Forst- und Jagdausschuss
Samstag, 10. November 2012, 09:20 Uhr
Wie geht es weiter mit dem Stadtwald von Heilbad Heiligenstadt? Diese Frage war Gegenstand der jüngsten Sitzung des Forst- und Jagdausschusses der Stadt. Die Mitglieder trafen eine Entscheidung...
Hauptthema der Beratung war die Entscheidung über die zukünftige Beförsterung des Stadtwaldes. Zu Gast war der Referent des Thüringer Gemeinde- und Städtebundes, Martin Weigand. Die Thematik einer Eigenbeförsterung als Alternative zur bisherigen Beförsterung wurde offen und umfänglich diskutiert. Zurzeit wird der Stadtwald durch das Thüringer Forstamt bewirtschaftet.
Im Beisein von Bürgermeister Thomas Spielmann und seiner 1. Beigeordneten Ute Althaus wurden Vor- u. Nachteile beider Lösungen verglichen. Forstausschussleiter Bollwahn gab auch den als Gäste anwesenden Stadtratsmitgliedern die Möglichkeit sich an der Meinungsbildung aktiv zu beteiligen.
Durch den Ordnungsamtsleiter Thomas Hucke wurden auch die Kosten beider Beförsterungsarten gegenübergestellt. Der Vergleich anhand einer Beispielrechnung ergab, dass eine Eigenbeförsterung ca. 30 Prozent höhere Kosten mit sich bringen würde.
Die Mehrheit der Ausschussmitglieder zeigte sich zufrieden mit der Arbeit des Forstamtes. Die Ausschussmitglieder empfahlen mehrheitlich mit sechs Zustimmungen bei drei Stimmenthaltungen dem Stadtrat die Beförsterung weiterhin durch das Thüringer Forstamt durchführen zu lassen.
Hinsichtlich des Eigenjagdbezirkes Alter Kopf wurde dem Stadtrat mehrheitlich die Empfehlung ausgesprochen, den Bezirk in zwei Pirschbezirke einzuteilen und das Jagdrecht in Form von vertraglich geregelten einjährigen entgeltlichen Jagderlaubnisscheinen mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist zu vergeben. Mit dieser Variante verspricht sich der Forstausschuss mehr Einflussnahme auf die Waldbewirtschaftung als bei einer Verpachtung.
Erneut stand der Bau einer Wurfscheibenanlage durch den Schützenverein auf der Tagesordnung. Der Forstausschuss sprach sich dafür aus, vor einer Entscheidung in dieser Angelegenheit eine Ortsbesichtigung auf dem Gelände des Schützenhauses durchzuführen.
Abschließend wurde über den Haushaltspanentwurf für das Jahr 2013 beraten. Den Forsthaushalt betreffend steht im Ergebnis ein Gewinn von ca. 150.000 EUR.
Autor: enHauptthema der Beratung war die Entscheidung über die zukünftige Beförsterung des Stadtwaldes. Zu Gast war der Referent des Thüringer Gemeinde- und Städtebundes, Martin Weigand. Die Thematik einer Eigenbeförsterung als Alternative zur bisherigen Beförsterung wurde offen und umfänglich diskutiert. Zurzeit wird der Stadtwald durch das Thüringer Forstamt bewirtschaftet.
Im Beisein von Bürgermeister Thomas Spielmann und seiner 1. Beigeordneten Ute Althaus wurden Vor- u. Nachteile beider Lösungen verglichen. Forstausschussleiter Bollwahn gab auch den als Gäste anwesenden Stadtratsmitgliedern die Möglichkeit sich an der Meinungsbildung aktiv zu beteiligen.
Durch den Ordnungsamtsleiter Thomas Hucke wurden auch die Kosten beider Beförsterungsarten gegenübergestellt. Der Vergleich anhand einer Beispielrechnung ergab, dass eine Eigenbeförsterung ca. 30 Prozent höhere Kosten mit sich bringen würde.
Die Mehrheit der Ausschussmitglieder zeigte sich zufrieden mit der Arbeit des Forstamtes. Die Ausschussmitglieder empfahlen mehrheitlich mit sechs Zustimmungen bei drei Stimmenthaltungen dem Stadtrat die Beförsterung weiterhin durch das Thüringer Forstamt durchführen zu lassen.
Hinsichtlich des Eigenjagdbezirkes Alter Kopf wurde dem Stadtrat mehrheitlich die Empfehlung ausgesprochen, den Bezirk in zwei Pirschbezirke einzuteilen und das Jagdrecht in Form von vertraglich geregelten einjährigen entgeltlichen Jagderlaubnisscheinen mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist zu vergeben. Mit dieser Variante verspricht sich der Forstausschuss mehr Einflussnahme auf die Waldbewirtschaftung als bei einer Verpachtung.
Erneut stand der Bau einer Wurfscheibenanlage durch den Schützenverein auf der Tagesordnung. Der Forstausschuss sprach sich dafür aus, vor einer Entscheidung in dieser Angelegenheit eine Ortsbesichtigung auf dem Gelände des Schützenhauses durchzuführen.
Abschließend wurde über den Haushaltspanentwurf für das Jahr 2013 beraten. Den Forsthaushalt betreffend steht im Ergebnis ein Gewinn von ca. 150.000 EUR.
