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Do, 16:40 Uhr
16.12.2010

Biomasse auf dem Vormarsch

Im Jahr 2009 wurden in Thüringen 2,9 Milliarden Kilowattstunden Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt. Das waren 5,0 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Thüringer Stromerzeugung betrug 41,6 Prozent. 1991 waren es nur 4,5 Prozent. Hier die Einzelheiten...

Grafik (Foto: TLS) Grafik (Foto: TLS)

In Thüringen wurden im Jahr 2009 rund 2,9 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik waren es 135 Millionen Kilowattstunden bzw. 5,0 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Mit der erzeugten Strommenge könnten 1,07 Millionen der 1,13 Millionen Thüringer Haushalte ein Jahr lang versorgt werden.

Ihr Anteil an der Stromerzeugung insgesamt betrug 41,6 Prozent. Damit wurde weit mehr als jede dritte Kilowattstunde aus erneuerbaren Energien gewonnen. Im Jahr 1991 betrug dieser Anteil 4,5 Prozent. Ohne die Berücksichtigung des in Pumpspeicher-Kraftwerken erzeugten Stromes betrug 2009 der Anteil der Stromproduktion aus erneuerbaren Energieträgern 55,8 Prozent.

Die Biomasse lieferte den größten Beitrag an der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien (50,7 Prozent). Somit speisten die im Freistaat biomassebetriebenen Stromerzeugungsanlagen 1,4 Milliarden Kilowattstunden in das Stromnetz ein, im Jahr 2008 waren es 1,2 Milliarden Kilowattstunden. Dies bedeutet einen Zuwachs von 25,4 Prozent gegenüber 2008.

Den zweiten Platz bei der klimafreundlichen Stromproduktion nahm die Stromerzeugung aus Windkraft ein (38,7 Prozent). Aus diesem Energieträger wurden 1,1 Milliarden Kilowattstunden Strom gewonnen. Laufwasser trug mit einem Anteil von 6,7 Prozent zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien bei.

Die Stromproduktion mittels Photovoltaik sowie durch den Einsatz von Deponie- und Klärgas spielt mit einem Anteil von 3,9 Prozent in Thüringen gegenwärtig eine untergeordnete Rolle. Angemerkt werden muss, dass Thüringen rund zwei Drittel seines Stromes aus anderen Ländern importiert.
Autor: nnz

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Kommentare
TeeEff
16.12.2010, 19:49 Uhr
Schweinekacke...
ist auch erneuerbar und in der Stadt stinkt es bei Schneefall heute Abend wieder mal enorm danach!
Georg66
16.12.2010, 20:25 Uhr
Der Wind kommt....
aus Nordwest und deshalb kann es normalerweise nicht nach diesen rosafarbenen Ringelschwänzen duften.
Aber schlimmer wird es, wenn durch eine Havarie so ein Biogasbehälter "undicht" wird.
Dann wird es interessant für NDH bei Sued-Suedwest-Wind.
Und Strom und Gas biologisch erzeugen ist besser wie tausende Tonnen abgebrannte Brennstäbe unter useren Füssen.(Vieleicht eines Tages noch bei uns in den alten Kaligruben?!)
MFG
Stadtbewohner
17.12.2010, 05:40 Uhr
erneuerbar aber...
so umweltfreundlich ist das aber nicht. meist wird mais als biomasse genutzt, was aber dazu führt, dass immer mehr mais und immer weniger andere Feldfrüchte angebaut werden. das wiederum führt zu monokulturen, welche auf dauer zu ertragsnachteilen führen. außerdem wird wegen des mangels an gerste zum beispiel, das bier teurer.
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