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Ehrenamtliche ausgezeichnet

Sonntag, 25. November 2012, 13:20 Uhr
Es ist schon erstaunlich, was manche Leute ehrenamtlich leisten. Für die meisten von ihnen scheint es selbstverständlich zu sein. Ihr besonderes Engagement würdigt der Landkreis Eichsfeld jährlich mit einer besonderen Veranstaltung. Die war gestern Nachmittag und wir waren dabei...

Dankeschönveranstaltung  (Foto: Ilka Kühn) Dankeschönveranstaltung (Foto: Ilka Kühn)

Der Saal des Eichsfelder Kulturhauses war mit mehr als 300 Ehrengästen und deren Partnern, ohne die viele ihre ehrenamtliche Arbeit gar nicht machen könnten, gefüllt. Alle haben sie ein Ehrenamt und wurden vom Landrat Werner Henning zu dieser Veranstaltung eingeladen. Den Auftakt gab ein gemischter Chor, dessen Auftritt den Papstbesuch im vergangenen Jahr in Erinnerung rief. Dann trat Werner Henning ans Rednerpult.

Er hieß alle herzlich willkommen zur 11. Dankeschön-Veranstaltung des Landkreises Eichsfeld. Herzlich dankte er dem Eichsfeldjugendchor, dem Jugendliturgiekreis St. Ägidien, der Jugendschola St. Gerhard, dem Jugendchor „Angels Music“ des Jugendzentrums Deuna und dem Chor Arcobaleno unter der Gesamtleitung von Pfarrer Bernhard Streicher für die feierliche Eröffnung der Festveranstaltung.

Dankeschönveranstaltung  (Foto: Ilka Kühn) Dankeschönveranstaltung (Foto: Ilka Kühn)

Landrat Dr. Werner Henning würdigte auch die Arbeit von Pfarrer Streicher. Er bringt seit vielen Jahren junge Menschen in Chören zusammen und hat bereits viele Veranstaltungen mit Auftritten bereichert. Ein Höhepunkt war für die Chöre zweifelslos die Mitwirkung an der Marienvesper mit Papst Benedikt XVI. im vergangenen Jahr. Diese Musik wurde jetzt auf eine CD mit dem Namen „beflügelt“ aufgenommen und wer mag, kann sich mit dem Kauf der CD ein wenig der Atmosphäre noch einmal zurückholen, sagte der Landrat.

Bevor der Landrat die Ehrenamtspreise 2013 vergab, übergab der Landrat die erste Ehrenamtscard des Landkreises Eichsfeld an Daniel Kaufhold aus Heilbad Heiligenstadt, er begleitet seit 20 Jahren den Eichsfeldjugendchor als musikalischer Leiter und Keyboarder.

Dankeschönveranstaltung  (Foto: Ilka Kühn) Dankeschönveranstaltung (Foto: Ilka Kühn)

Erstmals wurden in diesem Jahr 13 Ehrenamtspreise vergeben, da sich eine Verwaltungsgemeinschaft aufgelöst hat und zwei neue Landgemeinden gebildet wurden. Der Preis wird bereits zum siebten Mal in Anerkennung des ehrenamtlichen Wirkens Einzelner, aber auch stellvertretend zur Würdigung des Engagements der zahlreichen Ehrenamtlichen in unseren Gemeinden und Städten überreicht.

Die Vorschläge wurden durch die Verwaltungsgemeinschaften, Landgemeinden sowie die Städte Heilbad Heiligenstadt und Leinefelde-Worbis eingereicht.

Ich weiß, dass diese Auswahl für die Verantwortlichen nicht immer leicht ist, aber es ist wichtig, dem Ehrenamt auch ein Gesicht zu geben und das sehr vielfältige Engagement hervorzuheben und öffentlich zu würdigen, um zu zeigen, dass das Wirken der Ehrenamtlichen in allen Bereichen wahrgenommen und diese Hilfe mit großer Dankbarkeit angenommen wird, erklärte Werner Henning und weiter:

Unsere Dankeschön-Veranstaltung zum Ende eines jeden Jahres erlaubt es mir nun bereits im elften Jahr, einer Vielzahl von ehrenamtlich Tätigen und Ihren Familienangehörigen oder Freunden meinen persönlichen Dank auszusprechen.

