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Da kommt was auf uns zu

Dienstag, 22. Januar 2013, 09:48 Uhr
Ärgern Sie auch manchmal, wenn sie auf der B4 oder der B 247 in Nordthüringen unterwegs sind, dass da vielleicht zu viele Brummis den "Verkehrsfluss" aufhalten? Das Ärgern könnte in den kommenden Monaten noch intensiver werden...

Grafik (Foto: nnz) Grafik (Foto: nnz)

Die Bundesregierung geht in einem Gutachten davon aus, dass sich in den kommenden Jahren immer mehr Speditionen aufs konsequente Sparen der Maut verlegen werden. Das bedeutet, der mautpflichtige Güterverkehr wird ausweichen, auf Bundesstraßen. Schon längst wird in den Konzernzentralen gerechnet. Welche Route bringt welche Einsparung?

Betroffen sind vor allem die B 4 und die B 247 (Foto: nnz) Betroffen sind vor allem die B 4 und die B 247 (Foto: nnz) In einer der Bundesregierung vorgelegten Studie wird für Thüringen davon ausgegangen, dass vor allem die B 247 und die B 4 mehr Brummis verkraften müssen. Konkret geht es um die Abschnitte zwischen Nordhausen und Erfurt sowie zwischen dem Eichsfeld und der Landeshauptstadt.

Die Grafik zeigt, dass die Fachleute laut ihren Berechnungen von zusätzlich 150 bis 250 Lkw pro Tag ausgehen, was für einige Streckenabschnitte dieser beiden Bundesstraßen den Kollaps bedeuten würde.

Anders wird es im Thüringer Verkehrsministerium gesehen. Dort seien die Veränderungen nur marginaler Natur, wenn die Berechnungen überhaupt so zutreffen würden.
Autor: red

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