken😉).. wenn wir unsere Freiheit der Rede, des Ausdrucks nicht verteidigen, landen wir da, wo wir vor 37 j Jahren gestartet sind!. Dafür sind wir auf die Straße gegangen, nicht für irgendwelche Ableger der MauerMörder,partei/die linke/Antifa und so weiter. Wenn wir es zulassen, dass diese Leute wieder unser Denken bestimmen, dann haben wir die friedliche Revolution ad absurdum geführt.! Und tatsächlich haben wir dann wieder die DDR im neuen Gewand! Wollt ihr das? (Bei the way ist schon einmal schief gegangen aber wenn’s nicht reicht im Kopf braucht man das zweimal😉)
Kobold2
06.07.2026, 19:17 Uhr
Ich finds ja peinlich
Wenn man sich, wie Diebe durch die Nacht schleicht, dann noch spöttisch und herablassend über Menschen spricht, die ihr Demonstrationsrecht wahrnehmen, aber gleichzeitig Volkspartei sein will. Von solchen Leuten möchte ich nicht regiert werden.
Der von Frau von Storch prognostizierte Bürgerkrieg und die zugenagelten Fensterscheiben hat es ja nicht gegeben. Hier wurde auch wieder im Vorfeld viel Angst und Hass verbreitet und mit den Gefühlen der einfachen Gemüter gezielt gespielt. Nein, so wird das bestimmt nichts, mit einem besseren Deutschland.
P.Burkhardt
06.07.2026, 20:34 Uhr
Danke, Artemidor... für Ihren Kommentar.
...er unterscheidet sich wohltuend von den üblichen persöblichen Hasstiraden ala' Tom und ist sachbezogen.
Ohne ins Detail zu gehen, gebe ich Ihnen Recht: Ja, die AFD hat "Lösungen" präsentiert. Die ich allerdings weder für völkerrechtlich umsetzbar, noch für wirtschaftlich oder vor dem demografischen Hintergrund für sinnvoll halte - womit ich auch nicht alleine bin. Deswegen liefert die AFD in meinen Augen nix (sinnvolles oder umsetzbares).
Mir fehlt bei der AFD einfach der Blick auf das Ganze. Die Partei (wie sie ja selbst nicht müde wird zu bekunden) erzählt genau die Dinge, die einfach genug (aber eben nicht zielführend) sind um Wählerstimmen zu bekommen.
Ich gehe (wie Frau Weidel ja auch) davon aus, dass wir noch in diesem Jahr einen AFD-Ministerpräsidenten sehen werden. Vielleicht wird auch der nächste Kanzler/in von der AFD gestellt... allerdings bezweifle ich, dass dann auch nur ein angestrebtes Ziel der AFD umgesetzt werden kann, da diese einfach in unserer Welt realitätsfremd sind und wahrscheinlich mehr Probleme schaffen, als lösen. Das auszudiskutieren würde uns beide lange beschäftigen. Ich empfehle einen Blick nach Polen und Italien... dort sind die Rechtspopulisten bereits an der Realität gescheitert... das wird einer AFD nicht anders ergehen... Hand drauf. Gut für das Land und für uns... ist es aus meiner Sicht jedenfalls nicht.
Waldemar Ceckorr
06.07.2026, 22:13 Uhr
wenn wir den zustand unseres landes heute betrachten,
kann es mit der AFD nur aufwärts gehen, noch weiter runter ist ja, meiner meinung nach, kaum noch möglich.
der waldi
marco-sdh
06.07.2026, 22:22 Uhr
Unglaublich, Ungläubiger....
... jetzt müssen Sie nur noch erklären, warum Sie vor dem Hintergrund Ihrer ganzen statements ....
