Grüne gegen Goldgräbermentalität
Dienstag, 18. Dezember 2012, 13:29 Uhr
Um über Chancen und Risiken unkonventioneller Erdgasgewinnung zu diskutieren, war Dr. Frank Augsten, umweltpolitischer Sprecher der bündnisgrünen Landtagsfraktion, in Heiligenstadt zu Gast. Er informierte die Gäste im Hotel "Zur Traube" über die Risiken der Erdgasgewinnung, die auch als "Fracking" bezeichnet wird...
Mit diesem Verfahren wird Erdgas gewonnen, indem tiefes Untergrundgestein mit hohem Druck aufgesprengt und mit Sand und Chemikalien stabilisiert wird. Unter anderem fallen dabei riesige Mengen giftiges Lagerstättenwasser an, das grund- und trinkwassergefährdend ist.
Seit sich die kanadische Firma BNK Petroleum 2010 die Aufsuchungsrechte gesichert hat, stehen sowohl die Erkundung als auch die Förderung von unkonventionellem Erdgas in Mittel- und Nordthüringen auf der Tagesordnung. Die Firma BNK Petroleum möchte nach eigenen Angaben schon in den kommenden Jahren definitiv mit der Förderung beginnen. Betroffen kann davon der gesamte Landkreis Eichsfeld sein, erläuterte Umweltexperte Frank Augsten in seiner Präsentation.
Frank Augsten unterstrich das Risiko dieser Methode der Erdgas-Förderung für das Grundwasser und die Umwelt, das in keinem Verhältnis zum Nutzen stehe. Beim Fracking fallen große Mengen wassergefährdender Chemikalien an, die bisher einfach in den Untergrund entsorgt werden. Das sei keine sichere Entsorgungslösung. Gesetzeslücken ermöglichen es zudem, dass die Förderung ohne Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden kann.
Die Gäste der Informationsveranstaltung waren sich darin einig, dass dieser unkontrollierten Goldgräbermentalität etwas entgegegesetzt werden müsse und Erdgas nicht um jeden Preis gefördert werden dürfe. Das wichtigste Gut sei das Grund- und Trinkwasser, das es zu schützen gelte, so Miachel Hoffmeier von den Eichsfeld-Grünen.
Wer sich gegen das Fracking im Eichsfeld einsetzen will und die Bürgerinitiative gegen Fracking unterstützen möchte, kann sich gern an folgende Adresse wenden: eichsfeld@kein-fracking.de
Autor: enMit diesem Verfahren wird Erdgas gewonnen, indem tiefes Untergrundgestein mit hohem Druck aufgesprengt und mit Sand und Chemikalien stabilisiert wird. Unter anderem fallen dabei riesige Mengen giftiges Lagerstättenwasser an, das grund- und trinkwassergefährdend ist.
Seit sich die kanadische Firma BNK Petroleum 2010 die Aufsuchungsrechte gesichert hat, stehen sowohl die Erkundung als auch die Förderung von unkonventionellem Erdgas in Mittel- und Nordthüringen auf der Tagesordnung. Die Firma BNK Petroleum möchte nach eigenen Angaben schon in den kommenden Jahren definitiv mit der Förderung beginnen. Betroffen kann davon der gesamte Landkreis Eichsfeld sein, erläuterte Umweltexperte Frank Augsten in seiner Präsentation.
Frank Augsten unterstrich das Risiko dieser Methode der Erdgas-Förderung für das Grundwasser und die Umwelt, das in keinem Verhältnis zum Nutzen stehe. Beim Fracking fallen große Mengen wassergefährdender Chemikalien an, die bisher einfach in den Untergrund entsorgt werden. Das sei keine sichere Entsorgungslösung. Gesetzeslücken ermöglichen es zudem, dass die Förderung ohne Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden kann.
Die Gäste der Informationsveranstaltung waren sich darin einig, dass dieser unkontrollierten Goldgräbermentalität etwas entgegegesetzt werden müsse und Erdgas nicht um jeden Preis gefördert werden dürfe. Das wichtigste Gut sei das Grund- und Trinkwasser, das es zu schützen gelte, so Miachel Hoffmeier von den Eichsfeld-Grünen.
Wer sich gegen das Fracking im Eichsfeld einsetzen will und die Bürgerinitiative gegen Fracking unterstützen möchte, kann sich gern an folgende Adresse wenden: eichsfeld@kein-fracking.de
