Künftig wieder HIG und WBS?
Donnerstag, 01. November 2012, 16:00 Uhr
Alte KFZ-Kennzeichen stärken regionale Identität, das meint Thüringens Verkehrsminister Christian Carius. Seine Initiative für abgelaufene Nummernschilder wird nun umgesetzt und künftig dürfen die Autos wieder mit Hig und Wbs gekennzeichnet werden...
KFZ-Kennzeichen haben für viele Fahrzeugbesitzer einen hohen Regionalbezug. Mit der Wiedereinführung der alten Nummernschilder aus den 90er Jahren kommen wir dem Wunsch der Kraftfahrer nach, die Verbundenheit mit dem eigenen Herkunftsort zu zeigen, sagte Christian Carius heute in Erfurt zur neuen Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV), die ab 1. November die Wiedereinführung von Altkennzeichen regelt.
Die Thüringer Fahrzeughalter können so künftig wieder ihre regionale Identität durch Kürzel für Heimatstädte zeigen. Heiligenstadt erhält wieder HIG und Worbis (WBS), Mühlhausen (MHL) usw.
Da sich im Eichsfeld die beiden Kennzeichen damals auf die Altkreise Heiligenstadt und Worbis bezogen, war Leinefelde außen vor. Seit 2004 sind Worbis und Leinefelde eine Stadt. Dafür wird es sicher dann kein Kennzeichen geben oder? Vielleicht beantragt die Stadt ja das Kennzeichen LW, das scheint es bislang in Deutschland noch nicht zu geben.
Das Thüringer Verkehrsministerium wird nun die ehemaligen Kürzel der 20 Städte in Thüringen, die im Rahmen der Gebietsreform in den 90er Jahren ihr eigenständiges Nummernschild verloren hatten, zur Wiederzulassung an den Bund melden.
Nach Zustimmung durch das Bundesverkehrsministerium können interessierte Bürger dann bei den KFZ-Zulassungsstellen die neuen Kennzeichen beantragen. Der Umstieg auf die alten Kürzel ist für alle Fahrzeughalter rein freiwillig. Die derzeitigen Nummernschilder müssen nicht ausgetauscht werden und bleiben weiter gültig.
Verkehrsminister Carius hatte 2011 im Rahmen der Verkehrsministerkonferenz eine Initiative zur Liberalisierung der KFZ-Kennzeichenregelung gestartet.
Interesse für die Wiedereinführung der alten Nummernschilder hatten damals Städte wie Mühlhausen, Rudolstadt, Artern, Stadtroda, Bad Langensalza, Meiningen und Schleiz signalisiert. Künftig sollen daher die früheren Kennzeichen folgender Städte wieder verwendet werden können: Artern (ART), Eisenberg (EIS), Lobenstein (LBS), Bad Langensalza (LSZ), Meiningen (MGN), Mühlhausen (MHL), Neuhaus (NH), Pößneck (PN), Rudolstadt (RU), Schleiz (SCZ), Schmölln (SLN), Bad Salzungen (SLZ), Stadtroda (SRO), Apolda (APD), Arnstadt (ARN), Heiligenstadt (HIG), Ilmenau (IL), Sondershausen (SDH), Worbis (WBS) und Zeulenroda (ZR).
Autor: enKFZ-Kennzeichen haben für viele Fahrzeugbesitzer einen hohen Regionalbezug. Mit der Wiedereinführung der alten Nummernschilder aus den 90er Jahren kommen wir dem Wunsch der Kraftfahrer nach, die Verbundenheit mit dem eigenen Herkunftsort zu zeigen, sagte Christian Carius heute in Erfurt zur neuen Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV), die ab 1. November die Wiedereinführung von Altkennzeichen regelt.
Die Thüringer Fahrzeughalter können so künftig wieder ihre regionale Identität durch Kürzel für Heimatstädte zeigen. Heiligenstadt erhält wieder HIG und Worbis (WBS), Mühlhausen (MHL) usw.
Da sich im Eichsfeld die beiden Kennzeichen damals auf die Altkreise Heiligenstadt und Worbis bezogen, war Leinefelde außen vor. Seit 2004 sind Worbis und Leinefelde eine Stadt. Dafür wird es sicher dann kein Kennzeichen geben oder? Vielleicht beantragt die Stadt ja das Kennzeichen LW, das scheint es bislang in Deutschland noch nicht zu geben.
Das Thüringer Verkehrsministerium wird nun die ehemaligen Kürzel der 20 Städte in Thüringen, die im Rahmen der Gebietsreform in den 90er Jahren ihr eigenständiges Nummernschild verloren hatten, zur Wiederzulassung an den Bund melden.
Nach Zustimmung durch das Bundesverkehrsministerium können interessierte Bürger dann bei den KFZ-Zulassungsstellen die neuen Kennzeichen beantragen. Der Umstieg auf die alten Kürzel ist für alle Fahrzeughalter rein freiwillig. Die derzeitigen Nummernschilder müssen nicht ausgetauscht werden und bleiben weiter gültig.
Verkehrsminister Carius hatte 2011 im Rahmen der Verkehrsministerkonferenz eine Initiative zur Liberalisierung der KFZ-Kennzeichenregelung gestartet.
Interesse für die Wiedereinführung der alten Nummernschilder hatten damals Städte wie Mühlhausen, Rudolstadt, Artern, Stadtroda, Bad Langensalza, Meiningen und Schleiz signalisiert. Künftig sollen daher die früheren Kennzeichen folgender Städte wieder verwendet werden können: Artern (ART), Eisenberg (EIS), Lobenstein (LBS), Bad Langensalza (LSZ), Meiningen (MGN), Mühlhausen (MHL), Neuhaus (NH), Pößneck (PN), Rudolstadt (RU), Schleiz (SCZ), Schmölln (SLN), Bad Salzungen (SLZ), Stadtroda (SRO), Apolda (APD), Arnstadt (ARN), Heiligenstadt (HIG), Ilmenau (IL), Sondershausen (SDH), Worbis (WBS) und Zeulenroda (ZR).