Es ist mir in jedem Jahr eine große Freude, Sie alle hier begrüßen zu können und die Unverzichtbarkeit Ihres Wirkens für unsere Gesellschaft hervorzuheben.
Unser Landkreis wird auch zukünftig nur so stark sein, wie wir es gemeinsam sind. Deshalb bitte ich Sie herzlich, sich auch weiterhin in Ihren Ehrenämtern zu engagieren und in Ihrem Tun nicht nachzulassen.

Der Ehrenamtspreis, eine Orchideenvase, wurde in der Glasmanufaktur Freiherr von Poschinger, Frauenau handgefertigt. Die Glaskünstlerin Ramona Nix aus Bergisch Gladbach hat die Vase mit einer Gravur, dem Wappen des Landkreises Eichsfeld und der Jahreszahl 2012, versehen.

Der erste Ehrenamtspreis geht an Ute Greinke aus Großbodungen, Ortsteil der jetzigen Landgemeinde Am Ohmberg. Sie arbeitet seit 1997 als Gemeindearbeiterin und hat über den Job hinaus inzwischen zahlreiche Aufgaben ehrenamtlich übernommen. Mit großem Einsatz hat sie ein Gemeindemuseum aufgebaut und zahlreiche Museumsstücke selbst zusammengetragen. Von der umfangreichen Ausstellung sind die Besucher immer wieder sehr beindruckt. Ute Greinke initiiert Rentnernachmittage und –feiern, die sie mit sehr viel persönlichem Tun und großer Liebe zum Detail ausgestaltet. Wenn in der Gemeinde Hilfe gebraucht wird, stellt sie sich immer wieder gern zur Verfügung.

Die Landgemeinde Sonnenstein hat Heidrun Hartmann aus Silkerode für die Ehrung vorgeschlagen. Sie gehört dem Seniorenverein Ellertal-Gruppe Silkerode e. V. an und ist Mitglied des Vereinsvorstandes. Mit großem Engagement und persönlichem Einsatz lenkt sie die Geschicke des Vereins und versteht es dabei die Interessen aller zu berücksichtigen. Heidrun Hartmann organisiert monatlich Veranstaltungen wie Grill- und Kaffeenachmittage, Schlachteessen, Busfahrten und Wanderungen. Dadurch hat sich eine gut funktionierende Gemeinschaft mit großem Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt. Davon profitiert auch der Ort, denn dem Verein gehören 12 Prozent der Einwohner an. Die Gemeinschaft zu pflegen, hat sich Heidrun Hartmann auf ihre Fahne geschrieben. Sie ist in Silkerode für alle ansprechbar und gilt als „stille Macherin“.

Aus der Verwaltungsgemeinschaft „Eichsfelder Kessel“ wurde Erwin Hunold zur Auszeichnung vorgeschlagen. Er zählt in seinem Heimatdorf Niederorschel zu den Bürgern, die sich beispielhaft in Vereinen und Gruppen engagieren. Seit vielen Jahren prägt er mit seinem Wirken die Arbeit des Kirchenchors, der Schützenbruderschaft und des Karneval- und Kirmesvereins. Erwin Hunold versteht es, andere für ehrenamtliche Einsätze zu begeistern und geht dabei beispielgebend voran. Besonders erwähnenswert ist seine Bereitschaft zur fachgerechten Betreuung der gemeindeeigenen Tontechnik, die damit über Jahre in einem sehr guten Zustand genutzt werden konnte und kann. Seit 1989 prägt Herr Hunold das gesellschaftliche und politische Leben der Gemeinde und hat großen Anteil daran, dass Niederorschel besonders auch für junge Familien ein lebenswerter Ort ist. Unerwähnt bleiben sollte aber auch nicht, dass Erwin Hunold bereits seit der Wende dem Kreistag angehört und auch in diesem Ehrenamt einen großen Beitrag zur Entwicklung des Landkreises Eichsfeld geleistet hat.

Von der Verwaltungsgemeinschaft „Eichsfeld-Wipperaue“ erhielt Doreen Redemann-Hebestreit. Sie gehört zu den Mitbegründern der Mütterinitiative Haynrode. Mit großem persönlichem Einsatz organisiert sie Spendenaktionen, Kleiderbörsen und vielfältige gemeinnützige Veranstaltungen. Durch diese Aktionen und dem freiwilligen Einsatz vieler anderer Mütter der Gemeinde konnte in Haynrode ein großer Kinderspielplatz geschaffen werden, der eine besondere Bereicherung für das Gemeinwohl darstellt.

