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Aschenbrödel bei den Senioren

Sonntag, 09. Dezember 2012, 12:50 Uhr
Andere Städte müssen tief in die Stadtkasse greifen, um solche Veranstaltungen wie die Seniorenweihnachtsfeiern zu finanzieren. In Leinefelde-Worbis ist es dem Engagement und dem Ideenreichtum des Frauenprojektes geschuldet, das dies hier nicht so ist...

Seniorenweihnacht in Worbis (Foto: Ilka Kühn) Seniorenweihnacht in Worbis (Foto: Ilka Kühn)


Dem Team um Jutta Schröter gilt ein großes Dankeschön, dass sie immer wieder diese Feiern für die älteren Bürger der Stadt und ihren Stadtteilen zu einem Höhepunkt werden lassen. Wie gestern in Worbis, da ließen es sich die Senioren im gut geheizten Hugo-Aufderbeck-Saal sehr gut gehen.

Zu Beginn gaben die Jüngsten ihr Bestes. Der Kindergarten Mischka von Worbis hatte ein Programm einstudiert, dass den Omas und Opas sehr gut gefiel. Aber auch Uromas und Uropas waren im Saal und hatten ihre Freude daran.

Ortsbürgermeister Franz Jaworski hat die Senioren auf das Herzlichste begrüßt. Es ist unstrittig, Weihnachten ist das schönste Fest, es reicht von der besinnlichen Adventszeit bis zum Lichterglanz am Weihnachtsbaum. Weihnachten löst aber auch Erinnerungen, Wünsche aus. Man reflektiert das vergangenen Jahr. Die heutige Zeit ist auch Anlass, um darüber nachzudenken, wie wir in Zukunft miteinander gestalten, sagte er.

Mit dem Märchen „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, dargeboten von der Theatergruppe der Konrad-Hentrich-Regelschule Leinefelde fand die Seniorenweihnacht ihren Höhepunkt. Das Stück wurde bereichert durch das Kinderballett von Nadine Zicke. Viel Beifall gab es aber auch für das Akkordeonspiel von Sascha Richter und Paul Schröter, den Tschetschenischen Hochzeitstanz von Malika Sambulatova und das Singende Quartett mit Sylvia Paulini, Hedwig Döring, Manfred Kahlert, Franz Drößler und Peter Berthold am Akkorderon.

In ihrer Moderation betonte Jutta Schröter, dass die Kostüme im Stück und beim Hochzeitstanz alle vom Frauenprojekt selbst genäht wurden. Das Bühnenbild hat Malika Sambulatova entworfen und gestaltet.

Schade, dass in diesem Jahr in Worbis noch einige Stühle frei geblieben waren. Vielleicht konnten sich Senioren nicht vom Weihnachtsmarkt und dessen Bühnenprogramm losreißen.

Noch zweimal können die Seniorinnen und Senioren ihr diesjähriges Weihnachtsfest von der Stadt genießen. Bevor sich alle in Leinefelde versammeln, kommt noch die Weihnachtsfeier in Beuren. Die Seniorinnen und Senioren treffen sich um 14 Uhr am Donnerstag, 13. Dezember auf dem Saal der Gaststätte Zum Burgtor.

Den Abschluss der diesjährigen Weihnachtsfeiern für Seniorinnen und Senioren bildet die Feier in der Obereichsfeldhalle in Leinefelde am Samstag, 15. Dezember, ebenfalls um 14 Uhr. „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ wird bei den jeweiligen Feiern von der Theatergruppe der Konrad-Hentrich-Regelschule Leinefelde in bewährter Weise wie in den vergangenen Jahren auf die Bühne gebracht.

Bürgermeister Gerd Reinhardt lädt alle Seniorinnen und Senioren ganz herzlich zu den Seniorenweihnachtsfeiern im Stadtgebiet ein. Das Projekt Tourisma hat wieder in fünf Stadtteilen die beliebten Feiern organisiert.

Autor: en

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