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Konzept für neues Bürgerbüro vorgestellt

Montag, 04. Februar 2013, 17:50 Uhr
Zur Stunde sitzt der Hauptausschuss in Heiligenstadt zusammen. Eines der Themen ist die Einrichtung eines Bürgerbüros. Heiko Altmann von einer Münchener Unternehmensberatung war extra aus München angereist, um die geplante Einrichtung vorzustellen...


Die Frage des Standortes und die Öffnungszeiten sind maßgebend, sagte Heiko Atlmann zu Beginn seiner Ausführungen. Warum will die Stadt solch ein Büro? Nutzen und Mehrwert für alle soll geschaffen werden, eine leistungsfähige Anlaufstelle soll entstehen, Dienstleistungen sollen gebündelt und Räume modern und serviceorientiert gestaltet werden. Zum Service gehört nicht nur, dass der Mitarbeiter freundlich ist. Diese Serviceeinrichtung soll auch fallabarbeitend tätig sein. Wirtschaftlicheres Arbeiten für die Mitarbeiter, sei gegeben, so Altmann.

Das Bürger- und Gästebüro soll Dienstleistungen bündeln, die häufig nachgefragt werden. Schwerpunkte sind: Melde- und Passwesen, Wahlen, Abfallwirtschaft, Fndachen, Marketing und Touristikangebote, Kassengeschäfte, Annahme und Weiterleitung, Telefonzentrale.

Servicestandards sind: telefonische Erreichbarkeit, qualifizierte Vermittlung, Verhältnis der fallabschließenden Erledigung der Kundenanliegen, Erstellung von Tickets für die nachgelagerten Fachämter, Reaktionszeit bei der Erledigung von Tickets.

Öffnungszeiten und Standort:
Der Standort war eine spannende Frage in Heilbad Heiligenstadt. Es musste zunächst gefragt werden, welche Liegenschaft ist am besten geeignet. Die zentrale Lage sei ausschlaggebend. Es gibt viel Besucherverkehr. Gute Einkaufsmöglichkeiten, wie kann man parken, gibt es Nahverkehr, sind weitere Faktoren. Barrierefreier Zugang ist selbstverständlich im Jahr 2013. Es sollte auch nur ein Eingang geben, vermerkte Altmann. Räume sollten nicht über Geschosse verteilt sein. Der Kunde braucht keine Irrwege, die Räume sollte übersichtlich sein und vor allem auch für Sicherheit sorgen, teilte er dem Hauptausschuss mit.

Das Thema Kosten ist ein sehr Wichtiges. Aber der Erfolg einer solchen Einrichtung hängt vom Standort ab. Vor diesem Hintergrund haben wir die Standorte geprüft. Es gibt vier Varianten: Stadthaus, altes Rathaus, Heimatmuseum und Rathaus, erklärte der Unternehmensberater.

Variante 1 und 2 werden nicht weiter verfolgt. Man ist zu weit weg vom Zentrum. Altes Rathaus ist schon besser, aber man könnte alles nicht auf einer Ebene bringen. Das Gebäude sei nicht für hohe Kundenfrequenz geeignet. Heimatmuseum und Rathaus sind geeignet. Das Rathaus bräuchte allerdings noch einen barrierefreien Zutritt. Wie das neue Bürgerbüro aussehen kann, das wurde vom Bauamtsleiter Heinrichs mit Grundrissen vorgestellt. Er erklärte auch die Vorzüge, die dieses Gebäude dafür hat.

Heiko Altmann bekräftigte noch einmal, dass es keinen besseren Standort gäbe. Öffnungszeiten sollen täglich von 8 bis 18 Uhr sein. Samstags von 8 bis 13 Uhr. Sonntags geht es nur um touristische Dienstleistungen, da es vom Gesetz her nicht anders geregelt ist. Zwei Mitarbeiter sollten hier präsent sein. Das Büro ist in mehrere Zonen eingeteilt. Acht Beschäftigte sollen zum Büro gehören. Gefordert wird eine hohe und fachliche sowie zeitliche Flexibilität. Ab März sind fachspezifische Schulungen geplant.

Im Sommer könnte der Startschuss für das Bürger- und Gästebüro in Heilbad Heiligenstadt erfolgen. Nun wird das Grobkonzept verfeinert. Es gibt noch eine Menge zu tun, so Heiko Altmann. Er versicherte aber, dass alle Beteiligten davon profitieren werden.

Thomas Spielmann erläuterte, dass zwei Arbeitsgruppen am Thema arbeiten. Er ist sicher, dass eine runde Geschichte entsteht. Die Stadtverwaltung sei aber offen auch für Hinweise. Thema Kosten ist hier zwar größer, aber das Rathaus muss ohnehin barrierefrei gemacht werden.

Im Anschluss gab es noch viele Fragen von den Mitgliedern des Hauptausschusses.
Autor: en

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