Die Verwaltungsgemeinschaft „Ershausen/Geismar“ schlug Rainer Wehr aus Ershausen für den Ehrenpreis vor. Er hat 30 Jahre lang als Mitglied des Gemeinderates die Entwicklung der Gemeinde Schimberg maßgeblich mitbestimmt und die Arbeit des Bürgermeisters unterstützt. Ab 2009 übernahm er dessen Vertretung als Erster Beigeordneter bis er mit dem Erreichen des 65. Lebensjahres sein Amt für Jüngere zur Verfügung stellte. Auch der Sportverein Ershausen profitiert von dem ehrenamtlichen Engagement von Herrn Wehr, für den er 10 Jahre lang den Vorsitz führte. Der Gemeinde Schimberg ist es ein großes Anliegen, das vorbildliche, über Jahrzehnte andauernde gesellschaftliche Engagement von Herrn Rainer Wehr mit dem Ehrenamtspreis zu würdigen.

Aus der Verwaltungsgemeinschaft „Hanstein/Rusteberg“ wurde Johanna Ausmeier vorgeschlagen. Sie war viele Jahre Mitglied der Jugendfeuerwehr in Gerbershausen, bis sie in den aktiven Feuerwehrdienst eingetreten ist. Seit dem Jahr 2002 nimmt sie die Funktion der Jugendwartin in der freiwilligen Feuerwehr Gerbershausen wahr und betreut derzeit 28 Kinder und Jugendliche. Aufgrund ihrer Befähigung und der Akzeptanz ihrer Arbeit im Landkreis Eichsfeld wurde Johanna Ausmeier erstmals im Jahr 2007 zur Kreisjugendwartin gewählt und bei der Wahl 2011 in diesem Amt bestätigt. Die Betreuung von derzeit 93 Jugendfeuerwehren erfordert viel Einsatzbereitschaft und Verzicht auf Freizeit. Diese opfert sie gern zur Vorbereitung und Durchführung zahlreicher Veranstaltungen und Wettkämpfe, wie zum Beispiel die jährliche Wasserolympiade.

Aus der Verwaltungsgemeinschaft Leinetal erhielt Christel Kinzel aus Steinbach die Auszeichnung. Ihren Namen hat sicher jeder schon das eine oder andere Mal gelesen, da dieser inzwischen unmittelbar mit der Wallfahrtskapelle in Etzelsbach und dem Besuch des Heiligen Vaters Benedikt XVI. in Verbindung zu bringen ist. Nachdem ihr die Wallfahrtskapelle bereits viele Jahre eine Herzensangelegenheit war und sie diesen Ort mit viel Liebe gepflegt hat, war sie insbesondere beim Papstbesuches im September 2011 an der Vorbereitung und Durchführung dieses großen Ereignisses maßgeblich beteiligt. Sowohl Wochen vor der Vesper als auch in dem Jahr danach war und ist Christel Kinzel Ansprechpartnerin für Interessierte, sie betreut Gäste und bietet Führungen an. Damit leistet sie einen großen Beitrag für die Region und die überregionale Tourismuswerbung, betonte der Landrat.

Eigentlich ist dieses Wirken allein schon bemerkenswert, aber Christa Kinzel war auch nach der Wende im ersten Gemeinderat vertreten, ist seit vielen Jahren Mitglied des Pfarrgemeinderates und seit über 60 Jahren Organistin in Steinbach und Etzelsbach. Sie organisierte viele Jahre Hilfslieferungen nach Rumänien und unterstützte die Menschen vor Ort mit Anleitungen zur Selbsthilfe. Christel Kinzel ist Mitglied des Heimatvereins „Karl Leineweber“ in Steinbach und leitet darin die Singegruppe „Die Herbstzeitlosen“.

Die Verwaltungsgemeinschaft „Lindenberg/Eichsfeld“ schlug Manfred Zinke zur Ehrung vor. Leider konnte er aufgrund einer Erkrankung den Preis nicht selbst in Empfang nehmen. Der Landrat bat deshalb die Tochter von Manfred Zinke, Anja Fuge, auf die Bühne.

