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Fachtagung im Eichsfeld

Dienstag, 28. August 2012, 11:40 Uhr
Im Rahmen einer regionalen Fachtagung, veranstaltet vom Heimat- und Verkehrsverband Eichsfeld e.V. (HVE) und dem Fachgebiet Regionalmanagement der HAWK Fakultät Ressourcenmanagement Göttingen, steht die Kulturlandschaft Eichsfeld im Mittelpunkt...

Die Tagung mit Exkursion findet am Donnerstag, 4. und Freitag, 5. Oktober 2012 in der Bildungsstätte des Grenzlandmuseums Eichsfeld statt. Die Vorträge greifen die Geschichte der Region und die Genese der Kulturlandschaft des Eichsfeldes ebenso auf wie die jüngere wirtschaftliche Entwicklung. Schließlich geht es auch um die kulturlandschaftlichen Werte und ihre gesellschaftliche Bedeutung heute und in Zukunft.


Die Initiatoren der Tagung, Prof. Dr. Ulrich Harteisen, Professor für Regionalmanagement an der HAWK und Gerold Wucherpfennig MdL, Vorsitzender des HVE, heben hervor, dass die Tagung auch der Auftakt zu einer wissenschaftlich-landeskundlichen Bestandsaufnahme des gesamten Eichsfeldes darstellt. Als Ergebnis der landeskundlichen Inventarisierung soll ein Band „Eichsfeld“ in der Reihe „Landschaften in Deutschland“, herausgegeben vom Leibniz-Institut für Länderkunde Leipzig, erarbeitet werden. Harteisen weist darauf hin, dass ein solches landeskundliches Standardwerk zum Eichsfeld bisher fehlt.

Es gilt, das landeskundliche Wissen zu bündeln und so aufzubereiten, dass Fachleute wie interessierte Laien gleichermaßen angesprochen werden. Ein solches Buch wird erfahrungsgemäß auf das Eichsfeld überregional aufmerksam machen, kann Exkursionsführer für einen kulturell anspruchsvollen Tourismus sein und schließlich auch das Heimatbewusstsein und die regionale Identität vor Ort stärken, so der Vorsitzende des HVE Gerold Wucherpfennig.

Hintergrund
Das Eichsfeld hat eine in vielfacher Hinsicht besondere geschichtliche Entwicklung genommen, die bis zum heutigen Tage ihre Spuren in einer außergewöhnlichen Kulturlandschaft zu beiden Seiten der Grenze zwischen den Ländern Thüringen, Niedersachsen und Hessen hinterlassen hat.

Wie in einem Kaleidoskop kann hier die Entwicklung einer ländlichen Region mit ihren Kleinstädten und Dörfern anhand natürlicher und gesellschaftlicher Einflussfaktoren betrachtet werden.
Durch die deutsche Wiedervereinigung ist das Eichsfeld vom Grenzraum zu einer Region der Mitte geworden. Damit verbunden ist vielerorts eine außerordentlich dynamische Entwicklung.

Große Verkehrsinfrastrukturprojekte (u. a. Neubau der BAB 38) sind hier ebenso zu nennen wie beispielhafte Stadt- und Dorfentwicklungsmaßnahmen. Ein Anlass, einmal etwas genauer auf diese besondere Region in der Mitte Deutschlands zu schauen.

Teilnahme kostenfrei

Verbindliche Anmeldung bis zum 17.09.2012
per Fax an 036074 / 6216519
oder per E-Mail an info(at)eichsfeld.de
Autor: en

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