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Di, 19:27 Uhr
07.07.2026
Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei fordert schnelles Eingreifen

Drogenhandel muss konsequenter bekämpft werden

Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Jochen Kopelke kommentiert den heutigen Drogenbericht der Bundesregierung: „Die Zahl von 2.150 Drogentoten ist alarmierend und ein deutlicher Weckruf. Hinter jeder Zahl steht ein Mensch, eine Familie und ein persönliches Schicksal...

Die Polizei erlebt täglich, wie leicht illegale Drogen heute über Dealer-Netzwerke, das Darknet, soziale Medien und sogenannte Drogentaxis verfügbar sind.


Aus Sicht der Gewerkschaft der Polizei (GdP) muss der Staat jetzt entschlossen handeln: Wir brauchen eine konsequente Bekämpfung der organisierten Rauschgiftkriminalität, mehr Ermittlungsdruck gegen Dealer und Hintermänner sowie eine deutlich stärkere Kontrolle digitaler Vertriebswege. Gleichzeitig gilt: Repression allein reicht nicht aus. Prävention, Suchthilfe und niedrigschwellige Beratungsangebote müssen flächendeckend gestärkt werden, um insbesondere junge Menschen vor dem Einstieg in die Sucht zu schützen.

Die Rekordzahl der Drogentoten zeigt, dass wir den Kampf gegen die Drogenkriminalität und ihre verheerenden Folgen mit aller Konsequenz führen müssen. Polizei, Gesundheitswesen, Kommunen und Politik tragen hier gemeinsam Verantwortung.“
Autor: emw

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