Manfred Zinke ist Bürger der Gemeinde Ecklingerode und unterstützt diese seit vielen Jahren durch Arbeits- und Pflegeinsätze im Gemeindegebiet. Er reinigt Bürgersteige und Gossen, entfernt Unkraut, sammelt Unrat auf und organisiert die Verteilung der „Gelben Säcke“ an die Haushalte. Menfred Zinke pflegt die Blumenrabatten des Dorfes und sorgt für Ordnung auf dem Friedhof. Auch das Kehren der Kirchentreppe sowie den Winterdienst nimmt er wahr und sorgt dafür, dass die öffentliche Bushaltestelle auch bei Schnee immer erreichbar ist. Bei all diesen freiwilligen und unentgeltlichen Arbeiten benutzt er ganz selbstverständlich seine persönliche Handwerkzeuge und Technikausrüstung. Die Gemeinde fühlt sich Manfred Zinke zu großem Dank verpflichtet, da sein Wirken sich sehr positiv auf das Ortsbild von Ecklingerode auswirkt.

Der Ehrenamtspreis für die Verwaltungsgemeinschaft Uder geht in diesem Jahr an Werner Grieß aus Birkenfelde. Er nimmt seit frühester Jugend aktiv am Gemeindeleben teil und hat von 1951 über dreißig Jahre insbesondere als Fußballer das Vereinsleben der Sportgemeinschaft Birkenfelde geprägt. Er leitete den Verein fast 10 Jahre und war über 40 Jahre im Vorstand tätig. Werner Grieß war Begründer des Tischtennissports im Sportverein Birkenfelde, wofür er viele Jungen und Mädchen begeistern konnte. Auch ihn hat dieser Sport bis heute begeistert, so dass er ihn auch mit 75 Jahren noch ausübt. Besonders dankbar ist ihm die Gemeinde Birkenfelde für seine Verdienste an dem Bau der neuen Sportanlage mit Sportplatz und einem Funktionsgebäude.

Wie groß die Akzeptanz und Anerkennung des Gemeindemitglieds Werner Grieß in seinem Umfeld ist, lässt sich daraus schließen, dass er seit über 50 Jahren dem Gemeinderat angehört und seit 22 Jahren als stellvertretender Bürgermeister die Entwicklung in Birkenfelde maßgeblich mitbestimmt. Auch sein langjähriges Wirken als Wegewart der Gemeinde und im Pfarrgemeinderat müssen anerkennend erwähnt werden.

Die Verwaltungsgemeinschaft Dingelstädt hat Harald Siebigteroth für den Ehrenpreis vorgeschlagen. Er sieht sich als Bürger seit vielen Jahren seiner Stadt Dingelstädt verpflichtet und ist aktives Mitglied in zahlreichen Vereinen. Als Schatzmeister führt er die Geschäfte von vier Vereinen und regelt zuverlässig alle abrechnungstechnischen Angelegenheiten. Viele Jahre lag auch die Finanzierung des Stadtfestes verantwortungsvoll in seinen Händen, was für den Bürgermeister und alle ehrenamtlichen Helfer eine große Entlastung war.

Ein ganz anderes Betätigungsfeld hat Herr Siebigteroth als Koordinator für das Projekt „Neue Lernkultur in Kommunen“ gefunden, wobei es ihm gelungen ist, eine gute Vernetzung aller Bildungseinrichtungen in Dingelstädt herzustellen. Harald Siebigteroth ist Vorbild für die Jugend in Dingelstädt und dient vor allem den Mitgliedern des Jugendparlaments in den städtischen Gremien als Ansprechpartner. Ohne die ehrenamtliche Unterstützung könnten unsere Städte und Gemeinden nur ihre Pflichtaufgaben erfüllen, betonte Werner Henning.

