Di, 11:28 Uhr
28.12.2010
Weniger
In Thüringen wurden von Januar bis September 2010 weniger Gewerbe an- bzw. abgemeldet als in den ersten neun Monaten 2009. Hier die aktuellen Zahlen, Daten und Fakten...
In Thüringen wurden von Januar bis September 2010 weniger Gewerbe an- bzw. abgemeldet als in den ersten neun Monaten 2009. Die Zahl der Gewerbeanmeldungen verringerte sich nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik um 781 bzw. 5,6 Prozent auf 13 226. Die Gewerbeabmeldungen gingen um 566 bzw. 4,5 Prozent auf 12 140 zurück. Auf 100 Anmeldungen kamen 92 Abmeldungen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 91 Abmeldungen.
Die meisten Anmeldungen (84,4 Prozent) entfielen auf die gewerblichen Neugründungen. Von diesen 11 167 Neugründungen waren 2 940 bzw. 26,3 Prozent so genannte Betriebsgründungen mit größerer wirtschaftlicher Substanz (Kapitalgesellschaften, Personengesellschaften, Betriebe mit Beschäftigten). Gegenüber den ersten neun Monaten 2009 ging die Zahl der Neugründungen um 561 bzw. 4,8 Prozent und darunter die der Betriebsgründungen um 257 bzw. 8 Prozent zurück. 73,7 Prozent der Neugründungen entfielen auf Kleinunternehmen und Nebenerwerbsbetriebe. Hier gab es einen Rückgang um 304 bzw. 3,6 Prozent auf 8 227 Anzeigen.
Hauptgründe für die 12 140 Gewerbeabmeldungen in den ersten neun Monaten 2010 waren in 9 762 Fällen (80,4 Prozent) vollständige Aufgaben, darunter 2 689 Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Substanz. Das waren 304 vollständige Aufgaben (- 3 Prozent) weniger als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Die Zahl der Stilllegungen bei Kleinunternehmen und aus dem Nebenerwerb ging um 1,6 Prozent auf 7 073 zurück.
Die meisten Gewerbe wurden im Handel mit 2 974 Anzeigen (Januar bis September 2009: 3 359) sowie im Bereich der sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen mit 1 905 Anzeigen (Januar bis September 2009: 1 999) angemeldet. Zu den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen gehören zum Beispiel der Garten- und Landschaftsbau und die Gebäudebetreuung, Zeitarbeitsfirmen, Reisebüros und Reiseveranstalter, Vermietung von beweglichen Sachen, Wach- und Sicherheitsdienste, Schreibbüros sowie Call-Center.
In den ersten neun Monaten 2010 war ein überdurchschnittlicher Anstieg der Zahl der Anmeldungen im Wirtschaftsabschnitt der Energieversorgung um 29,3 Prozent auf 609 Anträge festzustellen Etwa 85 Prozent werden dabei im Nebenerwerb ausgeübt. Hierzu zählt unter anderem auch der Betrieb von Photovoltaikanlagen. Die meisten Abmeldungen gab es ebenfalls im Handel mit 3 204 Anzeigen (Januar bis September 2009: 3 579) sowie im Bereich der sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen mit 1 570 Anzeigen (Januar bis September 2009: 1 629).
10 600 Anmeldungen stammten von Einzelunternehmern. 1 588 Meldungen entfielen auf Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) und 506 auf Gesellschaften des bürgerlichen Rechts (GbR). Anzeigen für andere Rechtsformen spielten eine eher untergeordnete Rolle. Die seit dem 1. November 2008 zugelassene Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), umgangssprachlich auch als Mini-GmbH bezeichnet, brachte es in den ersten neun Monaten 2010 auf 328 Gewerbeanmeldungen. Mehr als ein Drittel (3 666 bzw. 34,6 Prozent) der 10 600 Einzelunternehmen wurden von Frauen angemeldet, das waren 4 Prozent weniger als von Januar bis September 2009.
9 868 Einzelunternehmen wurden in den ersten neun Monaten 2010 von Deutschen (93,1 Prozent) angemeldet. Von den 732 ausländischen Einzelunternehmern, die Gewerbe anmeldeten, waren 79 mit vietnamesischer und 75 mit türkischer Staatsangehörigkeit am stärksten vertreten.
Regional betrachtet, waren erhebliche Unterschiede zu beobachten. Bei den Gewerbeanmeldungen gab es von Januar bis September 2010 die größten Zuwächse gegenüber dem Vorjahreszeitraum in der Stadt Erfurt (9,4 Prozent) und im Eichsfeld (6,6 Prozent). Die höchsten Rückgänge bei den Anmeldungen wurden in den Landkreisen Hildburghausen (- 39,8 Prozent) und Sonneberg (- 18,8 Prozent) festgestellt. Weniger Gewerbeabmeldungen gab es im Landkreis Hildburghausen (- 24,6 Prozent) und im Wartburgkreis (- 21,9 Prozent). Mehr Abmeldungen gab es im Landkreis Gotha (9,2 Prozent) und in der Stadt Jena (8,5 Prozent).
