Eichsfeldwerke übernehmen LSR-Teile
Mittwoch, 26. September 2012, 13:32 Uhr
Es war eine gute Nachricht, die der Chef der Eichsfeldwerke, Ulrich Gabel, heute den Eichsfelder Nachrichten (en) verkünden konnte: Am Abend wurde der Vertrag unterzeichnet und das Unternehmen von Teilen der LSR AG und des Grundstücks neuer Eigentümer...
Der überwiegende Anteil der Arbeitsplätze kann gesichert werden. 35 Mitarbeiter erhalten am Nachmittag die neuen Arbeitsverträge mit den Eichsfeldwerken.
Die Weichen für einen Neuanfang auf dem Grundstück der insolventen LSR AG Recycling-Zentrum sind nun gestellt. Die Eichsfeldwerke werden neuer Grundstückseigentümer und übernehmen, im Zuge eines Asset-Deals, sowohl Anlagenteile, als auch Teilleistungen des Unternehmens. Bereits im Kreistag am
28. März 2012 wurde das Engagement der Unternehmensgruppe begrüßt und die Aufnahme von Gesprächen mit dem Insolvenzverwalter Dr. Thomas Dithmar einstimmig befürwortet.
Die LSR AG war in verschiedenen Geschäftsbereichen tätig. Dazu zählten unter anderem die Sammlung von Gelben Säcken und von Altglas im Landkreis Eichsfeld sowie die Sortierung von gebrauchten Leichtverpackungen.
Diese Leistungen hat der Insolvenzverwalter weitergeführt und wird sie zum 1. Oktober 2012 an die EW Entsorgung GmbH übertragen. Damit wird durch die Unternehmensgruppe Eichsfeldwerke künftig der gesamte Wertstoffkreislauf, von der Erfassung bis zur Sortierung, in der Region aus einer Hand gewährleistet.
Die Bereiche Agglomeration und Formteilproduktion sind bereits durch den Insolvenzverwalter still gelegt. Letztere wurde, nach Aussagen von
Dr. Dithmar, inzwischen an einen Investor veräußert und wird gegenwärtig abgebaut. Gleiches ist für die Agglomeration geplant. Angebote von Interessenten liegen dem Insolvenzverwalter vor.
Durch das Engagement der Unternehmensgruppe Eichsfeldwerke kann die Mehrheit der Arbeitsplätze gesichert werden. Gut die Hälfte – knapp 40 Mitarbeiter – wird eine neue berufliche Zukunft unter dem Dach der Eichsfeldwerke erhalten.
Für die restlichen Mitarbeiter (33) wurde eine Transfergesellschaft gegründet. Ziel der Gesellschaft ist die zeitnahe Vermittlung am Arbeitsmarkt, so durch die Unterstützung im Bewerbungsverfahren, bei der Erarbeitung von Vermittlungsvorschlägen in enger Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und potentiellen Arbeitgebern, beim Bewerbungstraining und bei der intensiven Weiterqualifizierung. Die EW-Gruppe unterstützt dies aktiv, damit die ehemaligen LSR-Mitarbeiter wieder eine berufliche Perspektive erhalten.
Auf die Eichsfelder Unternehmensgruppe wartet nun ein großes Stück Arbeit. Ulrich Gabel, Geschäftsführer der Eichsfeldwerke GmbH, findet klare Worte: Wir müssen einige grundlegende Dinge ändern, damit die Gegebenheiten und Arbeitsbedingungen auf dem Unternehmensgrundstück unseren Energieeffizienz- und Nachhaltigkeitsansprüchen entsprechen.
Für die zukünftige Nutzung des Grundstücks ist neben den Entsorgungsleistungen ein breites Spektrum an weiteren Maßnahmen denkbar. Dies reicht von der Renaturierung, über die Umsetzung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, bis hin zur Nutzung alternativer Energieformen.
