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Mi, 10:02 Uhr
05.08.2026
Ein Blick in die Statistik

Fast alles wurde teurer

Die Verbraucherpreise in Thüringen sind im Juli 2026 durchschnittlich um 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. In nahezu allen Hauptgruppen wurden im Juli 2026 Preissteigerungen im Vergleich zum Vorjahresmonat festgestellt…

Lediglich die Hauptgruppe Bekleidung und Schuhe zeigte eine Senkung im Vergleich zum Vorjahresmonat (-0,7 Prozent). Einen im Vergleich zu anderen Hauptgruppen weiterhin moderaten Preisanstieg wies der Bereich Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke auf (+0,5 Prozent), allerdings bei einem bereits konstant hohen Preisniveau. Einige Verbraucherinnen und Verbraucher haben es wahrscheinlich schon selbst beim Wocheneinkauf gemerkt, dass Gurken in diesem Jahr deutlich teurer sind. Im Vergleich zum Juli 2025 mussten sie 66,1 Prozent mehr für dieses Gemüse ausgeben. Ebenso bei Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchten wurden weiterhin hohe Preisanstiege im Vorjahresvergleich verzeichnet (+5,7 Prozent). Ausschlaggebend hierfür waren unter anderem deutliche Preissteigerungen für tiefgefrorene Fische und Fischfilets (+9,3 Prozent).

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Indexverstärkend wirkten zudem Heizöl und Kraftstoffe. Ohne diese beiden Positionen läge die Inflationsrate im Juli 2026 bei 2,0 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind die Preise für Heizöl, einschließlich Betriebskosten um 27,4 Prozent gestiegen. Für Kraftstoffe stiegen die Preise zum Juli 2025 um 26,0 Prozent.

Die Sommerferien sind in Thüringen Anfang Juli gestartet. Das bedeutet für viele Thüringerinnen und Thüringer, dass sie einiges mit ihren Kindern oder Enkelkindern unternehmen wollen. Für einen Besuch von Sport- und Freizeitveranstaltungen und Ähnliches (+6,5 Prozent) oder für Freizeit- und Sportdienstleistungen (+3,4 Prozent) mussten sie allerdings deutlich tiefer in die Tasche greifen als noch im Juli 2025.

Nachdem in den letzten beiden Monaten Senkungen im Vergleich zum jeweiligen Vormonat verzeichnet werden konnten, stiegen die Verbraucherpreise im Juli im Vergleich zum Vormonat Juni um durchschnittlich 0,8 Prozent wieder an. Ein Grund hierfür war, dass die Spritpreise an den Zapfsäulen infolge des Wegfalls der niedrigeren Spritsteuer wieder gestiegen sind. Im Vergleich zum Vormonat Juni mussten Autofahrerinnen und Autofahrer 9,7 Prozent mehr bezahlen.
Autor: red

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Kommentare
emmerssen
05.08.2026, 10:54 Uhr
Da sage ich doch Danke
Zu den vielen "Reformen " unserer Regierung. Mehr netto in der Tasche wurde versprochen. Die Frage ist nur wer jetzt mehr netto hat?
Paulinchen
05.08.2026, 12:29 Uhr
@emmerssen...
Unser Geld ist doch nicht weg, es macht im Moment nur Andere glücklich....
Wie war das nochmal mit der festen Zusage im Bezug auf das Klimageld, welches jedem Bürger zugesagt wurde?
diskobolos
05.08.2026, 16:43 Uhr
Wer jetzt mehr netto hat?
Na z. B. alle Rentner. In den letzten 3 Jahren wurde die Renten um insgesamt 13% erhöht. Da die sich im Wesentlichen aus den AN-Einkommen berechnen, dürften diese etwa genauso gestiegen sein. Bei manchem wird es weniger sein, bei anderen mehr. Aber Fakten scheinen viele hier nicht zu interessieren.

Das Klimageld war eine richtig gute Idee der Grünen. Wurde leider von FDP-Lindner verhindert. Die jetzige Regierung hat andere Schwerpunkte
Ingo1
05.08.2026, 17:39 Uhr
Wer hat jetzt mehr Netto
@diskobus, klar werden jetzt erstmal die Rentner von dir benannt, aber ich nenne als erstes mal die Politiker, wie man ja ließt genehmigen sich die Politiker um Herrn Merz erstmal ein saftigen Urlaubsgeld natürlich von den Steuerzahlen bezahlt und frag dich mal wo die meisten Steuergelder hin gehen, mit Sicherheit nicht nach Deutschland oder ist die Ukraine jetzt schon Deutschland und gerade die Grünen um diesen Super Politiker Habeck wie war das mit Nordvolt und den Steuergeldern die da verschleudert worden sind, wie war das mit Frau Baerbock, Wasser predigen und Wein trinken oder hat sie nicht zich Tausende Liter Kerosin zum Fenster raus verpulvert, sie ist ja jeden Kilometer mit den auch so grünen Fahrrad gefahren.
diskobolos
05.08.2026, 21:08 Uhr
@ Ingo
Die Rentner sind nun mal eine Personengruppe, deren Einkommensentwicklung leicht zu ermitteln ist und daraus die AN-Einkommen. Die Gehälter von Abgeordneten und Minister orientieren sich mWn an den Einkommen bestimmter Beamter. Urlaubsgeld dürfte es da nicht geben. Oder haben Sie dafür eine glaubwürdige Quelle?

Dass bei Politikern, die für viele Milliarden € verantwortlich sind, auch Fehler passieren, wird keiner bestreiten. Das ist aber in der freien Wirtschaft genauso (Daimlers Kauf von Chrysler, der Kauf von Monsanto durch Bayer). Selbst im privaten Leben passieren Fehlausgaben, sicher auch bei Ihnen. Meist weiß man das erst später . . .
Kyffhaeuser
05.08.2026, 23:58 Uhr
ja ja immer diese Rentner
nun hier werden wie so oft Äpfel mit Birnen verglichen, wenn dann sollte man komplette zutreffende Kalenderjahre vergleichen , nicht mitten im Jahr. Also die Ostrentner haben 2023 bis 25 in 3 Jahren kummuliert sogar !! 14,84 % mehr bekommen (die Wessis etwas weniger). Bevor hier der große Aufschrei kommt, dagegen gab es 23-25 kummuliert 10,6 % Inflation !! dazu stieg der durchschnittliche Kassenbeitrag um 0,9 und der Pflegebeitag um 0,5 % . Da bleibt von der riesen Zahl 14,84 läppische 2,84 % übrig , durch 3 Jahre - macht sagenhafte 0,946% im Jahr mehr !! dazu kommt noch der dann gestiegene höhere Steuerabzug, sodass für einige Rentner wenig bis nichts übrig gebleiben sein dürfte , soweit dazu ! Die Neiddebatte sollte also bei anderen Personengruppen geführt werden. Ich wüsste da einige ! Übrigends die so hoch gelobten Betriebsrenten steigen ( dankt eines tollen Gesetztes) jährlich um sagenhafte 1% ! kein Witz ! damit wird es dort also Jahr für Jahr weniger und weniger , nur die Zahl wird größer , der Wert sinkt ständig.
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