"Dafür sind wir auf die Straße gegangen, nicht für irgendwelche Ableger der MauerMörder,partei/die linke/Antifa und so weiter. Wenn wir es zulassen, dass diese Leute wieder unser Denken bestimmen, dann haben wir die friedliche Revolution ad absurdum geführt.! Und tatsächlich haben wir dann wieder die DDR im neuen Gewand! Wollt ihr das?"
ein Loblied auf die singen, die sich genau dem an die Brust schmeißen. Putin ist ein anerkannter Kriegsverbrecher, Meinungsfreiheit gibt in Russland nicht mehr, wer aufmuckt, fällt vom Balkon oder stürzt mit dem Flieger ab, und unsere AfDlinge können sich in ihrer Begeisterung für den kaum bremsen. Zum Ausgleich nässt sich die von-Storch-Fraktion vor Begeisterung für den Verhaltensauffälligen aus dem Oval Office regelmäßig ein.
Ich bin 1989 nicht dafür auf die Straße gegangen, damit sich 1933 wiederholt. Ich bin auch nicht dafür auf die Straße gegangen, dass sich eine Partei rühmt, nicht zu den "Kartellparteien" zu gehören und die genau diesen in Sachen Vetternwirtschaft und Parteispendenskandalen zum Lehrmeister gereicht. Ich bin auch nicht für Demokratie demonstrieren gegangen, um 37 Jahre später eine Partei zu haben, die genau diese im ersten Schritt einschränken und weitergehend abschaffen will.
Ich bin 1989 voller Hoffnung auf Frieden, Freiheit und Wohlstand für alle, für Gemeinwohl und gesellschaftlichen Zusammenhalt auf die Straße gegangen. Und am letzten Wochenende war ich wieder dabei, weil diese Werte gefährdet sind, wenn man den Populisten den Raum gibt, ihre unsubstantiierte aufwieglerische Hetze zu verbreiten.
P.Burkhardt
08.07.2026, 20:00 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert von psg Dreimal gelesen und keinen Bezug zum Meldung der Thüringer Polizei erkannt.
return1982
08.07.2026, 22:56 Uhr
Fina
Die Gewalt geht von links finanzierten aus!
Ich habe noch nie gehört das ein rechter oder AFD‘ler vor spd linken oder grünen Parteitag demonstriert oder dessen Mitglieder bedroht/verletzt hat !
Es ist immer wieder die linke Vorhut die Gewalt androht
henyklein
09.07.2026, 11:52 Uhr
Angst ...
... vor der normalen deutschen Sprache ist heilbar. Der hier unglenk durchgegenderte Artikel jedenfalls läßt eine Frage offen: Warum nochmal werden weibliche Medienvertetende hier sexistisch ausgegrenzt?
Zum Thema: den linken Verfassungsfeinden sollte alsbald das Handwerk gelegt werden. Beginnen könnte das, indem die Polizei das Vermummungsverbot bei Versammlungen rigoros durchsetzen und Verstöße ahnden würde. Wer weiß, und vielleicht entdecken wir dann hinter der feigen und rechtswidirgen Maskierung der Krawalltäter auch den einen oder anderen nordhäuser Linksextremisten. Wir normalen Menschen könnten dann um diese Personen einen großen Bogen machen.
P.Burkhardt
09.07.2026, 13:24 Uhr
Welchen Grund könnte es denn...
...für Rechtsradikale geben, vor einem Parteitag der "Altparteien" zu demonstrieren ? Das diese das Grundgesetz achten und beibehalten wollen ?
Euphrasia
09.07.2026, 18:24 Uhr
Wer will der kann..
Wenn man etwas falsch verstehen will, gelingt das immer. Ich frage mir nur; gibt man ein Kommentar um seine Meinung zu äußern, oder doch nur um (mit sehr viel Text) sein Namen unter jeden Artikel zurück zu finden.
Jeder darf äußern (falls man nett bleibt) und jeder darf seine Meinung haben, ohne das anderen dies widersprechen müssen.
Kobold2
09.07.2026, 18:45 Uhr
Ich kann helfen, return 1982
Suchen sie mal im Netz nach dem politischen Aschermittwoch der Grünen in Biberach 2024.
Erhellend ist auch die Anzahl der Strafanzeigen, im Verhältnis zur Teilnehmerzahl dieser unangemeldeten Demo.
Die Geschichte mit Herrn Habeck an der Fähre ist ihnen offensichtlich auch entfallen.
Grünwähler kann man hier sicher ausschließen.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.