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Weihnachtssterne aus der Region

Sonntag, 23. Dezember 2012, 09:00 Uhr
Die Thüringer Zierpflanzenbetriebe erzeugten in diesem Jahr 220 000 Weihnachtssterne. Damit kann nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik rein rechnerisch jeder fünfte Thüringer Haushalt sein Heim mit einem für die Adventszeit- und Weihnachtszeit beliebten Weihnachtsstern aus regionaler Produktion schmücken...

Nach Ergebnissen der Zierpflanzenerhebung 2012, die alle vier Jahre durchgeführt wird, verfügten in diesem Jahr 90 landwirtschaftliche Betriebe über eine Blumen- oder Zierpflanzengrundfläche von mindestens 0,3 Hektar auf dem Freiland und/oder 0,1 Hektar unter begehbaren Schutzabdeckungen.

Insgesamt wurden auf 179 Hektar Grundfläche Zierpflanzen vermehrt, Jungpflanzen herangezogen oder Beet- und Balkonpflanzen, Topfpflanzen, Stauden und Schnittblumen erzeugt. Dabei bewirtschafteten die Zierpflanzenbetriebe 151 Hektar Freilandfläche und 28 Hektar Unterglasflächen.

Wie das Thüringer Landesamt für Statistik weiter mitteilt, wurden zur letzten Erhebung im Jahr 2008 110 Zierpflanzenbetriebe mit einer Grundfläche von 211 Hektar festgestellt. Somit ging die Anzahl der Betriebe um 18 Prozent und die Zierpflanzenfläche um 32 Hektar bzw. 15 Prozent zurück.

Die Erzeugung von Jungpflanzen spielte mit einem Flächenanteil von einem Prozent bzw. zwei Hektar an der Gesamtfläche eine untergeordnete Rolle. 40 Prozent bzw. 72 Hektar wurden für die Erzeugung von Sämereien, Blumenzwiebeln und –knollen genutzt.

Auf 20 Prozent bzw. 35 Hektar der Grundfläche wurden Zimmerpflanzen bzw. Beet- und Balkonpflanzen sowie Stauden produziert. Von den 1,5 Millionen verkaufsreifen Zimmerpflanzen zogen die Thüringer Gärtner mit einem Anteil von 56 Prozent überwiegend Chrysanthemen heran, 21 Prozent waren Alpenveilchen und 15 Prozent - Weihnachtssterne. Der Rest entfiel auf die Erzeugung von blühenden Zwiebelpflanzen (z.B. Narzissen, Hyazinthen), Grün-und Blattpflanzen, Kakteen und sonstige blühende Topfpflanzen.

Der Anbau von Beet- und Balkonpflanzen zum Verkauf an den Verbraucher (13 Millionen Stück) konzentrierte sich auf die Erzeugung von Stiefmütterchen (32 Prozent), Primeln (20 Prozent) und Pelargonien (13 Prozent). Auf 39 Prozent bzw. 70 Hektar der Grundfläche standen Schnittblumen bzw. Zierpflanzen zum Schnitt.

Regional konzentrierte sich der Anbau von Zierpflanzen im Stadtkreis Erfurt und den Landkreisen Unstrut-Hainich-Kreis und Sömmerda. Diese drei Kreise vereinen 87 Prozent (155 Hektar) der Thüringer Zierpflanzenfläche auf sich.
Autor: en

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