Als Ehrenamtlicher der Stadt Leinefelde-Worbis wurde Manfred Raabe aus Breitenbach vorgeschlagen. Er hat vor mehr als 20 Jahren die Hausmeisteraufgaben für das Gemeindezentrum Wolfhagen in Breitenbach ehrenamtlich übernommen und sorgt seitdem für Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit sowie für die zuverlässige Vorbereitung von Veranstaltungen der Dorfgemeinschaft. Auch auf dem Sportplatz nimmt er diese Aufgaben war und sorgt immer für eine gepflegte Rasenfläche. Der Fußball gehört zu seinen Leidenschaften, so dass er sich mit über 70 Jahren sogar noch als Schiedsrichter zur Verfügung stellt, wenn Not am Mann ist. Aber auch im Karnevalsverein arbeitet Herr Raabe aktiv mit und führt als Kassenwart seit vielen Jahren pflichtbewusst die Geldgeschäfte. Als gute Seele steht Manfred Raabe seiner Gemeinschaft jederzeit bereitwillig und pflichtbewusst zur Verfügung.

Von der Stadt Heilbad Heiligenstadt wurde für den Ehrenamtspreis 2012 Christa Hartung vorgeschlagen. Somit habe ich die Ehre zum ersten Mal hier im Saal eine Prinzessin zu begrüßen, die Soleprinzessin von Heilbad Heiligenstadt, freute sich der Landrat. Als Soleprinzessin ist Christa Hartung viele Tage im Jahr in der Stadt, im Landkreis, aber auch über die Kreisgrenzen hinaus unterwegs, um repräsentiert ihre Heimatstadt und unseren Landkreis. Sie steht hier stellvertretend für weitere Repräsentanten wie den Märchenfiguren der Stadt Heilbad Heiligenstadt, den Nachtwächtern, dem Möhrenkönig und vielen weiteren Menschen, die einen großen Teil ihrer Freizeit opfern und mit viel Begeisterung auf Volksfesten, Messen und anderen Veranstaltungen für ihre Region werben und diese den Menschen näher bringen. Die Stadt Heilbad Heiligenstadt schätzt dieses Engagement sehr hoch ein und spricht Christa Hartung mit dem Ehrenamtspreis 2012 ihren Dank aus.

Für Heiterkeit im Saal sorgte eine vergessene Karte, die der Landrat überblättert hatte. Darauf stand nämlich noch ein Ehrenamtlicher. Werner Henning löste das ganz charmant und bat Helmut Edelmann ebenfalls noch auf die Bühne. Er wurde von der Verwaltungsgemeinschaft „Westerwald/ Obereichsfeld“ vorgeschlagen. An Herrn Edelmann können wir sehen, dass das Ehrenamt auch gesund und fit macht, sagte Henning. Sein Engagement gilt seit vielen Jahren dem Turn- und Sportverein in Büttstedt, dem er als Vorstandsmitglied angehört.
Begonnen hat sein Wirken im Bereich des Fußballs bis er vor 25 Jahren die Sektion Wandern ins Leben rief. Er hat diesen Freizeitsport populär gemacht und viele Anhänger dafür gefunden. Die Wandergruppe ist bei allen Wandertagen im Eichsfeld vertreten und findet überall große Anerkennung. Dies ist vor allem dem Einsatz von Herrn Edelmann zu verdanken, der zahlreiche Wanderungen in der Region und darüber hinaus organisiert und dabei auch immer die Erhaltung und Pflege der Natur im Blick hat. So hat Helmut Edelmann auch einen großen Anteil an dem gut ausgebauten Wandernetz in seinem Umfeld, an vielen Neuanpflanzungen in der Flur und den für Wanderpausen aufgestellten Bänken. Durch sein Wirken fühlen sich auch Wanderfreunde und Gäste immer wohl in Büttstedt, so dass auch der Eichsfelder Wandertag im Jahr 2004 ein großer Erfolg war.
Jeden Einzelnen hatte der Landrat herzlich gedankt und den Ehrenpreis übergeben. Nach einem Foto nahmen dann alle ihre Plätze wieder ein. Sascha Richter aus Duderstadt spielte mit seinem Akkordeon in gewohnt herrlicher Weise. Er gehört zum Ensemble Leinefelde unter der Leitung von Jutta Schröter. Danach kam ein tschetschenischer Hochzeitstanz, der alle zum Mitklatschen animierte. Höhepunkt war die Thanzshow Sonne, Mond und Sterne. Danach wurden alle Gäste ans Büfett eingeladen und der Abend klang mit vielen Begegnungen und Gesprächen aus.
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