Studie zur Zukunft der Grenzmuseen
Dienstag, 15. Januar 2013, 11:46 Uhr
Das Grenzlandmuseum Eichsfeld ist eine Einrichtungen von überregionaler Bedeutung. Das und noch mehr ist jetzt in einer Studie verankert, die vom niedersächsischen Kulturministerium in Auftrag gegeben wurde. Es geht darin um die Grenzmuseen an der ehemaligen Ost-West-Grenze angrenzend an Niedersachsen...
Zu diesem Bereich zählt auch das Grenzmuseum Eichsfeld in Teistungen. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur beauftragte im Januar 2012 die an der Leibniz Universität Hannover angesiedelte Forschungsgruppe Innerdeutsche Grenze, die Museums- und Erinnerungslandschaft am ehemaligen niedersächsischen Grenzabschnitt zu beschreiben und mit dem Projekt, Zukunft der Grenzmuseen - Sammlungen, Präsentationen, Konzepte, wissenschaftliche Forschung, Koordination, die bisherige Entwicklung zu bilanzieren. Das Projekt konnte am 1. April 2012 begonnen werden, das Ergebnis liegt nun in einer Studie vor.
Der vorliegende Bericht präsentiert eine Bestandsaufnahme von 24 Museen, Initiativen,
Vereinen sowie Lern- und Gedenkorten entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze in Niedersachsen. Dokumentiert werden die erinnerungskulturelle und zeitgeschichtliche Arbeit, die diese Einrichtungen leisten und gegenwärtige strukturelle Probleme, mit denen die Akteure der kleinen, oft privat geführten Museen konfrontiert sind.
Der Duderstädter Bürgermeister und 2. Vorsitzender des Grenzsmuseum, Wolfgang Nolte, hat sich mit einem Schreiben bei Ministerin Prof. Dr. Johanna Wanka bedankt:
"Inhaltlich behandelt die Studie in prägnanter und überzeugender Art und Weise die Situation an der früheren innerdeutschen Grenze und die derzeitige Entwicklung und den Bestand der Grenzmuseen. Ohne auf Details der Arbeit einzugehen, darf ich für mich persönlich sagen, dass es ein ausgezeichnetes Grundlagenpapier zur Zukunftsgestaltung ist.
Ich möchte mich deshalb bei Ihnen ganz persönlich dafür bedanken, dass Sie den Auftrag für diese Studie erteilt haben. Dabei erinnere ich mich noch sehr genau an unsere gemeinsamen Gespräche im Niedersächsischen Landtag, im Ministerium und hier im Eichsfeld. Bei diesen Begegnungen ist gemeinsam mit unserem Landtagsabgeordneten Lothar Koch über die derzeitige Situation der Grenzmuseen und über die Notwendigkeiten zur Zukunftssicherung nachgedacht worden.
Mit der von Ihnen in Auftrag gegebenen Studie ist nunmehr eine objektive Grundlage für weitere Weichenstellungen geschaffen worden. Durch die großartige Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren konnte das Grenzlandmuseum Eichsfeld nicht nur aktualisiert und modernisiert, sondern an die Spitze der bundesdeutschen Grenzlandmuseen geführt werden...
Alle gemeinsamen Bemühungen haben letztlich auch zur Verleihung des Europäischen Kulturerbesiegels an das Grenzlandmuseum geführt. Die hohe Wertschätzung für unser Grenzlandmuseum kommt auch im Bericht der Historikerkommission des Freistaates Thüringen überzeugend zum Ausdruck. Ihre Studie und der Bericht der Thüringischen Historikerkommission sollten jetzt die Grundlage für ein gemeinsames, institutionelles Förderkonzept der Länder und des Bundes sein.
Lassen Sie uns den so intensiven Dialog in nächster Zeit fortsetzen, damit dieses so herausragend wichtige Thema in eine gute Zukunft geführt werden kann. In diesem Zusammenhang sollten natürlich dann auch die Gedanken zur vertieften Zusammenarbeit zwischen Dora-Nordhausen, Friedland und dem Grenzlandmuseum Eichsfeld
intensiv vertieft werden."
Autor: enZu diesem Bereich zählt auch das Grenzmuseum Eichsfeld in Teistungen. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur beauftragte im Januar 2012 die an der Leibniz Universität Hannover angesiedelte Forschungsgruppe Innerdeutsche Grenze, die Museums- und Erinnerungslandschaft am ehemaligen niedersächsischen Grenzabschnitt zu beschreiben und mit dem Projekt, Zukunft der Grenzmuseen - Sammlungen, Präsentationen, Konzepte, wissenschaftliche Forschung, Koordination, die bisherige Entwicklung zu bilanzieren. Das Projekt konnte am 1. April 2012 begonnen werden, das Ergebnis liegt nun in einer Studie vor.
Der vorliegende Bericht präsentiert eine Bestandsaufnahme von 24 Museen, Initiativen,
Vereinen sowie Lern- und Gedenkorten entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze in Niedersachsen. Dokumentiert werden die erinnerungskulturelle und zeitgeschichtliche Arbeit, die diese Einrichtungen leisten und gegenwärtige strukturelle Probleme, mit denen die Akteure der kleinen, oft privat geführten Museen konfrontiert sind.
Der Duderstädter Bürgermeister und 2. Vorsitzender des Grenzsmuseum, Wolfgang Nolte, hat sich mit einem Schreiben bei Ministerin Prof. Dr. Johanna Wanka bedankt:
"Inhaltlich behandelt die Studie in prägnanter und überzeugender Art und Weise die Situation an der früheren innerdeutschen Grenze und die derzeitige Entwicklung und den Bestand der Grenzmuseen. Ohne auf Details der Arbeit einzugehen, darf ich für mich persönlich sagen, dass es ein ausgezeichnetes Grundlagenpapier zur Zukunftsgestaltung ist.
Ich möchte mich deshalb bei Ihnen ganz persönlich dafür bedanken, dass Sie den Auftrag für diese Studie erteilt haben. Dabei erinnere ich mich noch sehr genau an unsere gemeinsamen Gespräche im Niedersächsischen Landtag, im Ministerium und hier im Eichsfeld. Bei diesen Begegnungen ist gemeinsam mit unserem Landtagsabgeordneten Lothar Koch über die derzeitige Situation der Grenzmuseen und über die Notwendigkeiten zur Zukunftssicherung nachgedacht worden.
Mit der von Ihnen in Auftrag gegebenen Studie ist nunmehr eine objektive Grundlage für weitere Weichenstellungen geschaffen worden. Durch die großartige Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren konnte das Grenzlandmuseum Eichsfeld nicht nur aktualisiert und modernisiert, sondern an die Spitze der bundesdeutschen Grenzlandmuseen geführt werden...
Alle gemeinsamen Bemühungen haben letztlich auch zur Verleihung des Europäischen Kulturerbesiegels an das Grenzlandmuseum geführt. Die hohe Wertschätzung für unser Grenzlandmuseum kommt auch im Bericht der Historikerkommission des Freistaates Thüringen überzeugend zum Ausdruck. Ihre Studie und der Bericht der Thüringischen Historikerkommission sollten jetzt die Grundlage für ein gemeinsames, institutionelles Förderkonzept der Länder und des Bundes sein.
Lassen Sie uns den so intensiven Dialog in nächster Zeit fortsetzen, damit dieses so herausragend wichtige Thema in eine gute Zukunft geführt werden kann. In diesem Zusammenhang sollten natürlich dann auch die Gedanken zur vertieften Zusammenarbeit zwischen Dora-Nordhausen, Friedland und dem Grenzlandmuseum Eichsfeld
intensiv vertieft werden."
