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Knapp eine Million investiert

Dienstag, 30. Oktober 2012, 11:19 Uhr
Die tristen Plattenbauten in der Heinestraße sind schon lange verschwunden. Nur noch alte Fotos zeigen das ehemalige Wohngebiet. Am Hang, hinter der SBBS des Landkreises entsteht Neues, bislang sicher Unvergleichliches in Leinefelde...

Martin Lauterbach hatte das gesamte Gebiet - von der Straße bis an die Mühlhäuserstraße von der Stadt gekauft. Es gab vorher schon einige Interessenten, aber keiner startete mit einem Konzept durch. Der Diplom-Ökonom aus Rüdigershagen hatte jedoch klare Vorstellungen.

Model neues Wohngebiet (Foto: Entwurf: Heiderich Hummert Klein) Model neues Wohngebiet (Foto: Entwurf: Heiderich Hummert Klein)

So könnte ein künftiges Eigenheim in der Heinstraße aussehen

Das neue Wohngebiet sollte jedoch anders werden, als sein Wohngebiet auf der anderen Seite der Mühlhäuser Straße. Es beginnt bereits bei den Grundstücksflächen, die den künftigen Eigentümern zur Verfügung gestellt werden. Sie haben eine Größe von 1000 bis 1200 Quadratmetern. Sehr großzügig also. Auch der Baustil wird sich unterscheiden.

Hier wird nach Vorgabe der Stadt gebaut, mit Flachdächern. Im gesamten Gebiet findet man bislang nur Flachdächer. Deshalb werden die Eigenheime dem angepasst. 12 Bauplätze werden angeboten, davon sind sechs inzwischen schon belegt. Mit der offiziellen Bauabnahme am 19. Oktober 2012 erfolgte zugleich der Start zum Bau der Eigenheime. Ein erster Bauherr hat diese Möglichkeit gleich genutzt und mit den Baggerarbeiten am gleichen Tag begonnen.

Bauabnahme Heinestraße (Foto: Ilka Kühn) Bauabnahme Heinestraße (Foto: Ilka Kühn)

Martin Lauterbach mit Bauamtsleiter Stefan Nolte vor dem ersten Wohngrundstück

Eine weitere Besonderheit für dieses Wohngebiet ist die Wärmeversorgung. Die Häuser hier werden mit Fernwärme versorgt. So braucht sich der Hausbesitzer nicht um eigene Heizquellen zu sorgen. Fernwärme ist derzeit in Leinefelde die preiswerteste Variante, so Martin Lauterbach.

Zum Baustoff gibt es keine Vorschriften. Allerdings hatte sich der Gedanke, mit Plattenbauelementen zu bauen in diesem Gebiet, nicht durchgesetzt.
Die Garagen sind so gelegt, dass man von der Straße direkt hineinfahren kann. Auf der Straße muss das Auto nicht stehen. Vor den Häusern gibt es auch keinen öffentlichen Fußweg, der befindet sich auf der anderen Seite, wo auch der Fußweg zur Kirche führt, der Kindergarten und die Eichsfelder Werkstätten sich befinden.Die jeweiligen Grundstücke sind 22 Meter breit. Außerdem hat man eine sehr gute Aussicht auf Leinefelde und darüber hinaus.

Martin Lauterbach ist auch erfreut darüber, dass die meisten Bäume stehen bleiben konnten. Sie grenzen vereinzelt an die Grundstücke und können so vom Hausbauer bereits genutzt werden. Warum soll man Bäume von vornherein fällen, wenn sie ins Bild und zum Grundstück passen, erklärt Martin Lauterbach. Für die Bäume, die gefällt werden müssen, werden im Stadtgebiet andere gepflanzt.

Bauabnahme Heinestraße (Foto: Ilka Kühn) Bauabnahme Heinestraße (Foto: Ilka Kühn)

v.li. Martin Lauterbach, Edgar Klingebiel und Horst Birkefeld

Für die Heinestraße hat Martin Lauterbach eine knappe Million Euro investiert. Ihm zur Seite stand das Architekturbüro Edgar Klingebiel von Niederorschel und die Tiefbaufirma Horst Birkefeld ebenfalls von Niederorschel.
Ilka Kühn
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