Konkrete Projekte werden derzeit untersucht. Gabel unterstreicht: Auch wenn die genaue Ausgestaltung erst konzipiert werden muss, steht eins für uns fest: Wir können und wollen diese Zukunftsprojekte nur unter Einbeziehung der Beteiligten und der Bürger realisieren.
Autor: enDer überwiegende Anteil der Arbeitsplätze kann gesichert werden. 35 Mitarbeiter erhalten am Nachmittag die neuen Arbeitsverträge mit den Eichsfeldwerken.
Die Weichen für einen Neuanfang auf dem Grundstück der insolventen LSR AG Recycling-Zentrum sind nun gestellt. Die Eichsfeldwerke werden neuer Grundstückseigentümer und übernehmen, im Zuge eines Asset-Deals, sowohl Anlagenteile, als auch Teilleistungen des Unternehmens. Bereits im Kreistag am
28. März 2012 wurde das Engagement der Unternehmensgruppe begrüßt und die Aufnahme von Gesprächen mit dem Insolvenzverwalter Dr. Thomas Dithmar einstimmig befürwortet.
Die LSR AG war in verschiedenen Geschäftsbereichen tätig. Dazu zählten unter anderem die Sammlung von Gelben Säcken und von Altglas im Landkreis Eichsfeld sowie die Sortierung von gebrauchten Leichtverpackungen.
Diese Leistungen hat der Insolvenzverwalter weitergeführt und wird sie zum 1. Oktober 2012 an die EW Entsorgung GmbH übertragen. Damit wird durch die Unternehmensgruppe Eichsfeldwerke künftig der gesamte Wertstoffkreislauf, von der Erfassung bis zur Sortierung, in der Region aus einer Hand gewährleistet.
Die Bereiche Agglomeration und Formteilproduktion sind bereits durch den Insolvenzverwalter still gelegt. Letztere wurde, nach Aussagen von
Dr. Dithmar, inzwischen an einen Investor veräußert und wird gegenwärtig abgebaut. Gleiches ist für die Agglomeration geplant. Angebote von Interessenten liegen dem Insolvenzverwalter vor.
Durch das Engagement der Unternehmensgruppe Eichsfeldwerke kann die Mehrheit der Arbeitsplätze gesichert werden. Gut die Hälfte – knapp 40 Mitarbeiter – wird eine neue berufliche Zukunft unter dem Dach der Eichsfeldwerke erhalten.
Für die restlichen Mitarbeiter (33) wurde eine Transfergesellschaft gegründet. Ziel der Gesellschaft ist die zeitnahe Vermittlung am Arbeitsmarkt, so durch die Unterstützung im Bewerbungsverfahren, bei der Erarbeitung von Vermittlungsvorschlägen in enger Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und potentiellen Arbeitgebern, beim Bewerbungstraining und bei der intensiven Weiterqualifizierung. Die EW-Gruppe unterstützt dies aktiv, damit die ehemaligen LSR-Mitarbeiter wieder eine berufliche Perspektive erhalten.
Auf die Eichsfelder Unternehmensgruppe wartet nun ein großes Stück Arbeit. Ulrich Gabel, Geschäftsführer der Eichsfeldwerke GmbH, findet klare Worte: Wir müssen einige grundlegende Dinge ändern, damit die Gegebenheiten und Arbeitsbedingungen auf dem Unternehmensgrundstück unseren Energieeffizienz- und Nachhaltigkeitsansprüchen entsprechen.
Für die zukünftige Nutzung des Grundstücks ist neben den Entsorgungsleistungen ein breites Spektrum an weiteren Maßnahmen denkbar. Dies reicht von der Renaturierung, über die Umsetzung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, bis hin zur Nutzung alternativer Energieformen.
Konkrete Projekte werden derzeit untersucht. Gabel unterstreicht: Auch wenn die genaue Ausgestaltung erst konzipiert werden muss, steht eins für uns fest: Wir können und wollen diese Zukunftsprojekte nur unter Einbeziehung der Beteiligten und der Bürger realisieren.