Autor: nnzIn Thüringen wurden von Januar bis September 2010 weniger Gewerbe an- bzw. abgemeldet als in den ersten neun Monaten 2009. Die Zahl der Gewerbeanmeldungen verringerte sich nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik um 781 bzw. 5,6 Prozent auf 13 226. Die Gewerbeabmeldungen gingen um 566 bzw. 4,5 Prozent auf 12 140 zurück. Auf 100 Anmeldungen kamen 92 Abmeldungen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 91 Abmeldungen.
Die meisten Anmeldungen (84,4 Prozent) entfielen auf die gewerblichen Neugründungen. Von diesen 11 167 Neugründungen waren 2 940 bzw. 26,3 Prozent so genannte Betriebsgründungen mit größerer wirtschaftlicher Substanz (Kapitalgesellschaften, Personengesellschaften, Betriebe mit Beschäftigten). Gegenüber den ersten neun Monaten 2009 ging die Zahl der Neugründungen um 561 bzw. 4,8 Prozent und darunter die der Betriebsgründungen um 257 bzw. 8 Prozent zurück. 73,7 Prozent der Neugründungen entfielen auf Kleinunternehmen und Nebenerwerbsbetriebe. Hier gab es einen Rückgang um 304 bzw. 3,6 Prozent auf 8 227 Anzeigen.
Hauptgründe für die 12 140 Gewerbeabmeldungen in den ersten neun Monaten 2010 waren in 9 762 Fällen (80,4 Prozent) vollständige Aufgaben, darunter 2 689 Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Substanz. Das waren 304 vollständige Aufgaben (- 3 Prozent) weniger als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Die Zahl der Stilllegungen bei Kleinunternehmen und aus dem Nebenerwerb ging um 1,6 Prozent auf 7 073 zurück.
Die meisten Gewerbe wurden im Handel mit 2 974 Anzeigen (Januar bis September 2009: 3 359) sowie im Bereich der sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen mit 1 905 Anzeigen (Januar bis September 2009: 1 999) angemeldet. Zu den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen gehören zum Beispiel der Garten- und Landschaftsbau und die Gebäudebetreuung, Zeitarbeitsfirmen, Reisebüros und Reiseveranstalter, Vermietung von beweglichen Sachen, Wach- und Sicherheitsdienste, Schreibbüros sowie Call-Center.
In den ersten neun Monaten 2010 war ein überdurchschnittlicher Anstieg der Zahl der Anmeldungen im Wirtschaftsabschnitt der Energieversorgung um 29,3 Prozent auf 609 Anträge festzustellen Etwa 85 Prozent werden dabei im Nebenerwerb ausgeübt. Hierzu zählt unter anderem auch der Betrieb von Photovoltaikanlagen. Die meisten Abmeldungen gab es ebenfalls im Handel mit 3 204 Anzeigen (Januar bis September 2009: 3 579) sowie im Bereich der sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen mit 1 570 Anzeigen (Januar bis September 2009: 1 629).
10 600 Anmeldungen stammten von Einzelunternehmern. 1 588 Meldungen entfielen auf Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) und 506 auf Gesellschaften des bürgerlichen Rechts (GbR). Anzeigen für andere Rechtsformen spielten eine eher untergeordnete Rolle. Die seit dem 1. November 2008 zugelassene Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), umgangssprachlich auch als Mini-GmbH bezeichnet, brachte es in den ersten neun Monaten 2010 auf 328 Gewerbeanmeldungen. Mehr als ein Drittel (3 666 bzw. 34,6 Prozent) der 10 600 Einzelunternehmen wurden von Frauen angemeldet, das waren 4 Prozent weniger als von Januar bis September 2009.
9 868 Einzelunternehmen wurden in den ersten neun Monaten 2010 von Deutschen (93,1 Prozent) angemeldet. Von den 732 ausländischen Einzelunternehmern, die Gewerbe anmeldeten, waren 79 mit vietnamesischer und 75 mit türkischer Staatsangehörigkeit am stärksten vertreten.
Regional betrachtet, waren erhebliche Unterschiede zu beobachten. Bei den Gewerbeanmeldungen gab es von Januar bis September 2010 die größten Zuwächse gegenüber dem Vorjahreszeitraum in der Stadt Erfurt (9,4 Prozent) und im Eichsfeld (6,6 Prozent). Die höchsten Rückgänge bei den Anmeldungen wurden in den Landkreisen Hildburghausen (- 39,8 Prozent) und Sonneberg (- 18,8 Prozent) festgestellt. Weniger Gewerbeabmeldungen gab es im Landkreis Hildburghausen (- 24,6 Prozent) und im Wartburgkreis (- 21,9 Prozent). Mehr Abmeldungen gab es im Landkreis Gotha (9,2 Prozent) und in der Stadt Jena (8,5 Prozent).
