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Familienbund kritisiert Kindergeldpläne

Mittwoch, 09. Januar 2013, 18:34 Uhr
Die von der SPD geplante Reform des Kindergeldes wird vom Thüringer Familienbund der Katholiken kritisiert. Der Landesgeschäftsführer des Familienbundes Dr. Kurt Herzberg nannte das Konzept „familienpolitisch unbedacht und verfassungsrechtlich bedenklich“...

„Die geplante Abschaffung des 2002 eingeführten Betreuungs- und Erziehungsfreibetrages (BEA) ist ein Schlag ins Gesicht der Eltern. Die Erziehungsleistung der Eltern hatte das Bundesverfassungsgericht 1998 in einem seinerzeit richtungsweisenden Urteil gewürdigt und die Einführung des BEA der Politik geradezu aufgezwungen,“ sagte Kurt Herzberg.

Für Herzberg sind die in einem Positionspapier zusammengestellten Reformvorschläge der SPD „auch deshalb unbedacht, weil hier faktisch Familien sich selbst entlasten sollen. Hier wird der nächste Schritt zu einer plumpen Umverteilung innerhalb des Familiensektors versucht. Wer so Familienpolitik macht, muss sich nicht wundern, wenn sich immer weniger Menschen für ein Lebensmodell mit Kindern entscheiden.“
Autor: en

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