Nur durch Schüsse zu stoppen?
Freitag, 25. Januar 2013, 11:23 Uhr
Ein Autodieb hat am Abend die Polizei in Nordthüringen in Atem gehalten, indem er immer wieder vor den Streifenwagen flüchtete. Wir haben die Einzelheiten für Sie aufbereitet...
Ausgangspunkt für die Flucht durch den Südharz war die Gemeinde Woffleben im Landkreis Nordhausen. Nachdem einem Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Starthilfe gegeben worden war stand das Auto mit laufendem Motor vor dem Feuerwehrgerätehaus. Kurz nach 18 Uhr bemerkte der Besitzer, dass sein Opel Combo verschwunden ist. Er alarmierte sofort die Polizei. Das Auto wurde zur Fahndung ausgeschrieben und Polizeistreifen in den Bereich verlegt, um nach dem Wagen zu fahnden.
Gegen 20.30 Uhr wurde das Auto entdeckt, als es in Richtung Ellrich fuhr. Dem Haltezeichen einer entgegenkommenden Streife schenkte der flüchtende Fahrer keine Beachtung und setzte die Fahrt über mehrere Nebenstraßen in Richtung B 243 fort. In Günzerode entzog sich der Fahrer einem weiteren Anhalteversuch. Polizeibeamte aus Niedersachsen hatten inzwischen an der Landesgrenze zwischen Mackenrode und Nüxei mit einem Streifenwagen eine Straßensperre errichtet. Gemeinsam mit Thüringer Beamten sollte die Weiterfahrt verhindert werden. Der Flüchtende fuhr mehrfach auf Polizeibeamte zu und rammte dabei auch einen Streifenwagen.
Ein Polizeibeamter schoss daraufhin auf das Vorderrad des Wagens, verfehlte allerdings den Reifen. Der bis dahin noch unbekannte Mann setzte seine Flucht wieder über die B 243 in Richtung Nordhausen fort. Kurz vor 21 Uhr konnte das Auto schließlich in Holbach gestoppt werden.
Der Mann am Steuer machte einen völlig verwirrten Eindruck. Er stand offensichtlich unter Drogeneinfluss. Nach einer Blutprobe im Südharzklinikum wurde der aus dem Landkreis Nordhausen stammende 22-Jährige aufgrund der Drogeneinwirkung in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Zum Glück blieben alle Beteiligten unverletzt.
Autor: redAusgangspunkt für die Flucht durch den Südharz war die Gemeinde Woffleben im Landkreis Nordhausen. Nachdem einem Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Starthilfe gegeben worden war stand das Auto mit laufendem Motor vor dem Feuerwehrgerätehaus. Kurz nach 18 Uhr bemerkte der Besitzer, dass sein Opel Combo verschwunden ist. Er alarmierte sofort die Polizei. Das Auto wurde zur Fahndung ausgeschrieben und Polizeistreifen in den Bereich verlegt, um nach dem Wagen zu fahnden.
Gegen 20.30 Uhr wurde das Auto entdeckt, als es in Richtung Ellrich fuhr. Dem Haltezeichen einer entgegenkommenden Streife schenkte der flüchtende Fahrer keine Beachtung und setzte die Fahrt über mehrere Nebenstraßen in Richtung B 243 fort. In Günzerode entzog sich der Fahrer einem weiteren Anhalteversuch. Polizeibeamte aus Niedersachsen hatten inzwischen an der Landesgrenze zwischen Mackenrode und Nüxei mit einem Streifenwagen eine Straßensperre errichtet. Gemeinsam mit Thüringer Beamten sollte die Weiterfahrt verhindert werden. Der Flüchtende fuhr mehrfach auf Polizeibeamte zu und rammte dabei auch einen Streifenwagen.
Ein Polizeibeamter schoss daraufhin auf das Vorderrad des Wagens, verfehlte allerdings den Reifen. Der bis dahin noch unbekannte Mann setzte seine Flucht wieder über die B 243 in Richtung Nordhausen fort. Kurz vor 21 Uhr konnte das Auto schließlich in Holbach gestoppt werden.
Der Mann am Steuer machte einen völlig verwirrten Eindruck. Er stand offensichtlich unter Drogeneinfluss. Nach einer Blutprobe im Südharzklinikum wurde der aus dem Landkreis Nordhausen stammende 22-Jährige aufgrund der Drogeneinwirkung in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Zum Glück blieben alle Beteiligten unverletzt.



