ThüringenTakt im Eichsfeld
Dienstag, 20. November 2012, 15:40 Uhr
In Sondershausen stellte gestern Thüringens Verkehrsminister vor, wie es um den Verkehr auf nordthüringens Straßen und Schienen künftig bestellt ist, in Heilbad Heiligenstadt machten sich die Bündis 90/Die Grünen ihre eigenen Gedanken um Bus und Bahn...
ThüringenTakt 21 – Vom ICE zum Bürgerbus - Qualitätsinitiative für den Öffentlichen Verkehr in Thüringen, das ist die Überschrift einer neuen Studie, mit der sich die Grünen derzeit befassen. Jennifer Schubert, Landtagsabgeordnete und parlamentarische Geschäftsführerin sowie Sprecherin für Bau, Landesentwicklung und Verkehr war gemeinsam mit Matthias Schlegel von der Grünen-Fraktion ins Eichsfeld gereist, um darüber zu diskutieren, Ideen zu sammeln und auf Erfahrungen Einheimischer zurückzugreifen. Bis auf einen Vertreter der Bahngewerkschaft blieben die Grünen allerdings unter sich.
Per Bahn kamen Jennifer Schubert und Matthias Schlegel von Erfurt nach Heiligenstadt, um gleich einmal zu testen, wie das Reiseangebot hier ausfällt. Und das Urteil war nicht so schlecht. Der Service am Bahnhof könnte besser sein. Auch den Stadtbus hatten beide getestet. Beiden fiel auf, dass man am Rathaus nicht so richtig wusste in welche Richtung es ging.
In ihrem Vortrag sprach Jennifer Schubert über einige Dinge, die in Thüringen im Argen liegen, was die Vernetzung und Vertaktung von Bus und Bahn betrifft. So belegt Thüringen den vorletzten Platz, was die zurückgelegten Kilometer pro Person und Jahr mit öffentlichen Verkehrsmitteln betrifft. Die Studie zeigte Fehlstellen im Bahnnetz auf und gab auch einen Überblick über die bislang stillgelegten Strecken. In Summe sind es 542 Kilometer.
Nach der Devise: Thüringen wird leerer, ländlicher und älter, fordern die Grünen beispielsweise Anpassung der Infrastruktur an veränderte Bedürfnisse, Sicherung der Mobilität für alle Bevölkerungsschichten. In der Qualitätsoffensive heißt es:
Die ersten Ergebnisse der Studie ThüringenTakt – Qualitätsinitiative für Öffentlichen Verkehr in Thüringen wurden vorgestellt, sie sollen nun ergänzt und im nächsten Jahr öffentlich gemacht werden, in der Hoffnung, dass die Grünen damit etwas in der Verkehrspolitik bewirken können. Die Studie selbst wurde von Fritjof Mothes vom StadtLabor Leipzig erstellt, dem Büro für Stadt-, Regional- und Verkehrsplanung und -consulting.
Autor: enThüringenTakt 21 – Vom ICE zum Bürgerbus - Qualitätsinitiative für den Öffentlichen Verkehr in Thüringen, das ist die Überschrift einer neuen Studie, mit der sich die Grünen derzeit befassen. Jennifer Schubert, Landtagsabgeordnete und parlamentarische Geschäftsführerin sowie Sprecherin für Bau, Landesentwicklung und Verkehr war gemeinsam mit Matthias Schlegel von der Grünen-Fraktion ins Eichsfeld gereist, um darüber zu diskutieren, Ideen zu sammeln und auf Erfahrungen Einheimischer zurückzugreifen. Bis auf einen Vertreter der Bahngewerkschaft blieben die Grünen allerdings unter sich.
Per Bahn kamen Jennifer Schubert und Matthias Schlegel von Erfurt nach Heiligenstadt, um gleich einmal zu testen, wie das Reiseangebot hier ausfällt. Und das Urteil war nicht so schlecht. Der Service am Bahnhof könnte besser sein. Auch den Stadtbus hatten beide getestet. Beiden fiel auf, dass man am Rathaus nicht so richtig wusste in welche Richtung es ging.
In ihrem Vortrag sprach Jennifer Schubert über einige Dinge, die in Thüringen im Argen liegen, was die Vernetzung und Vertaktung von Bus und Bahn betrifft. So belegt Thüringen den vorletzten Platz, was die zurückgelegten Kilometer pro Person und Jahr mit öffentlichen Verkehrsmitteln betrifft. Die Studie zeigte Fehlstellen im Bahnnetz auf und gab auch einen Überblick über die bislang stillgelegten Strecken. In Summe sind es 542 Kilometer.
Nach der Devise: Thüringen wird leerer, ländlicher und älter, fordern die Grünen beispielsweise Anpassung der Infrastruktur an veränderte Bedürfnisse, Sicherung der Mobilität für alle Bevölkerungsschichten. In der Qualitätsoffensive heißt es:
- Stundentakt für alle
- Abstimmung der Angebote von ICE bis AST”
- Fahrgastfreundliche Fahrzeuge
- Attraktive Zugangsstellen
- Verständliche und günstige Tarife
- Leicht zugängliche Information
- Innovatives Marketing
Die ersten Ergebnisse der Studie ThüringenTakt – Qualitätsinitiative für Öffentlichen Verkehr in Thüringen wurden vorgestellt, sie sollen nun ergänzt und im nächsten Jahr öffentlich gemacht werden, in der Hoffnung, dass die Grünen damit etwas in der Verkehrspolitik bewirken können. Die Studie selbst wurde von Fritjof Mothes vom StadtLabor Leipzig erstellt, dem Büro für Stadt-, Regional- und Verkehrsplanung und -consulting.
